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In Sonderzügen nach Hannover: Kollegen leisten Geflüchteten erste Hilfe

In Sonderzügen nach Hannover: Kollegen leisten Geflüchteten erste Hilfe

Beschäftigte des Standorts Wolfsburg engagieren sich im Roten Kreuz.

Enorm gefordert sind zurzeit drei Mitarbeiter vom Standort Wolfsburg in ihrem Ehrenamt beim Deutschen Roten Kreuz: Florian Pohl (Produktion), Nils Schimanski (Aggregate-Entwicklung) und Tobias Frankiewicz (Entwicklung Volkswagen Nutzfahrzeuge) kümmern sich um Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine.

Während Pohl und Schimanski in Sonderzügen vor allem Frauen und Kinder betreuen, koordiniert Frankiewicz von Wolfsburg aus die Einsätze. Er ist Kreisbereitschaftsleiter des DRK und kommt aus dem Krisenmodus kaum noch heraus: In der Anfangszeit der Corona-Pandemie vor rund zwei Jahren war er nahezu rund um die Uhr gefragt, ebenso während der Flutkatastrophe im Ahrtal im vergangenen Jahr. Und nun kümmern sich seine Mitstreiter und er um Kriegsflüchtlinge.

Einmal mehr stark gefordert in seinem Ehrenamt: Tobias Frankiewicz.

„Das zehrt, aber man wächst in solchen Situationen auch über sich hinaus. Außerdem gibt einem das Ehrenamt enorm viel zurück“, sagt Frankiewicz: „Ich mache es nach wie vor gerne.“

Man dürfe allerdings auch nicht vergessen, an sich selbst zu denken. Und: Man müsse über das Erlebte sprechen. Frankiewicz etwa macht das mit seinen Kollegen Pohl und Schimanski. Die gesamte vergangene Woche haben beide als Sanitäter ehrenamtlich überwiegend Frauen und Kinder betreut, die in Frankfurt/Oder direkt an der deutsch-polnischen Grenze einen der Sonderzüge nach Hannover nahmen und am Bahnhof Laatzen, einem Drehkreuz für Ukraine-Flüchtlinge, ausstiegen. Mit Bussen geht ihre Reise dann weiter – entweder in Erstaufnahme-Einrichtungen in ganz Deutschland oder zu Freunden, Verwandten oder Bekannten.

Dankbar: Ukrainische Kinder malen Bilder für die Helfer.

Was genau ist zu tun? Knapp 500 Geflüchtete befinden sich in jedem Zug. „Sie haben meist Kopfschmerzen oder Fieber, klagen über Übelkeit, sind dehydriert oder erschöpft“, berichten Pohl und Schimanski: „Verletzungen sind eher selten.“

Die Fahrt von Frankfurt/Oder nach Hannover dauert rund vier Stunden. „Da die Abfahrt schon um 4.30 Uhr ist, muss man früh aufstehen. Auch das ist anstrengend“, sagen die beiden Kollegen. Was sie freut: „Die geflüchteten Menschen sind enorm dankbar für die Hilfe, die wir leisten. Das motiviert noch einmal zusätzlich. Es freut uns, dass wir sie ein klein wenig unterstützen können bei ihren ersten Schritten in Deutschland.“ Ein Beispiel für die Dankbarkeit: Bilder, die geflüchtete Kinder für die Helfer gemalt haben, hängen gut sichtbar im Zug.  

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