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Ukraine-Nothilfe: Das passiert mit den Spenden der Belegschaft

Ukraine-Nothilfe: Das passiert mit den Spenden der Belegschaft

Dafür gibt die UNO-Flüchtlingshilfe das Geld konkret aus.

Die Belegschaft des Volkswagen Konzerns hat bereits 1,2 Millionen Euro an die UNO-Flüchtlingshilfe gespendet, um die Menschen in der Ukraine zu unterstützen. Die Nicht-Regierungsorganisation ist der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), das sich um die Verteilung der Spenden in der Ukraine und den anliegenden Ländern kümmert.

Fakten zur UNHCR-Hilfe in der Ukraine:

  • Der UNHCR ist bereits seit 1994 in der Ukraine aktiv.
  • Er ist mit 115 Mitarbeitern in 6 Büros im ganzen Land vertreten.
  • Der UNHCR koordiniert den Hilfseinsatz mit Partnern auf lokaler und regionaler Ebene, um die Zufluchtsländer in ihrer Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine zu unterstützen.
  • Der UNHCR hat Vertretungen in Polen, Ungarn, Belarus, Rumänien, der Russischen Föderation und deckt auch Moldawien und die Slowakei ab – zusätzliches Personal wird gerade aufgestockt.
Der ukrainische NGO-Partner des UNHCR, NEEKA, stellt Lebensmittelpakete, Wasser in Flaschen und Kleidung für die Menschen in den westukrainischen Städten Chop und Uzhhorod im Gebiet Transkarpatien nahe der Grenze zu Ungarn und der Slowakei bereit.

In der Ukraine liegt einer der Schwerpunkte des UNHCR auf der Unterstützung der Menschen in der Ostukraine. Der UNHCR hilft darüber hinaus bei der Einrichtung von Aufnahmezentren für Binnenvertriebene und stellt, wo immer möglich, wichtige Hilfsgüter, Nahrungsmittel, Wasser und Schutzdienste bereit. In der Westukraine unterstützt der UNHCR bei der Einrichtung eines Aufnahmezentrums für bis zu 2.000 Menschen in der Stadt Uzhhorod und prüft weitere Standorte für vier Aufnahmezentren in Lviv. In der Südukraine verteilt das Flüchtlingshilfswerk über Partner Nahrungsmittel und Decken im Bahnhof von Odessa und hat in einem Lager in Mykolajiw lokal beschaffte Nahrungsmittel vorrätig, die nach Cherson geliefert werden sollen, sobald die Sicherheitslage dies zulässt.

UNHCR-Mitarbeiter bereiten sich darauf vor, Flüchtlingen aus der Ukraine am Grenzübergang Palanca in Moldawien zu helfen. Von dort werden sie nach Rumänien überstellt.

In Moldawien unterhält der UNHCR eine mobile Feldpräsenz und überwacht den Schutz der Menschen in den 93 Unterbringungszentren. Er hat außerdem ein Lager für mehrere tausend Familienzelte und Überwinterungspakete eingerichtet, die in den kommenden Tagen aus den UNHCR-Lagerbeständen eintreffen sollen. UNHCR-Partner unterstützten das sogenannte Mehrzweck-Bargeldprogramm, einschließlich der Registrierung, des Betriebs einer Service-Hotline, der Erstellung von Kommunikationsmaterialien, der Ernennung von Verbindungsbeamten in den Gemeinden und der Einrichtung von Überweisungs- und Rechenschaftsmechanismen. Die UNHCR-Partner sind zudem an drei Standorten an den Grenzübergängen Palanca und Tudora stationiert, um den Transport, die Überwachung des Schutzes, die Prüfung der Gefährdung und die Beratung zu gewährleisten.

Flüchtlinge aus der Ukraine erhalten Unterstützung, Informationen, heiße Getränke, Essen und Wasser von polnischen Freiwilligen und lokalen Behörden am Bahnhof Przemysl in Ostpolen.

In Polen hat der UNHCR ebenfalls ein Mehrzweck-Bargeldprogramm gestartet, mit dem zunächst bedürftige ukrainische Familien in Warschau und Lublin unterstützt werden und das auf andere Städte ausgeweitet werden soll. Der UNHCR unterstützt auch die von lokalen Behörden und Freiwilligen geleiteten Aufnahmezentren, indem er den vorrangigen Bedarf ermittelt, Informationsmaterial verteilt und die Überwachung des Schutzes sicherstellt.

In Rumänien sind die UNHCR-Partner an allen wichtigen Grenzübergängen und in acht Transitzentren präsent und bieten Beratung zum Asylverfahren und zur Erfassung des Bedarfs an. Der UNHCR und seine Partner haben die Website Help.unhcr.org eingerichtet und erhalten und beantworten täglich mehrere Hundert Anrufe mit der Bitte um Informationen zu Schutz und Dienstleistungen. Der UNHCR und die Internationale Organisation für Migration (IOM) unterstützen die tägliche Überstellung von Flüchtlingen aus der Republik Moldau nach Rumänien im Rahmen eines von den Regierungen der Republik Moldau und Rumäniens vereinbarten Prozesses zur Verteilung der Verantwortung.

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