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Innovationen, die das Leben besser machen

  • SEAT ist Spaniens führender Investor bei Forschung und Entwicklung
  • „Hand Solo“ zu Besuch im Technischen Zentrum von SEAT
  • INNOVA: Digitale Plattform soll neue Arbeitsweisen fördern

David Aguilar war gerade einmal neun Jahre alt, als er mit Steinen aus einem LEGO Baukasten seine erste Armprothese fertigte. Aguilar wurde mit dem Poland-Syndrom geboren, sein rechter Arm ist verkürzt. Seitdem hat er seine Prothese immer wieder überarbeitet; sein inzwischen fünftes Modell stellte er auf dem „Cross Industry Innovation Summit“ sogar der NASA vor. Für seine Armprothese erhielt Aguilar einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde für die „Erste funktionsfähige Armprothese aus LEGO“. Der junge Mann, der sich selbst den Spitznamen „Hand Solo“ gegeben hat, studiert heute Bioengineering, um auch das Leben anderer Menschen zu verbessern.

Als Spaniens führender industrieller Investor in Forschung und Entwicklung (F&E) setzt auch die SEAT S.A. auf Innovation, um die Mobilitätslösungen von heute und von morgen zu erschaffen. Daher hat das Unternehmen David Aguilar ins Technische Zentrum der SEAT S.A. in Martorell eingeladen. „Mein Besuch bei SEAT ist für mich eine Gelegenheit für ein Gespräch von Innovator zu Innovator“, erzählt Aguilar.

Innovationen, die das Leben besser machen

Von der Idee zur Umsetzung

Teresa Forradelles (l.) und Oriol Mas (r.) von der SEAT S.A. mit ihrem Gast David Aguilar.

Das Technische Zentrum der SEAT S.A. verfügt über die modernsten Technologien im Bereich F&E. Bei seiner Ankunft wird Aguilar von Oriol Mas, Leiter Fahrerassistenzsysteme, sowie Teresa Forradelles vom Entwicklungsteam für Fahrwerkselektronik empfangen. Natürlich ist die selbstgebaute Armprothese sofort Gesprächsthema. „Ich habe sie am Rechner entworfen“, erzählt Aguilar. „Anschließend habe ich sie in aufwändiger Kleinarbeit aus Bausteinen aus meiner Sammlung gebaut. Ich habe auch einen kleinen Drucksensor eingebaut, mit dem ich meinen Arm bewegen und gleichzeitig meine Hand öffnen und schließen kann.“

„Auch wir beginnen unsere neuen Projekte mit einem 3D-Entwurf“, erklärt Teresa Forradelles, und zeigt Aguilar einen digitalen Entwurf sowie die daraus entwickelte Komponente, welche in diesem Fall das Frontradar eines Fahrzeugs beherbergt. „Wie bei Deiner Prothese ist hier ein Sensor eingebaut. Er erkennt Hindernisse wie andere Fahrzeuge oder sogar Fußgänger, und übermittelt die entsprechenden Daten an unsere Fahrerassistenzsysteme wie Travel Assist und Automatische Distanzregelung (ACC). So können wir unsere Fahrzeuge noch sicherer machen.“

Immer einen Schritt voraus

David Aguilar war gerade einmal neun Jahre alt, als er mit Steinen aus einem LEGO Baukasten seine erste Armprothese fertigte.

David Aguilar wurde von der „Universal League of Public Good“ (übersetzt: Bündnis für das Allgemeinwohl) mit einer Silbermedaille ausgezeichnet, und möchte nun andere Menschen inspirieren, den Status Quo zu verändern. „Das Wichtigste ist, dass man für seine Idee kämpft, gegen jeden Widerstand“, sagt er und wendet sich an Oriol Mas: „Das ist so, als würde Euch jemand sagen, dass das Auto der Zukunft nicht fliegen kann.“. Oriol Mas lacht: „Wir Entwickler von Fahrassistenzsystemen denken im Moment noch über ein Fahrzeug nach, das autonom fahren kann! Das ist für uns der nächste Innovationsschritt.“ Dann zeigt er Aguilar einen kleinen Roboter, in dem die Kameras und Ultraschallsensoren nachgebildet sind, welche ein Fahrzeug nutzt, um seine Umgebung zu erfassen.

Zwei Innovatoren, eine Leidenschaft und ein Ziel

„Mein Besuch bei SEAT ist für mich eine Gelegenheit für ein Gespräch von Innovator zu Innovator“, sagt David Aguilar (l.).

Oriol Mas fährt fort: „Uns verbindet, dass wir mit der Realität von heute nicht zufrieden sind und daher nach neuen Lösungen suchen. Du, David, hast Deine Leidenschaft für Bausteine entdeckt und daraus Deine Prothesen entwickelt. Unsere Leidenschaft sind Mobilitätslösungen und dafür betreiben wir Innovation quer durch alle Bereiche.“

Teresa Forradelles ergänzt: „Du hast bislang fünf verschiedene Prothesen hergestellt, jede besser als die letzte. Wir machen das genauso und investieren viel Arbeit in die Weiterentwicklung unserer Produkte.“ Der junge Entwickler stimmt ihr zu: „Die SEAT S.A. und ich arbeiten bei unseren Innovationen nach demselben Prinzip: Ich baue meine Prothesen, um die Lebensqualität von Menschen zu verbessern – und Ihr macht dasselbe mit Euren Fahrzeugen.

Gemeinsam für eine bessere Welt

David Aguilar ist noch aus einem anderen Grund angereist: Er hält für Mitarbeiter der SEAT S.A. eine Masterclass als Auftakt für die Vorstellung der neuen digitalen Plattform des Unternehmens, INNOVA. Diese wurde geschaffen, um Menschen, Ideen und Projekte zusammenzubringen und miteinander zu vernetzen. INNOVA basiert auf den Prinzipien eines Start-ups und soll neue Arbeitsweisen fördern, die auf Co-Kreation aufbauen. Dieser Hub des Neuen Arbeitens soll den Austausch von Erfahrungen und Wissen vereinfachen und damit, so die Hoffnung der SEAT S.A., neue Geschäftsmöglichkeiten und Synergien erschließen.

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