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Intelligenter unterwegs in der Großstadt

Intelligenter unterwegs in der Großstadt

Straßen sind häufig verstopft, freie Parkplätze Mangelware – und das in vielen großen Städten. Deshalb will der Volkswagen Konzern mit seinen Städtepartnern die urbane Mobilität neugestalten.

Mobility on demand, Carsharing, Mikromobilität: Das sind nur drei Antworten auf die Frage, wie wir uns zukünftig auf engstem Raum umweltfreundlich fortbewegen. Was ist 2020 bereits möglich? Damit innovative Ideen auf ihre Praxistauglichkeit geprüft werden können, arbeitet der Volkswagen Konzern weltweit mit 12 Städten zusammen. Darunter: Barcelona, Lissabon und Hamburg. Wie gut die Partnerschaft mit der Hansestadt funktioniert, beweist die Verlängerung der Zusammenarbeit um weitere drei Jahre. 2016 hat sie begonnen – heute blicken die Partner auf erfolgreiche Projekte wie etwa das autonome Fahren am Flughafen oder den Aufbau des Ridesharing-Service von MOIA zurück. Hamburg hat sogar eine Teststrecke für automatisiertes und vernetztes Fahren zu bieten.

„Das Engagement von Volkswagen hilft uns, Emissionen zu senken, neue alternative Mobilitätsangebote einzuführen und Erfahrungen bei der Gestaltung der Mobilität von morgen zu sammeln“

Michael Westhagemann Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

WeShare: 1.000 neue e-Golf² und e-Up!¹ Fahrzeuge in Hamburg

Im Frühjahr 2020 startet das rein elektrische Carsharing-Angebot WeShare mit über 1000 E-Fahrzeugen in Hamburg. Die Infrastruktur für Elektromobilität wurde inzwischen auf über 1.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte erhöht. Mit der Partnerschaft verfolgt die Stadt ein klares Ziel. Hamburg will Modellstadt für die urbane Mobilität der Zukunft werden. Und dafür braucht man einen starken Partner. „Das Engagement von Volkswagen hilft uns, Emissionen zu senken, neue alternative Mobilitätsangebote einzuführen und Erfahrungen bei der Gestaltung der Mobilität von morgen zu sammeln“, erklärt Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Volkswagen und Hamburg engagieren sich gemeinsam als Zukunftstreiber für den Einsatz von intelligenten Transportsystemen (ITS).

Vom 11. bis 15. Oktober 2021 wird der ITS-Weltkongress in der Hansestadt zu Gast sein. Der Volkswagen Konzern wird ein Hauptpartner des größten Fachkongresses für intelligente Transportsysteme. Gemeinsam mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher übernimmt Jürgen Rittersberger, Leiter des Generalsekretariats und der Konzernstrategie der Volkswagen AG, den Vorsitz im Gastgeberkomitee.

„Im Volkswagen Data:Lab wollen wir den nächsten Schritt zur Verbesserung der Mobilitätsökosysteme von Städten durch die Entwicklung neuer Technologien gehen. Die enge Zusammenarbeit mit den Stadtverwaltungen ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Ihre frühzeitige Einbindung ermöglicht es uns, eine ganzheitliche Sichtweise zu entwickeln, wie wir die Herausforderungen für Städte und Pendler richtig angehen können”

Nicole Magiera Leiterin des Bereichs New Business des Mobility Data:Lab

Die intelligente Busflotte in Lissabon

Getestet in Lissabon: Dynamisches Routing macht den Stadtverkehr flexibler und angenehmer

Auch in Portugal arbeitet der Volkswagen Konzern zusammen mit der Stadt Lissabon und dem ÖPNV CARRIS, um die eigenen Mobilitätslösungen zu testen. „Im Volkswagen Data:Lab wollen wir den nächsten Schritt zur Verbesserung der Mobilitätsökosysteme von Städten durch die Entwicklung neuer Technologien gehen. Die enge Zusammenarbeit mit den Stadtverwaltungen ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Ihre frühzeitige Einbindung ermöglicht es uns, eine ganzheitliche Sichtweise zu entwickeln, wie wir die Herausforderungen für Städte und Pendler richtig angehen können”, sagt Nicole Magiera, Leiterin des Bereichs New Business des Mobility Data:Lab.

Der Volkswagen Konzern arbeitet mit der Stadt Lissabon bei der Entwicklung eines besseren Mobilitätsökosystems zusammen und fördert alternative und nachhaltigere Reiselösungen. „Das letzte Projekt förderte eine innovative Hightech-Echtzeitlösung für dynamisches Routing auf drei Bus-Express-Linien, die speziell für das WebSummit-Event konzipiert wurden und spezifische öffentliche Verkehrsschnittstellen im Zentrum von Lissabon mit dem Veranstaltungsort verbinden“, erklärt Miguel Gaspar, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Lissabon. Mithilfe einer umfassenden Datenanalyse wurde prognostiziert, wo und wann Mobilität gebraucht wird, in der Stadt wurden passend dazu Haltestellen definiert und festgelegt, in welchem Takt die Busse fahren müssen.

Volkswagen hat in Lissabon das weltweit erste Pilotprojekt zur Verkehrsoptimierung mit einem Quantencomputer durchgeführt. Dabei wurden MAN-Busse der kommunalen Verkehrsgesellschaft CARRIS mit einem selbst entwickelten System ausgerüstet. Dieses System nutzt einen Quantencomputer und berechnet nahezu in Echtzeit die individuell schnellste Route für jeden der teilnehmenden Busse. So konnten Staus frühzeitig erkannt und umfahren werden.

Volkswagen will sein System zur Verkehrsoptimierung perspektivisch zur Marktreife weiterentwickeln. Aus diesem Grund haben die Volkswagen Entwickler das System so angelegt, dass es grundsätzlich auf jede beliebige Stadt und für Fahrzeugflotten jeder Größe anwendbar ist. Weitere Pilotprojekte werden bereits für deutsche und weitere europäische Städte ins Auge gefasst. Volkswagen hält es für denkbar, ein solches System zur Verkehrsoptimierung kommunalen Verkehrsbetrieben, Taxiunternehmen oder Flottenbetreibern anzubieten.

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Weitere Informationen zu Volkswagen finden Sie auf dem Volkswagen Newsroom:
https://www.volkswagen-newsroom.com/de

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https://twitter.com/volkswagen_de

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Staus vermeiden mit Quantencomputern – weltweit erstes Pilotprojekt in Lissabon

Das Quantum Shuttle-Projekt: In Echtzeit wurden die optimalen Routen für eine gesamte CARRIS-Busflotte berechnet

Um die Fahrzeit der Passagiere selbst in Stoßzeiten stark zu reduzieren, wurde ein Quantum Computer Backend entwickelt, welches in Echtzeit für die gesamte CARRIS-Busflotte die optimalen Routen berechnet. „Im Vergleich zu regulären festen Routen wurden damit viele Minuten gespart und der öffentliche Verkehr schneller und attraktiver gemacht.“ Der Idealfall: Passagiere haben keinen großen Aufwand mehr – die Bushaltestelle ist nah bei ihrem Hotel, der Bus kommt zu der Zeit, zu der sie ihn brauchen und die Fahrt geht schnell, weil der Algorithmus frühzeitig Staus erkennt und die Busflotte daran vorbei navigiert. Gaspar: „Diese Lösungen ermöglichen es uns, das immense Potenzial des dynamischen Echtzeit-Routing und -Computing sogar für den öffentlichen Verkehr zu nutzen."

Denn die Entwickler des Konzerns legten das System so an, dass es auf jede beliebige Stadt jeder Größe anwendbar ist. Es ist sogar denkbar, das System kommunalen Verkehrsbetrieben oder Taxiunternehmen anzubieten. Auch der Konzern ist stolz auf diese Partnerschaft. Eliane Moreno, Leiterin des Projekts: „Insbesondere das Quantum Shuttle-Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie innovative Mobilitätskonzepte in Zusammenarbeit mit der Stadt und den Beteiligten getestet wurden. Deshalb entwickeln wir gemeinsam neue Mobilitätslösungen, die die aktuelle und zukünftige Generation von Städten verbessern werden."

Der erste vollelektrische e-Roller in Barcelona

Außerdem arbeitet SEAT an der 5G-Technologie – das vernetzte Fahrzeug kann so Fußgänger, Radfahrer und statische Hindernisse erkennen

Um digitale Technologien geht es auch bei der Partnerschaft zwischen SEAT und der Stadt Barcelona. Auf dem Smart City Expo World Congress präsentierte SEAT seine neue Geschäftseinheit, SEAT Urban Mobility, den neuen elektrischen E-Scooter3 und das Ergebnis der Zusammenarbeit mit der spanischen Generaldirektion für Verkehr (DGT): die neue Initiative DGT 3.0. Dieses Pilotprojekt, das es dem Auto ermöglicht, in Echtzeit mit den Ampeln der Stadt zu kommunizieren, ist ein Beispiel für die Möglichkeiten, die ein vernetztes Auto bieten kann. Es soll für mehr Sicherheit und einen besseren Verkehrsfluss sorgen. „Wir wollen ein Verbündeter für die Städte von heute werden, indem wir die urbane Mobilität neugestalten und Mobilitätslösungen anbieten. Um dies zu erreichen, ist die Zusammenarbeit mit den Städten entscheidend”, sagt Lucas Casasnovas, Leiter Urban Mobility bei SEAT. Zukünftig werden auf Barcelonas Straßen auch der neue SEAT E-Scooter3 und die nächste Generation des SEAT e-Kickscooter4 fahren – vollelektrisch und kompakt. Für den neuen E-Scooter3 arbeitet SEAT an einer Kooperationsvereinbarung mit dem Rollerhersteller Silence.  

„Die Städtepartnerschaften sind für uns von hoher Bedeutung. Sie ermöglichen uns einen Rahmen zu schaffen, in welchem wir aktiv die Lösungen der Zukunft entwickeln und umsetzen können. Mit diesen Lösungen wollen wir gezielt den Übergang zu einer nachhaltigeren urbanen Mobilität mitgestalten“

Maik Stephan Leitung Konzernstrategie Business Portfolio Management & Transformation

Bei den Städtepartnerschaften geht es genau darum: Kontakte knüpfen und Kooperationen eingehen, um gemeinsam Lösungen für die Mobilität in Metropolen zu finden. Maik Stephan, Leitung Konzernstrategie Business Portfolio Management & Transformation: „Die Städtepartnerschaften sind für uns von hoher Bedeutung. Sie ermöglichen uns einen Rahmen zu schaffen, in welchem wir aktiv die Lösungen der Zukunft entwickeln und umsetzen können. Mit diesen Lösungen wollen wir gezielt den Übergang zu einer nachhaltigeren urbanen Mobilität mitgestalten“. Bereits jetzt lebt mehr als 50 Prozent der Weltbevölkerung in Städten – 2050 sollen es sogar fast 70 Prozent sein. Die Kooperationen des Volkswagen Konzerns mit Hamburg, Lissabon und Barcelona sind nur drei Beispiele, die verdeutlichen, wie erfolgreich Städtepartnerschaften sein können, für den Konzern, die Städte selber – vor allem aber für die Menschen, die dort leben und sich effizient und nachhaltig fortbewegen wollen.

Verbrauchskennzeichnung

1 e-Up!: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,9-12,7 kWh/km2 (Strom), CO₂ Emissionen kombiniert: 0 g/km2, Effizienzklasse: A+

2 e-Golf: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,8 - 12,9 kWh/100 km2 Strom, CO₂ Emissionen: kombiniert 0 g/km2, Effizienzklasse: A+

3, 4 e-Scooter concept: Die Fahrzeuge werden noch nicht zum Verkauf angeboten

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