1. DEUTSCH
  2. News
  3. Stories
  4. 2020
  5. 03
  6. „Wir verfügen über ein gutes Fundament“

Wir nutzen Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen und unsere Kommunikation mit Ihnen zu verbessern. Wir berücksichtigen hierbei Ihre Präferenzen und verarbeiten Daten für Analytics und Personalisierung nur, wenn Sie uns durch Klicken auf "Zustimmen und weiter" Ihr Einverständnis geben. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen zu den Cookies und Anpassungsmöglichkeiten finden Sie unter dem Button "Details anzeigen". 

Details anzeigen Zustimmen und weiter

„Wir verfügen über ein gutes Fundament“

„Die Coronakrise muss von allen sehr ernst genommen werden, das wird sie richtigerweise auch. Die Programme und Maßnahmen der Regierungen und Notenbanken zeigen das“

Frank Witter

Interview mit Frank Witter

Die Corona-Epidemie stellt die gesamte Weltwirtschaft vor große Herausforderungen. Im Interview mit der Börsen-Zeitung erklärt Finanzvorstand Frank Witter, wie der Volkswagen Konzern mit der Situation umgeht.

Herr Witter, im Februar wurde bekannt, dass Sie Mitte 2021 als Finanzvorstand von Volkswagen aufhören werden. Bleibt es im Zuge der sich seitdem weiter verschärften Coronakrise und ihrer bislang nicht abschätzbaren Dimensionen dabei?

Es gibt aus heutiger Sicht keinen Grund, den Plan zu überdenken. Dieser entspricht meiner persönlichen Lebensplanung und dem Versprechen gegenüber meiner Familie. Ich habe dem Wunsch des Aufsichtsrats entsprochen, meinen Vertrag um neun Monate zu verlängern und bin überzeugt, dass wir in dieser Zeit eine gute Nachfolgeregelung finden werden.

Wie beeinflusst die Coronavirus-Pandemie Ihre Arbeit als Finanzvorstand? Arbeiten Sie im Home-Office?

Bislang arbeite ich im Büro. Personalvorstand Gunnar Kilian und ich sind gewissermaßen die Konzernpaten für die im Januar eingerichtete Krisen-Taskforce. Viele Besprechungen laufen aktuell natürlich digital, aber zum Teil erleichtert die Anwesenheit schnelle Entscheidungen. Es gibt Produktionsunterbrechungen in zahlreichen Werken und einen erhöhten Homeoffice-Anteil in der Belegschaft und im Management. Aber es ist nicht so, dass die Konzernzentrale verwaist wäre.

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt die Welt vor die größten Herausforderungen seit Jahrzehnten. In vielen Ländern steht das öffentliche Leben still. Wie bewerten Sie diese Krise?

Mit meinen 60 Jahren habe ich schon einige Krisen erlebt, aber so etwas wie diese Pandemie noch nie. Sie stellt uns in Deutschland und in der Welt vor neue Herausforderungen. Schwere konjunkturelle und Staatsfinanzkrisen gab es schon. Jetzt kommt aber die Sorge und Angst um Leib und Leben hinzu. Das ist eine neue Dimension. Durch das Herunterfahren des öffentlichen Lebens, das uns durch die notwendigen politischen Entscheidungen vorgegeben ist, besteht neben den vielen kritischen Aspekten jedoch auch die Chance, sich neu zu besinnen. Diese Krise ermöglicht eine Erdung, die hoffentlich nachhaltig wirkt. Wir können darüber nachdenken, was wirklich und nicht nur vermeintlich wichtig ist, wie wir in Zukunft zusammenleben und arbeiten wollen. Wir alle sammeln in dieser Krise gerade neue und zum Teil sehr schmerzliche Erfahrungen.

In China zeigen sich mit dem Hochlaufen der Produktion Anzeichen einer Erholung vom Corona-Schock, in anderen Märkten hat die Ausbreitung des Virus den Höhepunkt noch nicht erreicht. Mit welcher Dauer der Krise rechnen Sie aktuell?

Wenn ich einen psychologisch-moralischen Energieschub benötige, dann rufe ich morgens in China an und spreche mit den Kollegen. Dort gibt es deutliche Signale einer Normalisierung, wenn auch ausgehend von einem niedrigen Niveau. Diese Signale geben den Menschen derzeit viel Mut und Hoffnung. Den Höhepunkt der Ausbreitung des Coronavirus haben wir in Europa und Amerika noch nicht erlebt. Aber wenn die Entwicklungen zumindest annähernd dem Verlauf in China entsprechen, kann uns das Zuversicht geben. Die kommenden Wochen dürften allerdings noch schwierig und kompliziert werden.

Weltweit stemmen sich Regierungen und Notenbanken mit immensen Anstrengungen gegen schwerwiegende Folgen der Krise und eine lang anhaltende Rezession. Mit welchen Folgen für die Konjunktur rechnen Sie im Zuge der Coronakrise?

Die Frage, ob wir einen V-förmigen Konjunkturverlauf erleben werden oder eher einen U-förmigen, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen – das gilt auch für China. Rückschläge sind möglich, für eine Entwarnung ist es auch dort noch viel zu früh. Es gibt inzwischen in vielen Ländern staatliche Maßnahmenprogramme mit riesigen Beträgen. Der Umgang mit hoher Staatsverschuldung dürfte insofern in absehbarer Zeit wieder ein vordringliches Thema werden. Aber jetzt mit großer Kraft und Entschlossenheit zu versuchen, für ausreichend Liquidität zu sorgen und Stabilität herzustellen, ist richtig. Dabei ist unklar, wie schnell das Virus verschwunden sein wird. Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie werden wir sicherlich auch 2021 noch spüren.

Fahrzeugproduktion und Verkauf sind an vielen Standorten zum Erliegen gekommen. Wie beurteilen Sie aus heutiger Sicht die Absatzperspektiven Ihres Konzerns im laufenden Jahr? Branchenbeobachter halten 2020 einen Rückgang unter die Marke von 10 Millionen Fahrzeugen für möglich.

Wie bei unserer Jahrespressekonferenz am 17. März gesagt, ist eine seriöse Jahresprognose derzeit schlichtweg nicht möglich. Das gilt auch für die Auslieferungen, bei denen derzeit erhebliche monatliche Schwankungen zu beobachten sind. Im weltgrößten Einzelmarkt China etwa lag der Gesamtmarkt im Januar bei 1,8 Millionen Fahrzeugen, im Februar bei 250000. Im März könnte sich eine Größenordnung von rund 1 Million ergeben. Es zeigt sich zwar eine signifikante Erholung. Dennoch liegen die März-Zahlen immer noch um etwa 40 Prozent unter dem normalerweise zu erwartenden Niveau. Wie geht es weiter? Wann sind Händler auch in anderen Märkten wieder in der Lage, ihren Betrieb zu öffnen? Wann funktionieren Lieferketten weltweit wieder verlässlich? Das alles lässt sich momentan nicht abschätzen. Wir hoffen derzeit, dass Mitte April einige derzeit geschlossene Werke wieder die Produktion aufnehmen können. Gleichzeitig sollten natürlich auch die Autohäuser wieder öffnen.

Wie viele Werke des Konzerns ruhen derzeit?

Die ganz überwiegende Anzahl außerhalb von China. In China sind bis auf zwei alle Werke wieder am Netz, wenn auch noch nicht unter Volllast. Auch das Händlernetzwerk ist weitgehend wieder offen, die Teileversorgung läuft.

Der Produktionsstillstand führt branchenübergreifend zu Kurzarbeit. Wie sieht es im VW-Konzern aus?

Wir befinden uns in enger Abstimmung mit den Arbeitsagenturen. Kurzarbeit ist nicht in jedem Land verfügbar, es gibt unterschiedliche Regelungen. In Deutschland haben wir für drei Wochen bis 9. April Kurzarbeit für rund 80000 Beschäftigte der Marke Volkswagen Pkw, der Konzern Komponente sowie von Volkswagen Nutzfahrzeuge angemeldet. Die anderen Konzernmarken verfahren in Deutschland ähnlich.

Unternehmen der Luftfahrt- und Touristikbranche greifen nach Staatshilfen. Könnte sich Volkswagen im Zuge der Coronavirus-Pandemie auch zu einem solchen Schritt gezwungen sehen oder schließen Sie das aus?

Aus heutiger Sicht schließe ich das aus. Wir haben mit dem Geschäftsjahr 2019 eine gute Basis gelegt. Wir verfügen im Autobereich über einen starken Cash-flow und eine ordentliche Nettoliquidität. In der Diskussion der kommenden Wochen und Monate wird es vor allem um Liquiditätssicherung gehen. Wir haben ein erhebliches Netz von bestätigten, zum Teil syndizierten Kreditlinien. Wir verfügen über Zugang zu den Geld- und Kapitalmärkten. Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft Unternehmensanleihen an. Es wird intensiv geprüft, ob sie auch Commercial Paper von Nicht-Finanz-Institutionen erwirbt. Wir haben die Volkswagen Bank, die für ihre Zwecke Zugang zum gesamten Instrumentarium der EZB hat. Sie verfügt zudem über Einlagen von rund 30 Mrd. Euro. Das heißt, der Volkswagen Konzern ist auf Basis der gegenwärtig zur Anwendung kommenden Szenarien relativ stabil aufgestellt. Wir sollten die Kraft haben, die Coronakrise mit diesen Instrumenten durchzustehen und die Liquidität auf dem notwendigen Level zu halten.

Als die Dieselabgasmanipulationen im September 2015 bekannt wurden, sprach Ihr Aufsichtsratsvorsitzender von einer möglicherweise existenzbedrohenden Krise für den Konzern. Im Zuge von „Dieselgate“ belaufen sich die Mittelabflüsse inzwischen auf mehr als 26 Mrd. Euro. Mit solchen Auswirkungen der Coronakrise rechnen Sie nicht?

Viele kleinere Unternehmen im Handel und Zulieferbereich machen sich gerade Sorgen um ihre Existenz. Die Situation ist dramatisch und kann nicht ernst genug genommen werden. Der Volkswagen Konzern ist grundsätzlich relativ stabil aufgestellt. Aber natürlich kann sich niemand komplett sicher fühlen. Der alles entscheidende Faktor ist, wie lange die Coronakrise andauern und welches Ausmaß sie erreichen wird. Auch wenn wir uns verglichen mit vielen anderen Unternehmen in einer guten Ausgangslage befinden, machen wir uns heute natürlich auch große Sorgen um die Bereiche, die Teil unserer Wertschöpfungskette sind – wie Lieferanten und der Handel. Aber abgesehen davon möchte ich auch betonen, wie beeindruckend ich in der augenblicklichen Krisensituation das Maß an Hilfsbereitschaft vor Ort empfinde. Die Helden des Alltags im Gesundheitswesen oder im Einzelhandel, die tagein, tagaus ihre unverzichtbare Arbeit für uns leisten, die Grundversorgung sichern und sich dabei selbst gesundheitlichen Risiken aussetzen, können gar nicht genug gewürdigt werden.

Wie sehr helfen Ihnen in der augenblicklichen Lage Erfahrungen beim Umgang mit der Dieselabgaskrise?

Die Coronakrise muss von allen sehr ernst genommen werden, das wird sie richtigerweise auch. Die Programme und Maßnahmen der Regierungen und Notenbanken zeigen das. Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen begrüßen wir die kraftvollen Maßnahmen. Die Hilfen müssen jetzt schnell dorthin, wo sie benötigt werden. Die Coronakrise unterscheidet sich allerdings grundlegend von der Dieselabgasaffäre, die leider von uns selbst verschuldet wurde. Die Erfahrungen sind also nicht direkt übertragbar. Eins ist aber in jeder Krise gleich: Wir müssen verstärkt auf unsere Liquidität achten.

Um 2015 voll handlungsfähig zu bleiben, wurde mit Banken eine Brückenfinanzierung von bis zu 20 Mrd. Dollar vereinbart - die letztlich nicht benötigt wurde. Sind im Zuge der Coronakrise besondere Maßnahmen zur Sicherstellung der Liquidität geplant?

Wir verfügen, um das nochmals zu betonen, mit der Nettoliquidität, den bestätigten Kreditlinien und unserem Zugang zu verschiedenen Refinanzierungsmöglichkeiten, etwa über die VW Bank, über ein gutes Fundament. Aber natürlich ist es in der gegenwärtigen Phase auch entscheidend, Prioritäten richtig zu setzen. Deshalb steht bei uns jetzt neben der Gesundheit der Mitarbeiter und ihrer Familien die Sicherung der Liquidität im Vordergrund. Dazu zählt auch, Auszahlungen zu reduzieren, sämtliche Programme, Investitionen, Beraterleistungen und anderes einer sehr kritischen Überprüfung zu unterziehen. Der Einzahlungsstrom hat sich im Zuge der fehlenden Fahrzeugverkäufe stark verengt, daher müssen wir auch den Auszahlungsstrom auf das begrenzen, was aktuell wirklich wichtig ist. Der Volkswagen Konzern hat in früheren Krisen bewiesen, dass er in der Lage ist, schnell auf kritische Anforderungen zu reagieren. Darauf bauen wir auch jetzt. Das Verständnis für die Maßnahmen innerhalb des Konzerns ist groß.

Wie passt damit zusammen, dass Sie die Dividende für das vergangene Geschäftsjahr um 35 Prozent erhöhen und nach der Hauptversammlung im Mai rund 3 Mrd. Euro an Aktionäre ausschütten wollen? Könnte es sein, dass der Vorschlag noch geändert wird? Oder bleibt es dabei?

Wir haben diesen Vorschlag vor dem Hintergrund eines guten Geschäftsjahres 2019 und dem Umstand gemacht, dass unsere Ausschüttungsquote – die 2018 bei rund 20 Prozent lag – deutlich unter den berechtigten Erwartungen der Investoren blieb. Die jetzt vorgesehene Ausschüttungsquote von gut 24 Prozent stellt eine deutliche Verbesserung dar. Sie befindet sich aber noch unter dem angestrebten international üblichen Level von über 30 Prozent. Ich möchte betonen, dass sich der Vorschlag auf das abgeschlossene Geschäftsjahr und die Interessen der Investoren bezieht. Um aber eine Dividende zu zahlen, bedarf es der finalen Entscheidung der Hauptversammlung.

Wie realistisch ist aus heutiger Sicht, dass der gegenwärtige Dividendenvorschlag nicht zum Tragen kommt?

Wichtig ist in der Planung, kurz- und langfristige Fragen voneinander zu trennen. Aber selbstverständlich sind wir wie alle anderen Unternehmen auch gehalten, uns in Anbetracht der gegenwärtigen Entwicklungen über alle Auszahlungen Gedanken zu machen. Im Moment halte ich den Vorschlag für angemessen. Bis zur Hauptversammlung dauert es aber möglicherweise noch länger: Wir überprüfen, ob sie wie geplant am 7. Mai stattfinden kann, oder ob wir einen anderen, späteren Termin finden müssen.

Welche Konsequenzen würden sich für die Finanzierung in der gegenwärtigen Krisenphase ergeben, sollten Ratingagenturen jetzt die Bonitätsnoten von Volkswagen herabstufen?

Ein schlechteres Rating hat in der Regel zwei Konsequenzen. So wird sich tendenziell der Credit Spread ausweiten, der zu zahlen ist. Je nach dem Umstand, ob man noch im Investment Grade-Bereich liegt oder nicht, reduziert sich auch der Investorenkreis. Der Mittelpool könnte sich also verengen. Wir befinden uns im engen Austausch mit den Ratingagenturen, da herrscht völlige Transparenz vor. Die Agenturen kennen unsere Liquidität, unsere Kreditlinien, die Qualität der Assets, die wir auf den Büchern haben. Natürlich müssen sie auch sektor- und unternehmensspezifische Analysen vornehmen, um zu ermessen, wie wahrscheinlich ein bewertetes Unternehmen die eigenen Schulden bedienen kann. Wir befinden uns – bei aller Vorsicht in Anbetracht noch möglicher Herausforderungen, die sich ergeben könnten – in einer komfortablen Situation, so dass ich verhalten zuversichtlich bin.

Welche Rolle spielen aktuell mögliche Beteiligungsverkäufe zur Sicherung der Liquidität?

Wir planen aktuell keine weiteren Maßnahmen außer den Themen, die wir im Bereich Power Engineering angekündigt haben. Wenn man sich die Geld- und Kapitalmärkte derzeit ansieht, stellt man schnell fest, dass der Bedarf und Appetit an M&A-Transaktionen sehr gering ist.

Stichwort Ausgabendisziplin: Welche Maßnahmen haben Sie zur Sicherung der Liquidität derzeit konkret im Blick?

Wir hinterfragen sämtliche Projekte hinsichtlich ihres Timings, den Fixkostenblock, Sachinvestitionen, auch Investitionen im Forschungs- und Entwicklungsbereich. Da ziehen alle Konzernmarken mit. Selbstverständlich werden wir am neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten und am ID.3, der wie geplant im kommenden Sommer in den Markt kommen soll, weiter arbeiten. Wir werden selbstverständlich den strategisch extrem wichtigen Ausbau unserer Software-Kompetenz weiter vorantreiben. Aber Themen, die nicht kurzfristig relevant sind wie die beiden genannten, werden wir kritisch hinterfragen. Das kann auch das ein oder andere Fahrzeug-Projekt vor den perspektivischen Veränderungen der Märkte betreffen.

Wie groß ist die Gefahr, dass im Zuge der Coronakrise die Restwerte Ihrer Leasingflotte unter Druck geraten und bei der Bewertung Anpassungen notwendig sein werden?

Wir müssen trennen zwischen dem Portfolio, das in den Büchern steht und bei dem bestimmte Restwerte unterstellt sind, und der Frage, zu welchen Restwerten neue Leasingverträge eingegangen werden. Das sind zwei Paar Schuhe. Es ist kein Geheimnis, dass wir hinsichtlich der Setzung von Restwerten traditionell eine sehr konservative Sichtweise einnehmen. Wie sich die Restwerte in der Krise entwickeln werden, ist schwer abzusehen. Wir sehen uns hier aber grundsätzlich solide aufgestellt. Der Bedarf an Mobilität ist nicht grundsätzlich in Frage gestellt.

In Europa, in den EU-5-Märkten, ist jeweils rund die Hälfte des Geschäfts Flottengeschäft, und zwar insbesondere Unternehmensflotten.

Ja, aber auch dieser Bedarf wird nicht ins Bodenlose fallen. Wir verfügen auch über einen soliden Auftragsbestand. Aber wir werden uns auch überlegen, wo wir im Gebrauchtwagenbereich neue Finanzierungsangebote bereitstellen können, um sicherzustellen, dass die Pipeline frei ist, dass den Händlern auch bei Gebrauchtwagen Finanzierungsoptionen an die Hand gegeben werden. Wir kennen uns im Management großer Gebrauchtwagenflotten aus. Darauf bauen wir mit der Qualität unseres Portfolios. Der Druck auf die Kreditbestände und auf die Restwerte wird trotzdem erwartungsgemäß zunehmen. Aber ich gehe davon aus, dass sich unsere konservative Politik der Vergangenheit und die finanzielle Stabilität unseres Finanzdienstleistungsbereichs einschließlich der getroffenen Vorsorgen in den Büchern wieder bewähren werden.

Wichtiger Hinweis

Wenn Sie auf diesen Link gehen, verlassen Sie die Seiten der Volkswagen AG. Die Volkswagen AG macht sich die durch Links erreichbaren Seiten Dritter nicht zu eigen und ist für deren Inhalte nicht verantwortlich. Volkswagen hat keinen Einfluss darauf, welche Daten auf dieser Seite von Ihnen erhoben, gespeichert oder verarbeitet werden. Nähere Informationen können Sie hierzu in der Datenschutzerklärung des Anbieters der externen Webseite finden.

Weiter zur Seite Abbrechen