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Sieben Thesen zur urbanen Mobilität der Zukunft

Sieben Thesen zur urbanen Mobilität der Zukunft

Die Plattform Urbane Mobilität als Kooperation von deutschen Städten und Automobilindustrie arbeitet an Konzepten für eine umweltfreundliche, effiziente und sichere Mobilität und Logistik. In einem Thesenpapier formuliert sie die wichtigsten Erfordernisse für eine neue Mobilität.

Die Plattform Urbane Mobilität geht davon aus, dass alle Verkehrsträger in unterschiedlichen Anwendungsfällen ihre Berechtigung haben und sich sinnvoll ergänzen können. Ein einfacher Zugang zu einem bezahlbaren und nutzerfreundlichen Mobilitäts-Portfolio sei essenziell.

Um den Markthochlauf emissionsarmer und flächensparender Mobilitätskonzepte voranzutreiben, sind aus Sicht der PUM die folgenden Aspekte wichtig:

  1. Flächennutzung

    Der motorisierte Verkehr in der Stadt soll in Zukunft weniger Fläche in Anspruch nehmen: Flächeneffizienz in der Kombination mit Nutzerpräferenzen müssen die maßgeblichen Qualitätskriterien sein.

  2. Elektromobilität

    Elektrifizierte Antriebe sind für die CO₂-Reduktion des Verkehrs insbesondere im Hinblick auf den European Green Deal elementar – eine effiziente Nutzung erneuerbarer Energien vorausgesetzt. Für einen schnellen Markthochlauf der E-Mobilität bedarf es jetzt eines zügigen und bedarfsgerechten Auf- und Ausbaus einer leistungsfähigen und nutzerfreundlichen Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Fahrzeuge. Hierfür braucht es auch Anreize sowohl für den öffentlichen als auch den privaten Raum. Nur so lässt sich das Ziel der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität von 7 bis 10,5 Millionen Elektrofahrzeugen im Bestand des Jahres 2030 erreichen.

  3. Neue Mobilitätskonzepte

    Damit Verkehrsteilnehmer*innen für alternative Mobilitätsangebote gewonnen und Entlastungseffekte erzeugt werden, muss sich ein breiteres Mobilitätsangebot etablieren können, Rahmenbedingungen müssen darauf abgestimmt werden. Zur dauerhaften Etablierung neuer Mobilitätskonzepte wie Ride-Pooling, die zu Entlastungen des städtischen Verkehrs führen können, muss das Personenbeförderungsgesetz dringend reformiert werden.

  4. Strategische Verkehrslenkung

    Zur Erreichung eines verbesserten Verkehrsflusses, höherer Sicherheit und geringeren Flächenbedarfs für alle Verkehrsträger, ist die Digitalisierung der städtischen Infrastruktur notwendig. Der dafür notwendige Ausbau der Infrastruktur für Datenerhebung und -austausch sowie die Erneuerung der Verkehrsmanagementsysteme erfordern hohe finanzielle Investitionen und sind allein durch die Kommunen nicht leistbar. Hier sollte der Bund stärker finanziell unterstützen.

  5. Automatisiertes und vernetztes Fahren

    Für den Einsatz automatisierter Fahrzeuge im realen Straßenverkehr braucht es jetzt einen klaren und verbindlichen rechtlichen Rahmen, der möglichst alle technologischen Konzepte berücksichtigt.

  6. Urbane Logistik

    Bis 2030 soll der städtische Wirtschaftsverkehr zunehmend lokal emissionsfrei, sicher und lärmreduziert stattfinden. Hierfür müssen verbindliche Rahmenbedingungen erarbeitet und Nutzervorteile für den Einsatz emissionsarmer Lieferfahrzeuge geschaffen werden.

  7. Betriebliches Mobilitätsmanagement

    Um Arbeitgeber und -nehmer von der Nutzung und Förderung nachhaltiger Alternativen im Pendlerverkehr zu überzeugen, müssen Städte und Industrie gemeinschaftlich alternative Lösungsansätze schaffen. Mit dem Abbau regulatorischer Hürden für firmenübergreifende lokale Konsortien und Organisationsstrukturen können Synergiepotenziale zwischen ÖPNV und unternehmenseigenen Angeboten besser genutzt werden.

Verbrauchskennzeichnung

1 e-Golf: Stromverbrauch kombiniert 13,8 - 12,9 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse A+

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