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Volkswagen unterstützt 5.000 Geflüchtete

Volkswagen unterstützt 5.000 Geflüchtete

Der Volkswagen Konzern hat mit seinen Flüchtlingshilfe-Projekten bisher 5.000 Menschen unterstützt. Wir stellen ein Programm und die Erfolgsgeschichten vor.

Die Gründe für eine Flucht können vielfältig sein: Verfolgung, Krieg oder Gewalt zwingen viele Menschen, ihre eigene Heimat zu verlassen. Auch Elsie Kamikazi aus Ruanda, Sahel Yosofi aus Afghanistan und Majed Murad aus Syrien sahen keine andere Perspektive, als in Deutschland einen Neuanfang zu wagen. Sie gehören zu den 5.000 Geflüchteten, die der Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe-Maßnahmen von MAN bis Audi unterstützt.

„Integration bleibt eine große gesellschaftliche Herausforderung, zu der wir unseren Beitrag leisten.“

Frank Witter Konzernvorstand Finanzen und IT, Schirmherr der Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe

„Wir tragen mit nachhaltigen Bildungs- und Berufsprogrammen dazu bei, dass Geflüchtete Schritt für Schritt in der deutschen Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt ankommen.“

Ariane Kilian Leiterin Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe

Die drei Geflüchteten sind Teilnehmer des Qualifizierungsprogramms „Ausbildungsperspektive für Geflüchtete“ am Standort Wolfsburg. Das Programm ist Bestandteil der Flüchtlingshilfe des Konzerns und seiner Marken. Die Marken bereiten in Projekten mit den drei Schwerpunkten Begegnung, Bildung und Berufsintegration von Ingolstadt bis Wolfsburg Geflüchtete auf das Berufsleben vor.

In einem zehnmonatigen Programm bereiten sich derzeit 10 bis 15 Geflüchtete allein in Wolfsburg fachlich und persönlich auf eine Berufsausbildung vor. Nach einem zweimonatigen Intensivsprachkurs besuchen die Teilnehmer aktuell bei der Volkswagen Akademie eine achtwöchige Qualifizierung zur theoretischen und praktischen Berufsausbildung. Diese beiden Bausteine kann ein kleiner lokaler Betrieb nicht leisten. Daher übernimmt sie Volkswagen. Danach absolvieren die Geflüchteten ein sechsmonatiges Praktikum bei einem von neun regionalen Partnerbetrieben. Das Projekt wird außer von Volkswagen unter anderem auch vom Regionalverbund für Ausbildung e.V., der Agentur für Arbeit und der Industrie- und Handelskammer unterstützt. Es schafft in der Form erst die Voraussetzung für eine sich anschließende Berufsausbildung für die Flüchtlinge.

„Die Integration Geflüchteter ist und bleibt eine große gesellschaftliche Herausforderung. Der Volkswagen Konzern mit seinen Beschäftigten und Kooperationspartnern verkauft nicht nur Autos. Er leistet mit seinem Engagement einen wichtigen Beitrag zu dieser gemeinschaftlichen Aufgabe“, sagt Konzernfinanzvorstand Frank Witter, der gleichzeitig Schirmherr der Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe ist.

Ariane Kilian, Leiterin Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe, betont: „Als wir 2015 unsere Arbeit aufnahmen, stand die Soforthilfe im Vordergrund. Heute gilt es, mit nachhaltigen Bildungs- und Berufsprogrammen dazu beizutragen, dass Geflüchtete Schritt für Schritt in der deutschen Gesellschaft ankommen und in der Jobwelt Fuß fassen können.“

  • Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe

    Die Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe initiiert und koordiniert seit 2015 markenübergreifend Integrationsprogramme, die junge Menschen auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorbereiten. So wurden bereits über 5.000 Geflüchtete erreicht. Das Spektrum umfasst das Wolfsburger Modellprojekt „Ausbildungsperspektive für Geflüchtete“, das Projekt „Deutsch 360 Grad“ von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover, das Porsche Integrationsjahr, die Audi-Klassen zur Berufs- und Kulturfähigkeit oder Industriepraktika mit anschließendem Berufseinstieg bei MAN. Wichtig sind neben Bildungs- und Berufsintegrationsprogrammen regelmäßige Kontakte zwischen den Geflüchteten und Beschäftigten des Unternehmens. Die Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe unterstützt deshalb ehrenamtlich tätige Mitarbeiter und organisiert Begegnungen mit Kolleginnen und Kollegen.

Elsie Kamikazi aus Ruanda möchte Optikerin werden

Ein Beispiel für den Erfolg der Initiative ist Elsie Kamikazi aus Ruanda. Die 26-Jährige will Augenoptikerin in Wolfsburg werden und befindet sich im zweiten Lehrjahr. „Ich fühle mich sehr wohl, der Beruf ist interessant. Ich bin dankbar für die Chance, die mir gegeben wird“, erklärt sie. Besonders der kulturelle Aspekt des Programms hat ihr gefallen. „Wir waren im Planetarium – und ich habe Berlin besucht, das hat Spaß gemacht!“ Mit den Mitarbeitern ihrer Ausbildungsstätte versteht sie sich gut. „Wenn jemand Hilfe braucht, dann sind alle füreinander da.“ Ihr schönster Moment? „Die vielen tollen Begegnungen.“ Nicht zuletzt sind es auch die Kooperationspartner, die mit ihrem Einsatz das Programm zum Erfolg führen. „Mit unseren Ausbildungswerkstätten und unserer interkulturellen Bildungskompetenz haben wir beste Voraussetzungen, den Weg zu einer beruflichen Praxis zu ebnen“, sagt Ralph Linde, Leiter der Volkswagen Group Academy. 

Neben fachlichen Grundlagen wie Werkstoffbearbeitung, Elektrotechnik oder IT-Grundlagen stehen ebenso Arbeitssicherheit, Lernstrategien und gesetzliche Rahmenbedingungen als überfachliche Themen auf dem Programm. Bisher haben 31 Geflüchtete aus zehn Ländern an dem Kooperationsprojekt in Wolfsburg teilgenommen. Fast allen Absolventen der vergangenen beiden Jahrgänge wurde im Anschluss ein Ausbildungsvertrag angeboten. Teilnehmer aus den Einstiegsjahrgängen werden ihre Ausbildung in diesem Jahr bereits erfolgreich abschließen.  

Schritt für Schritt ans Ziel

Einer, der sein Ausbildungsjahr gerade erst begonnen hat, ist Sahel Yosofi aus Afghanistan. Der 21-Jährige macht seit vier Monaten eine Ausbildung zum Fahrzeuglackierer. „Ich freue mich riesig, dass ich nach dem Programm in dem Praktikumsbetrieb übernommen wurde. Ich habe mir diesen Beruf selbst ausgesucht, er macht mir viel Freude“, erklärt er.

Sahel Yosofi aus Afghanistan macht eine Ausbildung zum Fahrzeuglackierer

Um sein Ziel zu erreichen, musste er sich viel Mühe geben, wie er sagt. „Am Anfang konnte ich noch nichts, ich wusste zum Beispiel nicht, wie man mit Schleifpapier umgeht. Aber ich wusste, das ist mein Weg. Und wo ein Wille ist …“, zitiert er bereits ein deutsches Sprichwort und lacht. Am Ende stand für Sahel fest: Fahrzeuglackierer ist sein Traum. „Ich werde nie vergessen, als mein Meister mir meinen Ausbildungsvertrag angeboten hat. Das war unfassbar schön. Ich wusste gar nicht, was ich sagen sollte, war so überglücklich.“ Yosofi, der seit 2016 in Deutschland lebt, ist nicht nur erfreut über seine Ausbildung, sondern auch ehrgeizig: „Akzentfrei deutsch zu sprechen, steht noch auf meiner Zielliste.“

Majed Murad aus Syrien hat große Ziele. Er möchte zahnmedizinischer Fachangestellter werden

Auch Majed Murad aus Syrien hat große Ziele. Er möchte zahnmedizinischer Fachangestellter werden und befindet sich derzeit noch in der Qualifizierung im Volkswagen Konzern. „Im Sommer soll meine Ausbildung in Wolfsburg starten. Die Kollegen sind sehr nett und unterstützen mich, wo es nur geht“, so der 21-Jährige.  

Den Weg miteinander gehen

Der Konzern stellt jährlich einen siebenstelligen Betrag für die Flüchtlingshilfe bereit. „Entscheidender als das Budget sind dabei die Menschen und Projekte. Der Kern der Flüchtlingshilfe sind Begegnung, Bildung und Integration. Davon profitieren Geflüchtete. Sie erweitern Ihr Know-How und lernen die Berufspraxis kennen. Aber auch für Volkswagen und seine Beschäftigten sind die Begegnungen eine Bereicherung.“, stellt Frank Witter klar.  

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