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Wie die Volkswagen Automotive Cloud das vernetzte Auto der Zukunft mitgestaltet

Wie die Volkswagen Automotive Cloud das vernetzte Auto der Zukunft mitgestaltet

Seattle ist bislang nicht als Hochburg der US-Automobilindustrie bekannt, aber das ändert sich gerade dank der zunehmenden Bedeutung von Cloud Computing für vernetzte und autonome Fahrzeuge. In den letzten Jahren hat sich Seattles Spitzname „Cloud City“ nicht nur auf das Wetter bezogen, sondern auch auf die Industrie, die sich um einige der besten Cloud-Unternehmen und -Experten der Welt gebildet hat. Deshalb hat der Volkswagen Konzern die Stadt gewählt, um mit der Volkswagen Automotive Cloud die Zukunft der vernetzten Fahrzeuge mitzugestalten.

Im Jahr 2018 kündigte Volkswagen eine strategische Partnerschaft mit Microsoft an, um die Entwicklung einer der größten Clouds für die Automobilbranche zu beschleunigen, die Volkswagen Automotive Cloud oder VW.AC. Diese wird als intelligente und skalierbare Grundlage für vernetzte Fahrzeuge entwickelt und soll die Daten von Millionen von Fahrzeugen pro Tag verarbeiten. Das Ziel: ab 2022 vernetzte Erlebnisse für Kunden auf der ganzen Welt zu liefern – ein wichtiger Teil der Strategie des Volkswagen Konzerns, ein führender Software-Innovator im Automobilbereich zu werden.

„Wir haben bereits frühzeitig die Weichen für eine batterieelektrische Zukunft im Volkswagen Konzern gestellt und sind heute mit unseren E-Antriebsplattformen und unseren E-Modellen weltweit führend“, sagte Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns, Anfang November 2020. „In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, auch bei der Software im Fahrzeug eine Spitzenposition einzunehmen. Nur als digitaler Mobilitätskonzern können wir den Bedürfnissen der Menschen nach individueller, nachhaltiger und vollvernetzter Mobilität in Zukunft gerecht werden.“

„Die Software entscheidet darüber, wie die Menschen ihre Autos in Zukunft erleben und nutzen werden.“

Dirk Hilgenberg
Dirk Hilgenberg
Chief Executive Officer der Car.Software Organisation

Zu diesem Zweck hat der Volkswagen Konzern im November bekannt gegeben, dass er seine Ausgaben für die digitale Entwicklung in den nächsten fünf Jahren auf rund 27 Milliarden Euro verdoppeln will. In der Car.Software Organisation, dem Software-Powerhouse für die Entwicklung von In-Car-Software im Volkswagen Konzern, baut das Unternehmen eine eigene End-to-End-Softwareplattform auf. Die Plattform umfasst die VW.AC, ein Fahrzeugbetriebssystem (VW.OS) und weitere Funktionen, die die nächste Generation von Infotainment, Fahrzeugleistung und Fahrgastkomfort bis hin zum automatisierten Fahren ermöglichen werden.

„Die Software entscheidet darüber, wie die Menschen ihre Autos in Zukunft erleben und nutzen werden. Diese Chance wollen wir nutzen. Die Automotive Cloud hilft uns, neue Funktionen wie Fernsteuerungsdienste, Ladeszenarien für Elektrofahrzeuge und Over-the-Air-Updates zu realisieren“, sagt Dirk Hilgenberg, Chief Executive Officer der Car.Software Organisation. „Wir bauen eine Cloud, die skalierbar ist, um Millionen von Kunden auf der ganzen Welt zu bedienen, und die uns in die Lage versetzt, deutlich schneller einen größeren Kundennutzen zu bieten.“  

Denk wie ein Start-up, skaliere wie ein Unternehmen

Zoran Lazovski ist CEO der VW.AC und leitet das Team aus fast 200 Experten, Tendenz steigend. Er sagt, der Standort Seattle habe es Volkswagen ermöglicht, viele Cloud-Computing-Experten anzuziehen, die mit Leidenschaft Software für ein Automobilunternehmen entwickeln, das jedes Jahr mehr als 10 Millionen Fahrzeuge weltweit verkauft.

„Wir haben bereits viele Top-Talente für das Team eingestellt, und wir wachsen weiter. Wir wollen noch mehr Spitzen-Expertise anziehen, vor allem im Bereich Cloud-Innovation“, sagt Lazovski. „Einer unserer größten Anziehungspunkte ist die Möglichkeit, Herausforderungen für einen der größten Automobilhersteller der Welt zu lösen.“

„Wir erfinden hier bei VW.AC sehr schnell. Um das zu erreichen, haben wir eine werteorientierte Kultur aufgebaut, die auf Vertrauen, Verantwortlichkeit, Teamarbeit, Innovation und Integrität beruht“, fügt er hinzu. „Wir sind in kleinen, agilen Teams organisiert, die Remote-Mob-Programmierung, Gesamt-Retrospektiven und andere Methoden nutzen, um zusammenzuarbeiten und ihre Arbeitsweise kontinuierlich zu verbessern. Wir versuchen auch aktiv, Teams zu bilden, die aus Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen bestehen, denn Vielfalt führt zu besseren Ideen, Lösungen und Erfahrungen.“

Derzeit schreibt der Volkswagen Konzern weniger als 10 Prozent der Software, die in seinen Fahrzeugen verbaut ist, der Rest ist an proprietäre Software von Drittanbietern gebunden. Mit Bemühungen wie der Car.Software Organisation und VW.AC will der Volkswagen Konzern in den nächsten Jahren 60 Prozent der Fahrzeugsoftware selbst schreiben und damit die Grundlage für eine integrierte End-to-End-Software schaffen.  

„Mit unserer Entwicklungsarbeit hier im Nordwesten baut Volkswagen Fachwissen und Software-Kernkompetenzen im Bereich Cloud-Innovation für den gesamten Volkswagen Konzern auf. Unsere Plattform wird es Entwicklern aus der Car.Software Organisation und darüber hinaus ermöglichen, schnell und einfach Anwendungen zu erstellen und einzusetzen, Echtzeitdaten zu nutzen und Markteinführungen zu beschleunigen“, erklärt Lazovski.

Wie wird die Automotive Cloud den Autofahrern in Zukunft helfen? Zunächst einmal kann sie dazu beitragen, bestehende Dienste wie Notfallhilfe oder Fernzugriff auf das Fahrzeug zu verbessern und gleichzeitig die Grundlage für neue Dienste wie intelligente Navigation, intelligentes Parken und automatisiertes Fahren zu schaffen. Bei Elektrofahrzeugen könnte die Automotive Cloud das Navigationssystem im Auto unterstützen, um Standorte von Ladestationen und empfohlene Stopps bereitzustellen. Darüber hinaus könnte die Cloud Fahr- und Batteriedaten von Elektrofahrzeugen nutzen, um zur Entwicklung von Batterien mit größerer Reichweite und höherer Leistung beizutragen.

VW.AC stellt die Weichen für eine schnelle digitale Transformation. Zusammen mit der Arbeit der Car.Software Organisation werden der Volkswagen Konzern und seine Marken in die Lage versetzt, hyper-personalisierte Kundenerlebnisse zu liefern und gleichzeitig von Skaleneffekten zu profitieren. „Unsere Mitarbeiter sind begeistert und leidenschaftlich dabei, Teil von etwas zu sein, das die Zukunft gestalten wird“, sagt Lazovski.

Verbrauchskennzeichnung

ID.4 - Stromverbrauch (NEFZ) in kWh/100 km: kombiniert 16,9-16,2; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+

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