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„Auf dem chinesischen Markt kehrt die Hoffnung zurück“

„Auf dem chinesischen Markt kehrt die Hoffnung zurück“

Gerade zwei Monate ist es her, da galt China als Zentrum der Corona-Pandemie. Inzwischen gibt es Zeichen der Entspannung und auch die Autoindustrie findet langsam in die Normalität zurück. An 22 von 24 Volkswagen Standorten ist die Produktion von Fahrzeugen und Komponenten wieder angelaufen.

Stephan Wöllenstein, CEO der Volkswagen Group China. Er sagt: „Ich rechne damit, dass das Autogeschäft im Frühsommer das Niveau des vergangenen Jahres erreicht.“

„Wir sind vorsichtig optimistisch, dass wir die schwersten Auswirkungen der Krise in zwei bis drei Monaten hinter uns haben werden“, sagt Stephan Wöllenstein, CEO der Volkswagen Group China. Noch sei das Interesse vieler Kunden am Autokauf gebremst, sodass in vielen Werken mit reduzierter Kapazität gearbeitet werde. „Aber wir sind bereit, die Produktion zu steigern, wenn die Nachfrage anzieht.“ Lediglich die Fahrzeugwerke in Changsha und Urumqi sind derzeit noch geschlossen.

In den Verkaufszahlen der Volkswagen Group China zeichnet sich aber nach dem Corona-bedingten Absturz eine Besserung ab. Der Trend des Gesamtmarkts zeigt leicht nach oben: Für März erwartet Wöllenstein wieder einen Absatz von bis zu einer Million Fahrzeugen. Dies wäre eine immense Verbesserung zum Februar, in dem nur etwa 250.000 Autos im ganzen Land verkauft wurden. Dass der Absatz der Volkswagen Group China in diesem Umfeld leicht besser abschneidet als der allgemeine Trend, ist nur ein kleiner Trost. „Es gibt immer mehr Anzeichen, dass sich das Geschäft erholt. Mitte des Jahres könnten wir wieder auf Vorjahresplanung liegen. Auf dem chinesischen Markt kehrt die Hoffnung zurück”, sagt Wöllenstein.  

Blick in das neue Werk in Anting: Hier soll noch in diesem Jahr die Serienproduktion von vollelektrischen MEB-Fahrzeugen beginnen

Über 95 Prozent aller Händler des Volkswagen Konzerns haben ihre Verkaufsräume wieder geöffnet. Die Kundenfrequenz liegt bei etwa 60 Prozent verglichen mit normalen Phasen. „Ich rechne damit, dass das Autogeschäft im Frühsommer das Niveau des vergangenen Jahres erreicht“, sagt Wöllenstein. Allein die Marke Volkswagen ist in China mit mehr als 2.000 Händlern vertreten. 430 Händler sind es bei Audi, 470 bei ŠKODA und 120 bei Porsche.

Ungewiss bleibt, inwieweit eine erwartete Erholung den Einbruch im ersten Quartal ausgleichen könnte. Für das Gesamtjahr plant der Konzern daher mit unterschiedlichen Szenarien, die von einem Rückgang des chinesischen Automarktes zwischen 3 und 15 Prozent ausgehen. „Es herrscht noch das Prinzip ‚Glaskugel‘. Genaue Prognosen sind derzeit kaum möglich, weil die Entwicklung im zweiten Halbjahr von vielen schwer kalkulierbaren Faktoren abhängt“, sagt Wöllenstein. Als Beispiele nennt er das Kaufverhalten der Kunden bei Rückkehr zur Normalität, mögliche Sonderkonjunkturprogramme für die chinesische Autoindustrie sowie die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Landes in Anbetracht der weltweiten Corona-Pandemie.

An den angekündigten Investitionen von mehr als vier Milliarden Euro in diesem Jahr hält der Volkswagen Konzern gemeinsam mit seinen chinesischen Partnern fest. „Wir gehen davon aus, dass sich die Erholung fortsetzt und dass wir 2021 wieder in einem normalen Marktumfeld arbeiten“, betont Wöllenstein. „Und auch langfristig wird China seinen Status als Kraftzentrum der weltweiten Autoindustrie nicht einbüßen. Die Trends Elektromobilität und Digitalisierung werden hier geformt.“

Allein rund 40 Prozent der geplanten Investitionen fließen in die Elektromobilität. So steht in Fabriken in Anting (SAIC VOLKSWAGEN) und Foshan (FAW-Volkswagen) in diesem Jahr der Produktionsstart neuer Elektro-Modelle auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) an. Beide Werke sind speziell für die Herstellung von reinen Elektroautos ausgelegt. „Es ist gut, dass wir mit starken neuen Modellen in die Zeit nach der Krise gehen“, sagt Wöllenstein. Das mittelfristige Ziel für den Ausbau der Elektromobilität bleibe unverändert: Ab 2025 will der Volkswagen Konzern in China 1,5 Millionen E-Autos pro Jahr verkaufen. Grundlage dafür ist auch die Einführung der Volkswagen ID. Familie, die dieses Jahr starten wird.

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