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Die Geschichte des Lichts

Die Geschichte des Lichts

Die Erfindung des Scheinwerfers brachte wortwörtlich Licht ins Dunkel: eine kleine Zeitreise von den Anfängen der ersten elektrischen Lichtsysteme bis hin zu modernen Lichtszenarien.

Wo viel Licht ist … steckt vor allem viel Know-how und Entwicklungsarbeit dahinter. Vom Einsatz der ersten Scheinwerfermodelle in den Pioniertagen der Automobilbranche bis zur automobilen Erleuchtung der Zukunft liegen Lichtjahre der Entwicklung im Volkswagen Konzern. Wir zeigen die wichtigsten Modelle.

Petroleum

Den ersten großen Sprung machte man zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Wechsel von Kerzenlicht zu Petroleum. Einen deutlichen Fortschritt brachte jedoch der Einsatz von Karbidlampen, die es ermöglichten, auch in der Nacht das Automobil zu nutzen – selbst wenn der Lichtschein nicht weiter reichte als einige Meter. Die Nutzung war jedoch mit Mühen verbunden, ständig war neues Anzünden erforderlich. Zudem war der Einsatz nicht ganz ungefährlich, denn er bedeutete ständige Brandgefahr.
 

Bilux

1913 erfolgte eine echte Revolution: Bosch brachte mit Hilfe eines Generators Strom ins Auto und betrieb so den ersten elektrischen Scheinwerfer der Welt. Ab 1936 erhellte dann das Bilux-Licht die Straßen. Eine Birne mit zwei Fäden befand sich erstmals im Reflektor des Scheinwerfers, zwei verschieden helle Strahlenbündel ermöglichten fortan den Weitblick. Bis in die 1970er-Jahre war diese Technik nun Standard. Besonders erhellend war die Lichtausbeute beispielsweise beim Käfer aufgrund der 6-Volt-Elektrik aus heutiger Sicht nicht.

Halogen

Gute Aussichten ab 1969: In diesem Jahr hielt das Halogenlicht im Konzern Einzug. Die Füllung mit Halogengas garantierte eine fast gleichmäßig hohe Strahlkraft während der gesamten Lebensdauer, da sich im Gegensatz zu konventionellen Glühlampen kein verdampftes Metall von der Glühwendel auf den Glaskolben niederschlägt.

Ab 1971 wurde die Leuchtkraft nochmal verdoppelt: die eingeführten stärkeren H4-Scheinwerfer verfügten über Halogentechnik für Abblend- und Fernlicht. In kürzester Zeit wurde das H4-Licht auch im Kleinwagensegment verwendet.  

Xenon

1991 wurde mit der Einführung von Xenon-Licht Leuchtgas zum Highlight. In den Quarzglaskörpern dienten Xenon und Metallsalze als Lichtquelle, während elektronische Vorschaltgeräte Lichtbögen erzeugten. Davor wurden Scheinwerfer mit Gasentladungstechnik nur für die Beleuchtung von großen Gebäuden und Hallen genutzt. Acht Jahre später folgte die Bi-Xenon-Technik. Fortan funktionierte auch das Fernlicht per Gasentladung.

LED

2007 brachte der Volkswagen Konzern die ersten Modelle mit LED-Leuchten auf den Markt. In immer mehr Baureihen lösten die leistungsstarken Scheinwerfer die Xenon-Systeme ab. Sie benötigten nur etwa ein Viertel der Energie von H4-Lampen und sollten zukünftig an Energie nur noch die Hälfte dessen benötigen, was damals aktuelle Xenon-Lampen verbrauchten. Zudem sind sie haltbarer und von einer Farbtemperatur, die nahe an der des Tageslichts liegt. Das LED-Abblend- und -Fernlicht strahlt mit einer tageslichtweißen Farbtemperatur in die Dunkelheit und macht das Autofahren entspannter und sicherer.

Laser

Vor allem Audi ermöglichte, dass die Lasertechnik im Scheinwerfer des Autos Einzug hielt. 2014 wurde das Laserfernlicht – im Matrix-LED-Scheinwerferlicht im Audi R18 e-tron quattro beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans – präsentiert. Laserlicht ermöglichte nun eine ideale Lichtverteilung in jeder Situation. Außerdem sitzt der Laser-Generator außerhalb des jeweiligen Gehäuses im Motorraum, wodurch eine größere Reichweite entsteht.  

OLED

OLED, das steht für organische Leuchtdioden, die beispielsweise in Smartphone-Displays verwendet werden. Mit Audi OLED Swarm präsentierte die Marke bereits 2013 eine Studie zu dieser Technologie, die es erlaubt, die herkömmlichen Scheinwerferfunktionen durch einen eingebauten Monitor am Heck zu ersetzen. Das Material wird sehr dünn auf die Karosserie aufgetragen. Wird dann eine elektrische Spannung erzeugt, geben die Moleküle Photonen ab – die Fläche leuchtet auf. Wegen ihrer Transparenz kann man einzelne OLEDs hintereinander setzen, um Farben zu mischen. Ein Schwarm aus Leuchtpartikeln bildet so beispielsweise das Abbiegen elegant am Heck ab. Ebenso soll der Schwarm das Tempo des Wagens und die Stärke des Bremsvorgangs angeben.  

Lichtszenarien werden die Gegenwart der Zukunft sein

Der Konzern entwickelt in seinem Licht-Kompetenzzentrum intensiv das Licht der Zukunft. Und das denkt mit. Neue Techniken ermöglichen beispielsweise die Funktion „Optical Lean Assist“, bei der das Licht die Fahrbahnbreite auf die Straße projiziert, zum Beispiel in engen Baustellen. Das erhöht – gerade nachts – die Sicherheit deutlich. Oder auch „Dynamic Light Assist“: Das heute bereits in vielen Fahrzeugbaureihen angebotene Feature lässt den Fahrer immer im Fernlichtmodus unterwegs sein. Kommt ihm ein anderes Fahrzeug oder ein anderer Verkehrsteilnehmer entgegen, wird in Millisekunden automatisch abgeblendet. Diese Technik wurde bereits 2010 im Volkswagen Touareg eingeführt, heute ist sie auch im Volkswagen Passat und Golf verfügbar.

Interessant, gerade für Fahranfänger: Neue Assistenzfunktionen wie der mit Mikrolinsen arbeitende „Optical Park Assist“ werden das Rangieren in engen Parklücken und Parkhäusern einfacher und sicherer machen. All diese Beispiele zeigen, dass Licht nicht gleich Licht ist und weiterhin ein wesentlicher Innovationsträger moderner Fahrzeuge bleibt.

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