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CES: Von Tech Gadgets zur digitalen Mobilität

CES: Von Tech Gadgets zur digitalen Mobilität

Seit ihrer Gründung 1967 hat sich die Consumer Electronics Show (CES) zur Leitmesse für digitale Mobilität entwickelt. Zum Start der ersten rein digitalen CES: ein Rückblick auf Highlights der letzten 53 Jahre.

Ein Branchenevent als Trendindikator: Seit mehr als 50 Jahren dient die Consumer Electronics Show (CES) als globale Plattform für Unternehmen, um innovative Technologien zu teilen. Die CES vernetzt und inspiriert dabei seit fünf Jahrzehnten wichtige Industrien auf der ganzen Welt und hebt Trends hervor, die auch für Volkswagen im Zeitalter der digitalen Mobilität immer wichtiger werden. Anlässlich der CES 2021, die wegen der Corona-Pandemie vom 11. bis 14. Januar erstmals ausschließlich digital ausgetragen wird, blicken wir auf die größten Meilensteine, die auf dem einflussreichsten Tech-Event der Welt seit seiner Gründung 1967 vorgestellt wurden.  

Die 1960er Jahre: Die CES feiert ihre Premiere

Bereits als die CES beim ersten Treffen im Juni 1967 in New York als Ableger der Chicago Music Show stattfindet, der bis dahin größten Verbrauchermesse für elektronische Geräte, ist klar: Hier kann etwas Großes entstehen. Eröffnet vom Motorola-Vorstand Bob Galvin präsentiert die Messe bereits in erster Ausgabe die Arbeit von 117 Ausstellern. Es ist die Ära der ersten Home-Entertainment-Systeme, die erschwingliche Schwarz-Weiß-Fernseher, Transistorradios, Plattenspieler und Stereoanlagen in die Wohnzimmer bringt.  

Die 1970er Jahre: Die Erfindung des Videorekorders und die Home-Gaming-Revolution

In den 1970ern verändert die Erfindung des Videorekorders, wann und wie wir zukünftig Filme ansehen werden. Zum ersten Mal ist es möglich, eine Fernsehsendung direkt vom Fernseher aufzunehmen, um sie zu einem günstigeren Zeitpunkt anzusehen. Diese Möglichkeit ebnet den Weg für die heutigen Anbieter von On-Demand-Inhalten. Mitte bis Ende der 1970er Jahre beginnt die CES zudem, Computerhersteller anzuziehen, darunter Microsoft mit dem damals noch aufstrebenden Bill Gates. Er stellt den ersten BASIC-Compiler vor, der im Apple II Einzug fand. Ein Compiler ist ein Computerprogramm, das Quellcodes einer bestimmten Programmiersprache in eine Form übersetzt, die von einem Computer ausgeführt werden kann. Und: Mit der Vorstellung der Pong-Konsole, löst Atari zudem 1975 eine regelrechte Revolution der Heimspiele aus.  

Die 1980er Jahre: CD-Player und schnurlose Telefone

So setzt sich dieser Boom nach Heimunterhaltung bei der CES 1984 mit der Ankunft des Commodore Amiga fort, der besonders in seinen Einsteigermodellen als Heimcomputer beliebt ist. Ein Jahr später steigt auf der CES 1985 auch Nintendo mit dem Nintendo Entertainment System (NES) in den Markt ein. Höhepunkt der CES für alle Spielefans: Die Vorstellung von Tetris auf der CES 1988. Weitere Errungenschaften der 1980er sind die Vorstellung des Camcorders und des Compact Disc Player (CD Player) auf der CES 1981. Insbesondere die Einführung der CD, die als Audioformat die Schallplatte als Audiomedium ablösen soll, wird mit Begeisterung aufgenommen. Mit der Ankündigung von schnurlosen Telefonen auf der CES 1989 kündigt sich außerdem der Wunsch nach einer mehr und mehr vernetzten, digitalen und mobilen Welt an.  

Die 1990er Jahre: Hochauflösendes Fernsehen und der erste Internetdienst

Mitte bis Ende der 90er Jahre findet dazu das Internet immer weitere Verbreitung, als kommerzielle Netzwerke und Unternehmen die Idee aufgreifen, dass sie sich miteinander verbinden und Informationen austauschen können. So ist auf der CES 1997 der Aussteller AOL auf dem Weg, als Anbieter, einen frühen Internetdienst ins Leben zu rufen. Auch die Fernsehtechnologie schreitet weiter fort. Einige der bemerkenswertesten Produktankündigungen der CES in den 1990er Jahren sind dementsprechend auch die Digital Versatile Disc (DVD) bei der CES 1996 und das hochauflösende Fernsehen (HDTV) bei der CES 1998.

Die 2000er Jahre: Das Telefon wird zum Alleskönner

Auf der CES 2001 stellt Microsoft die erste Xbox vor.

Der Wunsch nach Freiheit, nach einfachem Zugang zu Informationen und nach Echtzeit-Verbindungen, markiert in den 2000er Jahren der Anfang der digitalen Welt. Schnurlose Telefone weichen batteriebetriebenen Mobiltelefonen, mit der Möglichkeit, Textnachrichten an andere Geräte zu senden und auch zu telefonieren. Die Geräte können viele verschiedene Aufgaben erfüllen, die über eine einfache, einzige Schnittstelle gesteuert werden. So können neben dem einfachen Telefongespräch nun auch Wetterdaten abgefragt, Wecker gestellt, Termine geplant, Fotos und Videomaterial weitergegeben oder den eigenen Standort verfolgt werden. Dazu boomt weiter die Computerspielbranche. 2001 stellt Microsoft auf der CES die Spielekonsole Xbox vor. Und mit dem Debüt des Plasmafernsehens wird im selben Jahr, der Vorstellung der Blu-Ray DVD zwei Jahre später, des QLED-TV 2008 und 3D-HDTV auf der CES 2009 innerhalb von zehn Jahren auch das Fernseherlebnis auf ein neues Level gehoben.  

Die 2010er Jahre: Volkswagen auf der CES

In den 2010er Jahre stehen dann vernetztes Fernsehen, smarte Geräten und der Einzug der Automobilbranche hin zur digitalen Mobilität im Mittelpunkt des Interesse der CES – insbesondere Volkswagen: Hatte die Volkswagen Marke Audi bereits auf der CES 2013 Prototypen-Fahrzeuge, die autonom ohne menschlichen Eingriff im Straßenverkehr zurechtkommen, vorgestellt, folgt die Marke Volkswagen auf der CES 2015. Mit dem Golf R Touch stellt das Unternehmen dabei nicht nur das weltweit erste Kompaktmodell vor, dessen Bedienelemente durch Gestensteuerung dirigiert werden. Mit dem Connected Golf als maximal vernetztes Auto der Gegenwart präsentiert Volkswagen bei der Messe auch ein Infotainment-System der neuesten Generation (MIB II), dass ein riesiges Spektrum an Apps, Smartphones, Tablets und Smartwatches einbindet und bei der CES 2015 mit dem CES Editors Choice Award ausgezeichnet wird. Auf der CES 2016 folgt dazu die Weltpremiere des BUDD-e, eine innovative Studie, die auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten MEB basiert. Die Aufmerksamkeit in der Presse übertrifft zu diesem Zeitpunkt bereits das Niveau, das klassische Automessen bislang erreichten.

Auch auf der 50. Jubiläumsveranstaltung der CES 2017 macht Volkswagen seine Vorstellungen der Mobilität von morgen erfahrbar: weg vom klassischen Verhältnis Kunde–Auto hin zu einer neuen mobilen Gemeinschaft im Zeitalter der Digitalisierung: Intelligent vernetzt und nachhaltig bewegt. Der vernetzte Nutzer mit seinen persönlichen digitalen Vorlieben steht dabei im Zentrum. 2018 kündigt der Konzern auf der CES zudem an, zusammen mit dem Grafikprozessor-Entwickler NIVIDIA künstliche Intelligenz in das Auto von morgen zu bringen. Highlight ist dabei der neue ID. BUZZ – die Wiedergeburt des legendären Microbus als Elektrovan-Studie mit KI-Technologie für Cockpit und autonomes Fahren.

Auf der CES präsentiert die Volkswagen Marke Audi 2019 außerdem ein Virtual-Reality-Angebot, das Filme und Videospiele realistischer denn je erleben lässt. Mit dieser Technologie werden die virtuellen Inhalte in Echtzeit an die Fahrbewegungen des Autos angepasst. Fährt das Auto durch eine Rechtskurve, fliegt beispielsweise auch das Raumschiff in der virtuellen Welt nach rechts. Beschleunigt der Fahrer, fliegt das Raumschiff mit erhöhter Geschwindigkeit durch den Weltraum. Durch das haptische Feedback des realen Antriebs fühlt sich das virtuelle Erlebnis unglaublich realistisch und intensiv an.

Die 2020er Jahre bis heute

Im Rahmen der CES gewinnt die Volkswagen Marke SEAT 2020 den Connected Car Award. Die CES hat sich in den vergangenen 50 Jahren zur Leitmesse der Digitalisierung entwickelt, dabei einst klassische Automobilthemen besetzt und deren Weiterentwicklung zunehmend beschleunigt. Das Rennen geht weiter.

Mehr Infos zur Consumer Electronics Show 2021 vom 11. Bis 14. Januar 2021 finden Sie unter  www.ces.tech

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