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VfL Wolfsburg geht beim Klimaschutz voran

E-Autos, Erdgas, Emissionszertifikate: Im Zuge der „Race to Zero“-Initiative der Vereinten Nationen will der Bundesligist als erster Profi-Fußballklub der Welt bis 2025 CO₂-neutral agieren.

Auch der österreichische Nationalspieler Xaver Schlager wirbt für die „Race to Zero“-Aktion seines Clubs VfL Wolfsburg.

Der Klimawandel ist die größte globale Herausforderung. Volkswagen hat sich als erster traditioneller Automobilhersteller auf die Ziele des Pariser Klimaabkommens verpflichtet. Bis 2050 will der gesamte Konzern bilanziell klimaneutral werden. Der Schritt, den der VfL Wolfsburg als Tochterunternehmen der Volkswagen AG nun unternimmt, ist ein weiteres starkes Ausrufezeichen auf dem Weg in die Klimaneutralität: Der Fußball-Bundesligist will seine Treibhausgasemissionen minimieren und bereits 2025 CO2-neutral sein. Dazu haben sich die Niedersachsen als erster Profiklub der Welt der „Race to Zero“-Initiative der Vereinten Nationen verpflichtet – sie ist an das Pariser Klimaschutzabkommen angelehnt.

Michael Meeske ist seit November 2018 Mitglied der Geschäftsführung des VfL Wolfsburg.

„Der Fußball ist ein Schaufenster. Viele Menschen beobachten uns“, sagt Michael Meeske, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg. „Und wenn wir die Botschaft verbreiten, dass der Klimaschutz eines der zentralen Themen der Menschheit ist, können wir hoffentlich auch viele andere Menschen überzeugen, sich möglichst nachhaltig zu verhalten.“ Das ambitionierte Netto-Null-Vorhaben des VfL funktioniert auf zweierlei Art und Weise, wie Meeske erklärt: „Zum einen durch Reduktion, also durch Einsparungsmöglichkeiten, die wir vor Ort angehen. Darüber hinaus wird es aber ein paar Dinge geben, die wir nicht zweckmäßig reduzieren können, beispielsweise Flugreisen zu weit entlegenen Orten bei Auswärtsspielen. Daher funktioniert es zum anderen durch Kompensation.“

In puncto Reduktion hat der VfL Wolfsburg in der Vergangenheit vor allem mit Ökostrom und LED-Beleuchtung substanzielle Einsparungen erreicht. Nun knüpft der Verein hier an: Im Fokus steht eine Erweiterung der E-Infrastruktur mit mindestens 20 Ladestationen am VfL-Center. Zudem sollen die Mitarbeiter und die Profis vermehrt mit Dienstwagen aus der vollelektrischen ID. Familie von Volkswagen unterwegs sein. Hinzu kommt: Demnächst baut der Bundesligist nicht nur seine Photovoltaikanlagen aus, sondern stellt auch die Fernwärme in der Arena auf klimafreundlicheres Erdgas um. „Es gibt noch viele kleinere Stellschrauben“, sagt VfL-Geschäftsführer Meeske. „Eine könnte die Ausweitung veganer Speisen sein. Denn je mehr Menschen sich vegan ernähren, desto weniger COfällt bei der Viehzucht und der Fleisch-Produktion an.“  

Bei der Kompensation des CO2-Fußabdrucks beschäftigt sich der Verein aktuell vor allem mit den Reisen von Mannschaften und Vereinsmitarbeitern, aber auch mit der von Fans und Medienvertretern. Deren CO2-Emissionen kann der Klub nicht direkt beeinflussen. Stattdessen setzt er Anreize für ein klimabewusstes (Reise-)Verhalten. Künftig will der VfL sein Umfeld noch stärker für CO2-freie Mobilität begeistern. So können die Fans ein klimaneutrales Ticket erwerben, in dem Kompensationen inbegriffen sind. Und die Bundesliga-Teams der Männer und Frauen haben sich entschieden, ihre Reisen zu Auswärtsspielen aus den jeweiligen Mannschaftskassen zu kompensieren– etwa durch die Förderung von Aufforstungsprojekten der Vereinten Nationen oder durch den Erwerb von Emissionszertifikaten der beiden Volkswagen Kraftwerke in Wolfsburg.

Das Fazit von VfL-Geschäftsführer Michael Meeske: „Auch wenn ein Fußballklub durch seinen Betrieb heute noch nicht immer in allen Bereichen nachhaltig agieren kann, so wollen wir zeigen, dass erfolgreicher Klimaschutz und ein erfolgreicher VfL Wolfsburg keine Gegensätze sind.“

Volkswagen auf dem Weg zur CO₂-Neutralität

Die Automobile des Volkswagen Konzerns sind für rund ein Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Mit seinem Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen hat sich das Unternehmen verpflichtet, diesen Wert bis 2050 bilanziell auf null zu senken. Bereits bis 2025 sollen der CO2-Ausstoß des Konzerns gegenüber 2015 um 30 Prozent sinken. In der Produktion setzt Volkswagen u.a. auf den Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien in der Stromversorgung und eine verbesserte Energieeffizienz von Gebäuden und Anlagen. Bei den Fahrzeugen ist der Schlüssel die Elektromobilität. Volkswagen will mit seinen Marken zum führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität werden. Bis 2030 plant das Unternehmen rund 70 reine E-Modelle. 20 davon sind bereits angelaufen, 50 weitere werden folgen. Das aktuellste Beispiel ist der ID.41, ein rein elektrischer SUV mit einer Reichweite von bis 360 bis 520 km (NEFZ).  

Verbrauchskennzeichnung

1 ID.4 Stromverbrauch in kWh/100 km: 16,9-16,2 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+. in  

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