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Neue Mobilitätskonzepte

Milliarden Menschen sind weltweit mit dem Auto mobil. Damit das möglichst umweltverträglich geschehen kann, braucht es Lösungen für die intelligente Verkehrssteuerung sowie neue Nutzungskonzepte. Daran forscht Volkswagen aktiv und engagiert sich gemeinsam mit anderen Unternehmen und Institutionen für eine ökologisch vertretbare Mobilität der Zukunft.

MOIA bietet einen umweltfreundlichen Mobilitätsservice mit geräuschlosen Elektrofahrzeugen

MOIA hat im April 2019 in Hamburg einen effizienten und flexiblen On-Demand-Ridepooling-Service mit umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen in Betrieb genommen. Das Angebot ergänzt den öffentlichen Nahverkehr der Stadt und ist über die öffentliche Mobilitätsplattform hvv switch buchbar.

Und so geht´s: Per Smartphone-App können Kunden das Angebot buchen. Einfach Standort und Ziel eingeben und das MOIA-Fahrzeug kommt zu einer nahegelegenen, virtuellen Haltestelle, die maximal 250 Meter vom eigenen Standort entfernt ist. Die App navigiert den Kunden dabei direkt zum Haltepunkt. Der Fahrpreis liegt zwischen dem öffentlichen Nahverkehr und einem Taxi.

Das Konzept basiert auf dem Ridepooling-Prinzip. Das heißt, man teilt sich die Fahrt mit anderen Kunden, die in eine ähnliche Richtung unterwegs sind. Ein Algorithmus fasst die Fahrtanfragen zusammen. Das sorgt dafür, dass die Fahrzeuge optimal ausgelastet sind und die Passagiere nicht auf andere Mitfahrer warten müssen. „Dieses Prinzip hat für die Umwelt den Vorteil, dass Menschen ihr eigenes Fahrzeug stehen lassen können und Individualverkehr vermieden wird,“ erläutert MOIA-Pressesprecher Christoph Ziegenmeyer.

Untersuchungen haben ergeben, dass private Pkw in Metropolen wie Hamburg im Durchschnitt über 95 Prozent der Zeit (rund 23 Stunden pro Tag) nicht genutzt werden. Hier bieten Ride-Pooling-Angebote eine Alternative, damit die Kunden nicht auf den privaten Pkw zurückgreifen müssen. Durch die Bündelung von Einzelfahrten wird der Straßenraum effizienter genutzt. Auch, da der Parkdruck in der Innenstadt vermindert und der daraus resultierende Parksuchverkehr reduziert wird. Und wenn die Fahrzeuge – so wie jetzt in Hamburg & Hannover – noch elektrisch betrieben sind, kommen weitere Umweltvorteile hinzu. Denn die Fahrten sind dann lokal emissionsfrei und besonders leise.

Die MOIA E-Fahrzeuge bieten Platz für sechs Personen und haben eine Reichweite von rund 300 Kilometern (nach WLTP-Messung). Ihre leere Batterie kann in rund 30 Minuten auf bis zu 80 Prozent ihrer Kapazität geladen werden – das sichert die Alltagstauglichkeit.

In Hannover ist MOIA bereits seit einiger Zeit in Betrieb. Die Testphase mit 35 Volkswagen Multivan T6-Fahrzeugen wurde im Juli 2018 erfolgreich abgeschlossen. Seit Februar 2019 ist Hannover die erste Großstadt in Deutschland, in der Ridepooling im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Im August 2020 stellte MOIA die Flotte auf 48 vollelektrische Fahrzeuge um.   

Weniger Fahrten, lokal emissionsfrei und unerhört leise.

MOIA

Bitte wenig Abstand halten!

DB Schenker, MAN Truck & Bus und die Hochschule Fresenius bringen vernetzte Lkw erstmals in die Praxisanwendung in der Logistikbranche.

MAN und DB Schenker bringen dieses Jahr zusammen mit der Hochschule Fresenius elektronisch vernetzte Lkw auf die Straße. Mittels digitaler Kommunikation bleiben die Wagen konstant auf gleichem Abstand. Ziel ist, Verbrauch und Emissionen zu senken, den Verkehrsraum besser zu nutzen und die Verkehrssicherheit zu steigern.

Platooning heißt das Prinzip: Mehrere vernetzte Lkw fahren in kurzen Abständen hintereinander her und bilden einen Konvoi (Platoon). Die Lkw sind mittels Car-to-Car-Kommunikation elektronisch miteinander verbunden und agieren dadurch wie eine Einheit. Ein Beispiel: Muss der führende Lkw stark abbremsen, werden die Informationen des Bremssensors per Funk an die nachfolgenden Fahrzeuge übertragen, was diese unmittelbar und ohne jede Zeitverzögerung auch zum Bremsen veranlasst. Die Datengeschwindigkeit bei der Übertragung ist der menschlichen Reaktionszeit weit überlegen und verringert so das Unfallrisiko.

Die Technologie sorgt aber nicht nur für mehr Sicherheit auf den Straßen, sondern schont auch die Umwelt. Bis zu zehn Prozent Kraftstoff und Emissionen können über den gesamten Platoon eingespart werden. Der Windschatten macht's möglich: Durch den geringen Abstand zum Vordermann haben die Lkw hinter dem Führungsfahrzeug mit einem niedrigeren Luftwiderstand zu kämpfen – der Kraftstoffverbrauch sinkt und es wird weniger CO2 ausgestoßen.

Die teilautomatisierte Kolonnenfahrt wird 2018 im Rahmen eines Pilotprojektes von MAN erprobt. Zwei Lkw kommen dabei auf dem Digitalen Testfeld Autobahn A9 zwischen München und Nürnberg zum Einsatz. Der Führungslastzug wird dabei von einem Fahrer gesteuert. Im hinteren Truck, der bei 80 Stundenkilometern nur 15 Meter Abstand hält, greift der Fahrer lediglich bei Bedarf ein.

CO₂-Einsparpotenzial bis zu 10 Prozent.

MAN

Mit der grünen Welle fahren

Assistenzsysteme helfen beim Bremsen, beim Spurwechsel und sogar beim Ein- und Ausparken. Und sind dabei sicher und komfortabel. Das Assistenzsystem „Kreuzungslotse“ kann noch mehr: Es unterstützt nicht nur den Fahrer, sondern auch die Umwelt.

Besonders an großen, überfüllten Straßenkreuzungen ist das wichtig, weil hier der CO2-Ausstoß sehr hoch ist. Und genau da setzt das Forschungsprojekt von Volkswagen an: Das Assistenzsystem ist mit der Verkehrsinfrastruktur – zum Beispiel einer Ampel – vernetzt. Dadurch kann es die Geschwindigkeit so regeln, dass das Auto möglichst nicht anhalten muss. Falls ein Stopp doch unvermeidlich ist, werden das Anhalten und Anfahren unterstützt, sodass möglichst viele Folgefahrzeuge bei Grün über die Kreuzung fahren können.

Für den Fahrer bedeutet das, dass die Wartezeiten und Warteschlangen kleiner werden und die Autos weniger Energie verbrauchen. Und dazu gibt es noch weniger CO2-Emissionen. Ganz nebenbei wäre der Verkehr sogar leiser, weil viel Lärm beim Anfahren entsteht. Der Kreuzungslotse wurde bereits in Forschungsprojekten mit verschiedenen Projektpartnern erfolgreich getestet. Für eine erfolgreiche Einführung ist allerdings noch die technische Ausrüstung der Infrastruktur notwendig.

Gerade vor Straßenkreuzungen könnten CO₂-Emissionen reduziert werden.

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