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„Über die Liebe zur Marke entscheidet zunehmend das Interieur-Design“

Interview mit Peter Wouda

Der E-Antrieb schafft mehr Platz für den Innenraum. Mit dem autonomen Fahren können ganz neue Nutzungssituationen entstehen. Was bedeuten diese Entwicklungen für das Interieur-Design der Zukunft? Ein Gespräch mit Peter Wouda, Design Director im Volkswagen Group Future Center Europe in Potsdam.

„Das Design des Innenraumes von morgen wird ein Erlebnis für alle Sinne sein.“

Peter Wouda Design Director im Volkswagen Group Future Center Europe

Steigen wir heute ins Auto, fällt der Blick auf Lenkrad, Cockpit, vielleicht einen Touchscreen. Was werden wir in 20 bis 30 Jahren in einem Volkswagen sehen?

Dann steige ich ein und sitze in einem komfortablen kleinen Zimmer, das so gestaltet ist, wie ich es mir gerade wünsche. In einer näheren Zukunft wird das Fahrzeug ein Lenkrad haben, das komplett im Cockpit verschwindet, wenn ich es nicht brauche. Noch später sind da kein Lenkrad und keine Pedale mehr. Der Innenraum wird zum holistischen sensorischen Erlebnis, zu dem auch Düfte gehören. Virtual und Augmented Reality erschaffen im Fahrzeug immer wieder neue Welten. Schon wenn ich auf meinen Volkswagen zugehe, weiß das Auto, wohin ich möchte und in welcher Stimmung ich bin.

Wird mein voll vernetztes Auto mich irgendwann besser kennen als mein Partner?

Sagen wir so: Wenn ich zulasse, dass mein Auto weiß, wo ich hinfahre möchte, wie ich heiße, welche Musik ich höre, welche Fernseh-Serie ich gestern Abend leider nicht zu Ende sehen konnte – dann kann das vollvernetzte Auto ein Companion, ein Partner sein. Es kennt meinen Kalender und weiß: Der Tag war hart, ich spiele die passende Musik und wir schauen jetzt nicht die Nachrichten, sondern lieber eine Dokumentation über Grönland. Dann wird die Kommunikation mit dem Auto wie ein Dialog mit einem Freund. Deswegen wird die Sprachbedienung wichtiger.

Wie wird das Volkswagen Interieur der Zukunft aussehen?

Volkswagen steht für Mobilität für alle. Insofern werden wir eine enorme Bandbreite in den Interieurs von Volkswagen erleben. Wir müssen auch unterscheiden: Sprechen wir von einem Volkswagen, den ich kaufe, oder einem, den ich lediglich für eine Fahrt bestelle? Beim Car-Sharing wird das Interieur-Design maßgeschneidert für die jeweilige Fahrt sein. Bin ich mit Kindern unterwegs, bekomme ich ein Kinderzimmer auf Rädern. Will ich arbeiten? Oder mit meinem Partner Zeit genießen? Dann ist es luxuriöser, mit einem Sofa, um vertraut zusammenzusitzen. Uns erwarten hohe Individualität und maßgeschneiderte Lösungen.

Ob mobiles Spielzimmer oder Lounge: Das Interieur könnte zukünftig auf die Fahrgäste maßgeschneidert werden.

Macht Car-Sharing das Interieur individueller?

In Zukunft wird der Ausgangspunkt der Gestaltung noch mehr das Erlebnis sein, das wir dem Kunden bieten wollen. Und das ist stark durchs Interieur geprägt. Das Exterieur folgt – also Design inside out. Dadurch wird das Äußere aber nicht weniger wichtig. Denn es ist das Exterieur, in das man sich verliebt. Ob daraus aber eine kurze Romanze wird oder eine lebenslange Beziehung mit einer Marke, entscheidet das Interieur.

Wird das Interieur-Design künftig zum wichtigsten Kaufanreiz?

In Zukunft wird der Ausgangspunkt der Gestaltung noch mehr das Erlebnis sein, das wir dem Kunden bieten wollen. Und das ist stark durchs Interieur geprägt. Das Exterieur folgt – also Design inside out. Dadurch wird das Äußere aber nicht weniger wichtig. Denn es ist das Exterieur, in das man sich verliebt. Ob daraus aber eine kurze Romanze wird oder eine lebenslange Beziehung mit einer Marke, entscheidet das Interieur.

Lässt sich heute schon ein Vorgeschmack auf den Innenraum von morgen erleben?

Im ID.3¹ kann man erfahren, dass wir durch den platzsparenden Elektroantrieb ein unheimliches Raumgefühl gewonnen haben, das wir in Modellen mit Verbrennungsmotor so nicht erreichen. Der ID.3 ist das erste Fahrzeug, das zeigt, was möglich ist – eine, wie ich finde, großartige Leistung in Technik und Design. Und das ist erst der Anfang.

Und in welchem Interieur wollen Sie selbst in der Zukunft unterwegs sein?

In einem sehr geschmackvollen Raum. Er duftet gut, hat eine schöne Lichtstimmung. Wenn ich alleine bin, sitze ich in einem Eames Chair, und da steht schon das Getränk, das zur Tageszeit passt. Das Auto weiß, in welcher Gemütslage ich bin, und wird mich endlich diesen Podcast zu Ende hören lassen. Wenn mich der Blick aus dem Fenster langweilt, wird es per Sprachbefehl zum Augmented Reality Display. Statt an Häusern fahre ich an Korallenriffen vorbei, die Autos werden zu Delfinen, Thunfischen und Walen. So möchte ich nach Hause fahren nach der Arbeit – in einem virtuellen U-Boot durch Korallenriffe gleitend.

Verbrauchkennzeichnung

¹ ID.3: Stromverbrauch in kWh/100 km: 15,4-14,5 (kombiniert), CO₂-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+

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