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Nahrungsmittelversorgung in Gefahr

Nahrungsmittelversorgung in Gefahr

In einem Dossier haben wir Einschätzungen führender Wissenschaftler zum Klimawandel zusammengestellt. Sie mahnen: Eine ungebremste Erderwärmung hat dramatische Folgen für die ganze Menschheit – sei es durch Ernteausfälle, Kriege oder die Ausbreitung von Krankheiten.

„Um die Risiken des Klimawandels zu begrenzen, dürfen wir die Zwei-Grad-Marke nicht überschreiten. Derzeit steuern wir bis Ende des Jahrhunderts aber eher auf vier Grad zu. Das birgt große Gefahren“, sagte beispielsweise Prof. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, und einer der weltweit renommiertesten Klima-Ökonomen, im vergangenen Jahr in einem Interview.

Dossier:

In einem Dossier haben wir Einschätzungen führender Wissenschaftler zum Klimawandel zusammengestellt. Für sie steht fest: Der Mensch trägt eine entscheidende Verantwortung für die Erderwärmung. ...

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In dem Gespräch warnte Edenhofer unter anderem vor zunehmenden Wetterextremen, einem Absterben der Korallenriffe, einer veränderten Monsundynamik in China und Indien, dem Austrocknen des Amazonas-Regenwaldes, dem Auftauen der Permafrostböden und einem steigenden Meeresspiegel. „Wenn wir mehr Geld für Küstenschutz ausgeben müssen, fehlt das anderswo. Risiken für Ernteerträge steigen. Lieferketten der Industrie werden gestört, in Spannungsgebieten können schwelende Konflikte aufflammen und mehr Menschen in die Migration treiben.“

Der Berliner Energieexperte Prof. Volker Quaschning, Mitinitiator der Scientists for Future, betonte vor einigen Monaten, dass langfristig große Gebiete durch den Anstieg des Meeresspiegels oder unerträgliche Hitze unbewohnbar werden könnten. „Insgesamt wären damit die Lebensräume von mehreren Milliarden Menschen verloren. Man stelle sich vor, eine solche Zahl von Menschen müsste innerhalb eines Jahrhunderts umgesiedelt werden. In Deutschland haben wir gerade erlebt, dass schon eine Million Flüchtlinge gesellschaftliche Verwerfungen auslösen können“, so Quaschning. Zusätzlich verschärft würde die  Situation durch Probleme in der globalen Nahrungs- und Trinkwasserversorgung. „Einige Studien gehen deshalb davon aus, dass ein ungebremster Klimawandel zu so starken kriegerischen Auseinandersetzungen führt, dass unsere Zivilisation vollständig zerstört wird.“

Sintflutartige Niederschläge

Schon heute erleben wir die Folgen des Klimawandels auch in Mitteleuropa – warnte der bekannte Kieler Klimawissenschaftler Prof. Mojib Latif. „Einen Vorgeschmack bekommen wir bereits“, sagte er mit Blick auf jüngste Hitzewellen. „Viele von uns hätten es sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, dass sie sich einmal Regen wünschen. Das andere Extrem sind sintflutartige Niederschläge, die kleine Bäche, aber auch Flüsse wie Donau, Elbe und Oder zum Überlaufen bringen.“

Noch härter, so Latif im vergangenen Jahr, treffe die Erderwärmung aber Entwicklungsländer. Hier fehle es an den finanziellen Mitteln, um sich vor Stürmen oder Überschwemmungen zu schützen. Hunderte oder Tausende Tote bei Unwettern seien die Folge.  

Ernteausfälle in den Kornkammern

Regelmäßig legen Forscherteams neue Ergebnisse vor, die die Warnungen unterstreichen. So zeigte vor kurzem eine internationale Studie, wie globale Hitzewellen zu Ernteausfällen in mehreren Kornkammern gleichzeitig führen könnten – ausgelöst durch bestimmte Muster im Jetstream, einem die Erde umzirkelnden Höhenwind. Besonders anfällig sind demnach der Westen Nordamerikas und Russlands, Westeuropa und die Ukraine.

In einer anderen Studie warnen Wissenschaftler, dass bei einem unverminderten Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Ende dieses Jahrhunderts jährlich bis zu fünf zusätzliche Hitzewellen in Norddeutschland und bis zu 30 in Süddeutschland zu erwarten seien. „Damit einhergehender Hitzestress und hohe bodennahe Ozonkonzentrationen können schwerwiegende Folgen für die menschliche Gesundheit haben“, schrieb das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung dazu in einer Pressemitteilung. „Am stärksten gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge, Patienten mit chronischen Erkrankungen sowie Personen, die schwere körperliche Arbeit im Freien verrichten, etwa Bauarbeiter.“ Gleichzeitig nehme die Gefährdung durch Infektionskrankheiten zu.

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