1. DEUTSCH
  2. News
  3. Stories
  4. 2020
  5. 11
  6. Astypalea Smart sustainable island

Wir nutzen Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen und unsere Kommunikation mit Ihnen zu verbessern. Wir berücksichtigen hierbei Ihre Präferenzen und verarbeiten Daten für Analytics und Personalisierung nur, wenn Sie uns durch Klicken auf "Zustimmen und weiter" Ihre Einwilligung geben oder über den Button "Cookie Präferenzen setzen" eine spezifische Auswahl festlegen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Informationen zu den einzelnen verwendeten Cookies sowie die Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und in der Cookie-Richtlinie.

Zustimmen und weiter Cookie Präferenzen setzen

Astypalea: Smart, sustainable island

Astypalea: Smart, sustainable island

Astypalea dürfte bislang nur Insidern ein Begriff sein. Die kleine Insel liegt in der Ägäis, gehört zu Griechenland und ist vor allem für ihre Schmetterlinge bekannt. Das dürfte sich in Zukunft ändern: Astypalea wird nämlich zu einem Modell für smarte, emissionsfreie Mobilität. Die Insel will den Beweis antreten, dass ein rein elektrisches Verkehrssystem schon heute möglich ist – und zwar ohne Einschränkungen für die Mobilität der Einwohner. Wir erklären die Details.

Rund 1.300 Menschen leben auf Astypalea, zusätzlich kommen jedes Jahr mehr als 70.000 Touristen auf die Insel. Für die Wege von Ort zu Ort, an den Strand oder auf einen der Berge stehen rund 1.500 Fahrzeuge zur Verfügung – allesamt angetrieben von einem Verbrennungsmotor. E-Mobilität? Auf Astypalea bislang Fehlanzeige. Ab dem kommenden Jahr wird sich das jedoch radikal ändern. Dann will Astypalea seine Fahrzeugflotte möglichst schnell auf E-Fahrzeuge umstellen und könnte als erste Region der Welt einen vollkommen emissionsfreien Verkehr erreichen. Davon ist selbst der E-Mobilitätsvorreiter Norwegen noch weit entfernt.

Für diese Vision hat sich die Insel mit dem Volkswagen Konzern und der griechischen Regierung zusammengetan. Im Beisein von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis und Volkswagen-Chef Herbert Diess wurde am 4. November 2020 ein entsprechendes Memorandum of Understanding unterzeichnet. Volkswagen unterstützt vor allem mit den entsprechenden E-Fahrzeugen und seinem umfassenden Know-how beim Aufbau eines Mobilitätssystems.

Was ist genau geplant?

Der Verkehr auf Astypalea wird so weit wie möglich auf E-Mobilität umgestellt. Das umfasst das öffentliche Verkehrssystem, Fahrzeuge von Behörden (Polizei, Krankenwagen) und Unternehmen sowie die Privatfahrzeuge der Einwohner. Gleichzeitig entsteht ein flächendeckendes Ladenetzwerk aus privaten und öffentlichen Ladestationen. Ein Highlight sind die neuen Car Sharing- und Ride Sharing-Dienste, die den öffentlichen Nahverkehr auf der Insel radikal modernisieren werden. Sie ersetzen die alte Buslinie und werden – anders als das bisherige Bussystem – alle Orte auf der Insel anfahren und zudem das ganze Jahr über im Betrieb sein. Beim Car Sharing kommen neben E-Autos auch E-Scooter und E-Bikes zum Einsatz. In Summe wird die Zahl der Fahrzeuge auf Astypalea um voraussichtlich ein Drittel auf 1.000 sinken, bei gleichzeitig verbesserter Mobilität.  

Woher kommt der Strom?

Derzeit bezieht Astypalea seinen Strom nahezu vollständig aus dem Betrieb von Diesel-Generatoren. Künftig wird ein Großteil des Strombedarfs für Haushalte, Unternehmen und Verkehr aus Wind- und Solaranlagen gedeckt, die die griechische Regierung auf der Insel installieren wird. Die Elektro-Flotte wird vollständig mit Ökostrom betrieben.

Wann geht es los?

Die ersten E-Fahrzeuge sollen bereits im ersten Halbjahr 2021 auf Astypalea zum Einsatz kommen. Den Anfang machen voraussichtlich Behördenfahrzeuge, knapp gefolgt von den ersten Privatfahrzeugen, die an Kunden ausgeliefert werden. Die privaten Fahrzeuge werden übrigens ganz normal über den Handel verkauft, wobei die griechische Regierung den Kauf durch Förderprogramme unterstützt. Ebenfalls im ersten Halbjahr 2021 werden auch das Car Sharing und der Ride Sharing Dienst ihre Arbeit aufnehmen.  

Warum Astypalea?

Astypalea bietet in vielerlei Hinsicht ideale Rahmenbedingungen für ein solches Projekt. Erstens startet die Insel quasi bei Null, vollzieht in Sachen Mobilität also eine vollständige Wende. Zweitens bietet sie ein klar begrenztes und abgeschlossenes Gebiet ohne limitierende Faktoren, die man nicht beeinflussen kann. Die Insel hat zudem genau die richtige Größe, um Verkehrssysteme effizient zu erproben. Und schließlich waren die handelnden Personen auf Astypalea von Anfang an sehr überzeugt von der Idee.

Welche Marken des Volkswagen Konzerns sind beteiligt?

Der Volkswagen Konzern bringt die gesamte Palette seiner Zukunftstechnologien nach Astypalea und nutzt dabei das breite Know-how seiner Marken. Die Marke Volkswagen stellt die Pkws für das Projekt zur Verfügung. Dazu zählen neben dem e-up! insbesondere die neuen Modelle ID.3 und ID.4. Die Nutzfahrzeuge unter anderem für Behörden und Unternehmen steuert Volkswagen Nutzfahrzeuge bei. Von SEAT kommt der e-Scooter. Die neuen Mobilitätsdienste setzt die Volkswagen Tochter UMI Urban Mobility International auf, die unter anderem auch den europaweit tätigen Car Sharing-Dienst „We Share“ betreibt. Die Ladeinfrastruktur wird Elli aufbauen, die Charging Company von Volkswagen.

Verbrauchskennzeichnung

ID.BUZZ – Studie

ID.CROZZ – Studie

ID.3 – Stromverbrauch in kWh/100 km (NEFZ): 15,4-14,5 (kombiniert); CO₂-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+

ID.4 - Stromverbrauch in kWh/100 km (NEFZ): 16,9-16,2 (kombiniert); CO₂-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+

e-up! – Stromverbrauch in kWh/100 km (NEFZ): 12,9-12,7 (kombiniert); CO₂-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+

Wichtiger Hinweis

Wenn Sie auf diesen Link gehen, verlassen Sie die Seiten der Volkswagen AG. Die Volkswagen AG macht sich die durch Links erreichbaren Seiten Dritter nicht zu eigen und ist für deren Inhalte nicht verantwortlich. Volkswagen hat keinen Einfluss darauf, welche Daten auf dieser Seite von Ihnen erhoben, gespeichert oder verarbeitet werden. Nähere Informationen können Sie hierzu in der Datenschutzerklärung des Anbieters der externen Webseite finden.

Weiter zur Seite Abbrechen