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„Ich wollte immer nur Autos bauen“

„Ich wollte immer nur Autos bauen“

Vor einem Jahr, am 25. August 2019, verstarb Prof. Dr. Ferdinand Piëch. Anlässlich des Todestages erinnert Volkswagen an die Lebensleistung des langjährigen Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden.

„Als leidenschaftlicher Manager, genialer Ingenieur und visionärer Unternehmer hat Ferdinand Piëch Automobilgeschichte geschrieben. Seit den 1960er Jahren hat er die Entwicklung des Automobils, der Industrie und die Entwicklung von Volkswagen zum globalen Mobilitätskonzern maßgeblich gestaltet und vorangetrieben. Wir verneigen uns vor seinem Lebenswerk.“

Hans Dieter Pötsch,
Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft

„Ferdinand Piëch war mutig, unternehmerisch konsequent und technisch brillant. Als junger Ingenieur hat er Porsche durch legendäre Fahrzeuge und den Sieg in Le Mans zur Rennsportmarke gemacht. Er hat Qualität und Perfektion bis ins Detail in den Automobilbau gebracht und tief in der Volkswagen DNA verankert. Ich schaue mit Dankbarkeit und großem Respekt auf diese Leistung.“  

Dr. Herbert Diess,
Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft

„Der große Manager und Ingenieur Ferdinand Piëch hat immer wieder auch Verantwortung für die Arbeitsplätze im Konzern gezeigt. Ich persönlich rechne es ihm außerdem hoch an, dass er 1998 die Entschädigung der damals noch lebenden Zwangsarbeiter des Volkswagenwerks auf den Weg gebracht hat. An den entscheidenden Stellen waren wir Arbeitnehmervertreter uns eigentlich immer einig mit Herrn Piëch. Wir blicken mit größtem Respekt, Hochachtung und Dankbarkeit auf sein Lebenswerk. Denn mit seiner Liebe zum Produkt, seiner strategischen Weitsicht und seinem feinen Gespür für die Weiterentwicklung unserer Marken hat Ferdinand Piëch die Erfolgsgeschichte unseres Konzerns entscheidend geprägt.“ 

Bernd Osterloh,
Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats

Stationen einer einzigartigen Karriere

Am 1. April 1963 begann Ferdinand Piëch, Enkel von Ferdinand Porsche, seine Laufbahn bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche KG. 1966 übernahm er die Versuchsleitung. Unter seiner Führung wurde der legendäre Sechszylinder-Boxermotor des Porsche 911 zur Serienreife entwickelt. 1968 wurde Piëch die Entwicklungsleitung übertragen, bevor er 1971 in der Geschäftsführung die Verantwortung für die Ressorts Technik und Fremdentwicklung übernahm.

Besonderes Augenmerk legte Piëch auf die Professionalisierung der Porsche Rennabteilung, die unter seiner Leitung unzählige internationale Motorsporterfolge erzielte. Er ließ 1969 den Porsche 917 konstruieren, der bis heute als einer der erfolgreichsten Rennsportwagen gilt. Der erste Gesamtsieg des 917 in Le Mans 1970 unter Piëchs Leitung bedeutete für Porsche den Beginn einer neuen Ära.

Aufgrund der Umwandlung der Porsche KG in eine Aktiengesellschaft und dem Beschluss, dass operative Führungspositionen nicht mehr mit Familienangehörigen besetzt werden, schied Piëch 1972 wie alle anderen Familienvertreter aus dem Unternehmen aus. Im gleichen Jahr trat Piëch seinen Dienst bei Audi an. Er brachte das Unternehmen mit Innovationen wie dem quattro-Antrieb und dem TDI-Motor technologisch nach vorne. Der Anspruch: „Vorsprung durch Technik“. Als Vorstandsvorsitzender formte er Audi ab 1988 zur Premiummarke.

1993 übernahm Piëch den Vorstandsvorsitz der Volkswagen Aktiengesellschaft. 2002 wurde er zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.

An der Spitze des Unternehmens trieb Ferdinand Piëch die Internationalisierung konsequent voran. Er integrierte Bentley, Lamborghini und Bugatti in den Konzernverbund und führte die Volumenmarken durch eine stringente Plattformstrategie zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Als Vorstandsvorsitzender schloss er auch den Kompromiss zur vorübergehenden Einführung der Vier-Tage-Woche, mit dem Tausende Arbeitsplätze gerettet wurden.

Darüber hinaus integrierte Piëch Scania und MAN in den Konzernverbund und schuf so die Grundlagen für einen weltweit wettbewerbsfähigen Nutzfahrzeuganbieter. Technisch ging er mit seinen Entwicklerteams immer wieder an die Grenzen des Machbaren: vom ersten Ein-Liter-Auto der Welt bis zum Bugatti Veyron mit 1.001 PS.  

2015 trat Ferdinand Piëch von seinen Mandaten im Volkswagen Konzern zurück. Am 25. August 2019 verstarb er. In einer Traueranzeige wird Piëch mit dem Satz zitiert: „Ich wollte immer nur Autos bauen.“  

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