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„Der Sturm geht jetzt erst los.“

Inmitten einer Zeitenwende für die Autobranche kann Volkswagen erfreuliche Zahlen vorweisen. Eine entschlossene E-Strategie, enge interne Kooperationen sowie entschlossene Effizienzsteigerung sind die Eckpfeiler des Erfolgs. Der Innovationsdruck wird dennoch weiter steigen.

Die Automobilbranche befindet sich inmitten einer Zeitenwende. Die Herausforderungen sind enorm – der Klimawandel erhöht den Innovationsdruck zum emissionsfreien Fahren.
Und die Digitalisierung verändert das Produkt Automobil grundlegend. 

Angesichts des hochdynamischen Transformationsprozesses, in dem sich Volkswagen befindet, hat sich der Konzern zuletzt gut entwickelt. Analysten haben 2019 neues Vertrauen in die Antriebs-Strategie und das energische Vorantreiben der Elektromobilität gewonnen. “We think VW is the best positioned player in the industry to master the CO2 challenge”, attestierte jüngst der Finanzdienstleister Kepler Cheuvreux.

Auch die Absatz- und Ertragszahlen gestalteten sich erfreulich. Bei leicht rückläufigen Auslieferungen konnte der Konzern sein operatives Ergebnis in den ersten drei Quartalen 2019 um 11,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Und in China konnte Volkswagen in einem stark rückläufigen Markt seinen Marktanteil sogar um 1,4 Prozent steigern.

Wichtiger Pfeiler dieses Zwischenerfolgs ist das frühzeitig angelegte und entschlossene verfolgte Vorantreiben der E-Mobilität als mittelfristig bestgeeignetem Antrieb für die Pkw-Sparte – Kernelement ist der neu entwickelte modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB). Darüberhinaus ist Geschlossenheit eine weitere große Stärke des Volkswagen Konzerns. So treten alle Marken bei Entwicklung und Umsetzung der Zukunftstechnologien, vor allem der E-Mobilität, einheitlich auf und kooperieren eng miteinander. Damit profitieren sie dabei auch von konzerninternen Skaleneffekten.

  • Was ist der MEB?

    Der modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB) ist ein Baukastensystem für die Herstellung von Elektroautos, das Volkswagen eigens entwickelt hat. Er ist der Nachfolger des Modularen Querbaukastens (MQB), der 2012 in der Autoproduktion einen tiefgreifenden technologischen Systemwechsel bedeutete: An die Stelle des Plattformprinzips trat ein flexibler Baukasten, der den Fahrzeugbau noch effizienter machte.

    Der MEB ist hier der nächste große Schritt: Seit 2015 wurde er entwickelt, um die Stärken des MQB weiter zu optimieren – im Hinblick auf die Elektromobilität.

    Ein speziell entwickelter Baukasten wie der MEB macht die Herstellung von E-Autos auf lange Sicht effizienter und folglich kostengünstiger. Der MEB wird konzernweit skaliert und auch anderen Automobilherstellern zur Nutzung angeboten. 

    Laut Strategie „Transform2025+“ will Volkswagen 2025 eine Million E-Autos pro Jahr verkaufen, verteilt auf rund 30 verschiedene Modelle quer durch die Konzernmarken. Dieses Ziel hängt ursächlich mit dem MEB zusammen: Eine Großserienfertigung von E-Autos ist nur auf Basis des neuen Baukastens möglich. Es geht also um weit mehr als um ingenieurtechnische Details: Der Modulare E-Antriebs-Baukasten ist eine Investition in die Zukunft der Mobilität.

Produktion: vom Kostentreiber zum Erfolgsfaktor

Auch seine Ertragskraft treibt Volkswagen energisch voran – Konzernvorstandschef Herbert Diess sieht allein bis 2025 ein Effizienzpotential von insgesamt 2,6 Milliarden Euro. Die Produktion ist dabei bei einem Volumenhersteller wie Volkswagen die mit Abstand wichtigste Stellschraube. Allein die Marke Volkswagen will durch gesteigerte Effizienz eine wettbewerbsfähige Rendite von mindestens sechs Prozent erreichen, um aus dem laufenden Geschäft wichtige Zukunftsinvestitionen tätigen zu können. Die neue Produktionsstrategie „TRANSFORM.TOGETHER“ dient dem zentralen Ziel, die Produktivität um 30 Prozent bis 2025 zu steigern – mit  Verbesserungen in acht zentralen Handlungsfeldern wie etwa Produktanläufe und die Nacharbeit in den Fabriken. Allein im Handlungsfeld Nacharbeit ist es der Marke Volkswagen bereits gelungen, den Aufwand zur Sicherstellung seiner hohen Qualitätsansprüche erheblich zu reduzieren und seit 2016 rund 130 Millionen Euro pro Jahr zu sparen. Die Initiative wurde inzwischen auch von anderen Konzernmarken übernommen.

Die Fortschritte sind bereits spürbar. Allein der Bereich Produktion erreichte 2019 eine Kostenreduzierung von rund 500 Millionen Euro. Zwischen 2019 und 2023 sollen insgesamt zwei Milliarden Euro erbracht werden. Die globale Umsatzrendite der Marke wurde auf fünf Prozent verbessert und übertraf damit die eigenen Erwartungen. Die CO2-Emissionen pro produziertem Fahrzeug wurden 2019 im Vergleich zum Jahr 2015 bereits um 22 Prozent gesenkt. Bis 2025 sollen die Ausstöße halbiert werden.

Zukunft liegt im digitalen Tech-Konzern

Trotz aller positiven Trends: Der schnelle Wandel vom reinen Automobil- zum digitalen Auto-Tech-Konzern bleibt für Volkswagen eine riesige Herausforderung. „Das Automobil wird in Zukunft das komplexeste, wertvollste, massentaugliche Internet-Device“,  sagte Konzern-CEO Herbert Diess vor wenigen Wochen. „Die Zukunft von Volkswagen liegt im digitalen Tech-Konzern – und nur da.“ Weiter sagte Diess: „Zur Ehrlichkeit gehört auch: Der Sturm geht jetzt erst los.“ 

Vor diesem Hintergrund fordert der Konzernchef eine weitere Tempoerhöhung und mehr „Mut zu kraftvollem, wenn es sein muss radikalem Umsteuern.“ „Wenn wir in unserem jetzigen Tempo weitermachen, wird es sehr eng“, so Diess. Was der Konzern jetzt brauche, sei „ein Nutzen unserer Stärken, aber auch Weglassen und Aufgeben von allem Überflüssigen, das uns nicht weiterbringt.“

Von der EU fordert Diess verbindliche Ausbaupläne für die Ladeinfrastruktur, um klimafreundliche Elektromobilität schnell mehrheitsfähig zu machen. Man brauche einen „europäischen Masterplan E-Mobilität“, sagte der Konzernchef jüngst in Brüssel. Weiter warb Diess für einen einheitlichen CO2-Preis für alle Sektoren – einen Preis, der Industrie und Verbraucher anspornt, ihren CO2-Fußabdruck stärker zu reduzieren. Als „größtes Problem“ auf dem Weg zur Klimaneutralität bezeichnete Diess den nach wie vor hohen Anteil der Kohlestromerzeugung in Osteuropa und Deutschland. „Wir brauchen einen europäischen Kohleausstiegsplan mit verbindlichen Ausstiegsdaten für jedes Mitgliedsland. Die Stromversorgung für Elektro-Autos muss CO2-frei sein“, sagte Diess. Nur so könne man die Klimaziele erreichen. Volkswagen investiert in den kommenden Jahren konzernweit rund 33 Milliarden Euro in die Elektromobilität. Bis 2050 will der Konzern die CO2-Emissionen seiner Flotte auf Null bringen.

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