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Mit diesen Maßnahmen werden wir CO₂-neutral

Volkswagen bekennt sich zu den Pariser Klimazielen und will bis 2050 bilanziell CO₂-neutral sein. Hier erklärt CEO Herbert Diess, mit welchen Maßnahmen der Konzern das schaffen will.

Von Dr. Herbert Diess

Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender Volkswagen AG

Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Um ihre Auswirkungen zu verringern, muss die Erderwärmung begrenzt werden. Als Volkswagen-Konzern bekennen wir uns klar zu den Pariser Klimazielen. Bis 2050 wird der gesamte Konzern bilanziell CO2-neutral sein – dazu gehören Fahrzeuge genauso wie die Werke und alle Prozesse.  

Ich bin überzeugt, dass wir eine Verantwortung und Verpflichtung haben, unseren Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels zu leisten und mit äußerster Konsequenz auf unsere Ziele hinzuarbeiten. Wir bei Volkswagen haben die Möglichkeit und die Fähigkeit, dies zu tun. Deshalb wird Volkswagen aktiv.

Beispiele aus unserem Transformationsprozess

E-Mobilität

  • Volkswagen setzt auf die batteriebetriebene Elektromobilität: Das E-Auto hat über die gesamte Lebensdauer die beste Klimabilanz aller Antriebsarten. Schon heute machen wir E-Autos verfügbar und die Elektromobilität massentauglich.
  • Der ID.3 (Stromverbrauch (NEFZ) in kWh/100 km: 15,4-14,5 (kombiniert); CO₂-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+) und ID.4 (Stromverbrauch (NEFZ) in kWh/100 km: kombiniert 16,9-16,2; CO₂-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+) werden bilanziell CO₂-neutral produziert. In der Batterie-Fertigung wird nur Ökostrom verwendet, entstehende heute nicht vermeidbare Emissionen in Lieferkette und Produktion werden durch die Unterstützung von Klimaprojekten wieder ausgeglichen. 
  • Bis 2029 wird Volkswagen als Konzern über alle Marken hinweg 75 reine E-Modelle auf den Markt bringen – dazu kommen etwa 60 Hybridfahrzeuge.
  • Die Planungen sehen vor, in den kommenden zehn Jahren rund 26 Millionen Fahrzeuge auf den Elektro-Plattformen des Unternehmens zu bauen. Zusätzlich will Volkswagen in dem Zeitraum sechs Millionen Hybridfahrzeuge absetzen.
  • In fünf Jahren will der Konzern den Anteil der batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) am Modellportfolio auf 20 bis 25 Prozent gesteigert haben.
  • Bei der Neuwagenflotte in Europa und China strebt der Volkswagen Konzern bis 2030 eine Steigerung des BEV-Anteils auf mindestens 40 Prozent an.
  • Bis 2025 wird Volkswagen nach aktueller Planung knapp 60 Mrd. Euro in Zukunftsthemen Elektromobilität, Digitalisierung und Hybridisierung investieren. In die Elektromobilität gehen davon allein 33 Mrd. Euro. In China werden zusätzlich dazu 15 Mrd. Euro in die E-Mobilität investiert. 
  • Auch die Dienstwagenflotte wird elektrifiziert. Der ID.3 (Stromverbrauch (NEFZ) in kWh/100 km: 15,4-14,5 (kombiniert); CO₂-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+) ist als Dienstwagen besonders beliebt. Führungskräfte sollen mit gutem Beispiel vorangehen und intern vorleben, was Volkswagen im Markt erreichen will und wie es geht.
  • Anlegern gibt der Volkswagen Konzern mit Green Bonds die Möglichkeit, in die Zukunft der E-Mobilität zu investieren. Die Mittel fließen gezielt in die Refinanzierung von Projekten mit Bezug zum Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) und den neuen vollelektrischen Modellen ID.3 (Stromverbrauch (NEFZ) in kWh/100 km: 15,4-14,5 (kombiniert); CO₂-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+) und ID.4 (Stromverbrauch (NEFZ) in kWh/100 km: kombiniert 16,9-16,2; CO₂-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+). 

Batterie, Laden und Ökostrom

  • Den Umstieg auf Elektromobilität gestaltet Volkswagen umfassend: Neben der Produktion von E-Autos werden Batteriezellen gefertigt, die Ladeinfrastruktur ausgebaut und Ökostrom bereitgestellt.
  • Schon heute bietet Volkswagen mit seiner Konzerntochter Elli in Deutschland nachhaltigen Volkswagen Naturstrom aus 100% erneuerbaren Energien an – für Privathaushalte und Unternehmen.
  • Volkswagen garantiert die Langlebigkeit seiner Batterien: acht Jahre lang oder bis zu 160.000 km. Bei verminderter Leistung können sie danach als Energiespeicher in Ladesäulen zum Einsatz kommen, bevor sie recycelt werden. Mit dem Bau einer Pilotanlage zum Batterierecycling in Salzgitter beschäftigt sich Volkswagen schon jetzt mit dem Einsatz von ausgedienten Elektrobatterien. Ab 2020 kann der Konzern pro Jahr bis zu 3.000 Fahrzeugbatterien recyceln und 1.200 Tonnen Batteriematerial aufbereiten. Das Ziel ist ein closed-loop mit mehr als 90% Wiederverwertung.
  • In puncto Ladeinfrastruktur sorgt Volkswagen mit WeCharge dafür, dass 150.000 öffentliche Ladepunkte in Europa ganz einfach mit nur einer Ladekarte nutzbar sind.
  • Mit Northvolt wurde ein europäischer Partner für eine eigene Batteriezellfertigung in Salzgitter gefunden. Mit dem Know-how und nachhaltigen, CO2-optimierten Produktionsprozessen will der Volkswagen Konzern auch in Deutschland die Zell-Herstellung vorantreiben.
  • Mit dem neuen Rating-System verpflichtet Volkswagen Lieferanten seit 2019 zu sauberen Produktionsabläufen und zur Achtung der Mitbestimmungs- und Menschenrechte. Auch in der Rohstoff-Lieferkette für Batterien sorgt Volkswagen mit der auf Lieferketten-Analyse spezialisierten Fachagentur RCS Global für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit. Im Mittelpunkt stehen die Überprüfung der Einhaltung von Menschenrechten, von sicheren Arbeitsbedingungen und Umweltschutz bei den Lieferanten entlang der gesamten Lieferkette bis hin zu den Minen.

Der Weg zur Klimaneutralität

  • In der Produktion und bei der Nutzung unserer Fahrzeuge wollen wir als Konzern unsere weltweiten Treibhausgasemissionen bis 2030 um 30 Prozent gegenüber 2018 senken. Dass unsere Klimaziele die Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens erfüllen, hat die unabhängige Science Based Targets initiative (SBTi) zertifiziert.
  • Volkswagen treibt den Umstieg auf regenerative Energien in der Produktion eines Autos aktiv voran. Der Anteil der erneuerbaren Energien beim Stromverbrauch in der Produktion liegt konzernweit derzeit bei 41 Prozent. An 43 Konzernstandorten wird bereits ausschließlich Strom aus erneuerbarer Energie bezogen. Um den CO2-Ausstoß in der Produktion absolut um 30 Prozent zu reduzieren, soll bis 2030 der Anteil erneuerbarer Energien an dem extern bezogenen Strom für die Produktion stufenweise auf 100 Prozent steigen – zunächst bis 2023 vollständig in der EU (ŠKO-ENERGO bis spätestens 2030), dann 2030 weltweit. Für China wird derzeit noch die ausreichende Verfügbarkeit von Öko-Strom geprüft.
  • Außerdem treibt der Konzern in seinen weltweit 125 Fertigungsstätten mit Hochdruck Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz voran. Konzernweit wurden allein in 2019 und 2020 mehr als 1.650 Energie- und CO2-Maßnahmen umgesetzt.
  • Die Kraftwerke im Volkswagen Werk Wolfsburg sollen bis zum Ende des Jahres 2022 komplett von Steinkohle auf Erdgas umgestellt sein. Damit verringert sich der CO2-Ausstoß der beiden Kraftwerke um rund 60 % bzw. 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Das ist so viel wie ca. 870.000 Autos mit Verbrennungsmotor im gleichen Zeitraum ausstoßen.
  • Die Werke von AUDI in Brüssel, Volkswagen in Zwickau und Dresden, ŠKODA in Vrchlabí und Bentley in Crewe sind die konzernweit ersten bilanziell CO2-neutralen Standorte. So wird zum Beispiel bei Bentley die gesamte elektrische Energie entweder durch Solaranlagen vor Ort erzeugt oder als zertifizierter Ökostrom bezogen.
  • Mit Green Mountain hat Volkswagen in Norwegen ein klimaneutrale betriebenes Rechenzentrum aufgebaut. Mit 100 Prozent Strom aus Wasserkraft lassen sich pro Jahr mehr als 5.800 Tonnen CO2 im Vergleich zu einem konventionell betriebenen Rechenzentrum einsparen. Die hohe Rechenleistung werden unsere Marken Volkswagen Pkw und AUDI für ihre Hochleistungs-Server in der Fahrzeugentwicklung nutzen.
  • Bis Anfang 2021 stellt Volkswagen in der Konzernlogistik sämtliche innerdeutschen Material- und Fahrzeugtransporte mit der Deutschen Bahn auf Grünen Strom um. Dies spart jährlich mehr als 26.700 Tonnen an CO2-Emissionen im Vergleich zum herkömmlichen Strommix.
  • Im Volkswagen Werk in Palmela, Portugal, wurde eine Bahnlinie reaktiviert, die die fertiggestellten Fahrzeuge in den Hafen von Setúbal transportiert. Der Zug wird bis zu viermal täglich fahren und rund 500 Fahrzeuge in den Hafen bringen. Damit ersetzen wir 63 Lkw-Fahrten. Das Ergebnis: 400 Tonnen weniger CO2 pro Jahr.
  • Mit den beiden größten Sattelzugarten Duo Trailer (31,7 Meter Gesamtlänge) und Giga Trailer (25,25 Meter Gesamtlänge) senkt Volkswagen beim Gütertransport des SEAT Werkes in Martorell, Spanien, die CO2-Emission gegenüber konventionellen Lkw um 30 Prozent. Damit wird auch die Anzahl der Lkw auf der Straße reduziert. Zudem nutzt das Werk den Schienentransport mit einer direkten Verbindung in den Hafen von Barcelona als auch ins Werk in der Zona Franca.
  • In der Schiffslogistik setzt Volkswagen konzernweit bereits ein Frachtschiff mit flüssigem Erdgas (LNG – Abkürzung für englisch Liquified Natural Gas) ein – ein zweites kommt in Kürze. LNG verbrennt sauberer als herkömmliche Flüssigtreibstoffe und mit einer Tankfüllung lässt sich der gesamte Rundlauf Deutschland-Mexiko-Deutschland abdecken.
  • Mit dem neuen CO2-Fonds fördert der Konzern anteilig Projekte, mit denen auch interne CO2-Emissionen konkret gesenkt werden. 25 Millionen Euro stehen dafür aktuell pro Jahr bereit.
  • Als transparente Kenngröße auf dem Weg zur Klimaneutralität wurde ein Dekarbonisierungsindex (DKI) in der Konzernstrategie verankert. Die Fortschritte werden im Rahmen der Konzern-Berichtstätigkeit transparent gemacht. 
  • Sämtliche Maßnahmen im Umweltschutz sind im Konzern Leitbild Umwelt „goTOzero“ gebündelt. Dieses Konzept steht programmatisch für eine die Umwelt möglichst wenig belastende und bilanziell CO2-neutrale Wirtschaftsweise. Die vier Schwerpunkte: Klimawandel, Ressourcen, Luftqualität, Umwelt-Compliance.

Von A bis Z klimaneutral

Das Ziel bis 2050 klimaneutral zu sein, möchte der Volkswagen Konzern durch einen ganzheitlichen Ansatz erreichen. Die Schritte:
 
1.     Energieverbrauch wirksam und nachhaltig reduzieren.
2.     Energieversorgung auf erneuerbare Energien umstellen.
3.     Emissionen kompensieren, die noch nicht vermieden werden können.

Durch die Verfolgung dieser drei Prinzipien hat der Volkswagen Konzern in Verbindung mit seiner Elektrifizierungsstrategie einen wirksamen Hebel, um seinen Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung beizutragen. Herbert Diess dazu: „Wir dürfen und werden keine Möglichkeit auslassen, auch weiterhin unsere Ressourceneffizienz zu verbessern und Ansätze zu Wiederverwertung und Recycling in den Bereichen Werkstoffe, Energie und Wasser fördern“.

Verbrauchskennzeichnung

ID.3: Stromverbrauch (NEFZ) in kWh/100 km: 15,4-14,5 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+

ID.4: Stromverbrauch (NEFZ) in kWh/100 km: kombiniert 16,9-16,2; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+

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