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Der Audi Konzern mit seinen Marken Audi, Lamborghini und Ducati ist einer der erfolgreichsten Hersteller von Automobilen und Motorrädern im Premiumsegment.

2018 hat der Audi Konzern 1.812.485 (2017: 1.878.105) Automobile der Marke Audi, 5.750 (2017: 3.815) Sportwagen der Marke Lamborghini und 53.004 (2017: 55.871) Motorräder der Marke Ducati an Kunden ausgeliefert. Bei einem Umsatz von 59,2 (2017: 59,8) Mrd. EUR erzielte der Premiumhersteller im Geschäftsjahr 2018 ein Operatives Ergebnis von 3,5 (2017: 4,7) Mrd. EUR. Weltweit arbeiten rund 91.000 Menschen für das Unternehmen, davon etwa 61.000 in Deutschland. Mit rund 99,64 Prozent des Aktienkapitals ist die Volkswagen AG der größte Anteilseigner der AUDI AG. Der Audi Konzern mit seinem Stammsitz in Ingolstadt ist weltweit in mehr als 100 Märkten präsent und produziert an 16 Standorten in zwölf Ländern.

„Vorsprung durch Technik“ – auch im Sinne des nachhaltigen Wirtschaftens

Audi verfolgt die Mission, Nachhaltigkeit in seinen Fahrzeugen und Services entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben. Dabei setzt die Marke mit den Vier Ringen auf die Entwicklung neuer Antriebstechnologien und treibt im Zuge des ganzheitlichen Ansatzes zur Elektromobilität auch die Weiterentwicklung von Ladetechnologien und der Ladeinfrastruktur voran.

Mit der Weltpremiere des Audi e-tron startet die Marke mit den Vier Ringen seine Elektrifizierungs-Offensive. Bis 2025 wird Audi zwölf Automobile mit reinem Elektro-Antrieb in den wichtigsten Märkten weltweit anbieten und rund ein Drittel seines Absatzes mit elektrifizierten Modellen erzielen. Gemeinsam mit anderen Herstellern sollen über die Beteiligungsgesellschaft IONITY GmbH bis zum Jahr 2020 rund 400 Stationen entlang der Hauptverkehrsachsen in Europa errichtet werden. Ende 2018 waren bereits rund 40 Schnellladestationen in Betrieb und zahlreiche weitere im Bau. Die Stationen ermöglichen eine signifikante Reduzierung der Ladezeit im Vergleich zu vorhandenen Ladelösungen. Darüber hinaus bietet Audi mit dem neuen e-tron Charging Service zum Marktstart des Audi e-tron Zugang zu etwa 80 Prozent aller öffentlichen Ladestationen in Europa. Insgesamt entspricht dies derzeit mehr als 72.000 Ladepunkte.

Die AUDI AG wird den ökologischen Fußabdruck ihrer Produktion zudem weiter reduzieren und an Materialkreisläufen arbeiten, die keinen Platz für Verschwendung lassen. Der Anspruch an Nachhaltigkeit soll auch in der Lieferkette gelten.

Im Jahr 2018 hat Audi die „Roadmap Nachhaltigkeit“ entwickelt. Mit dieser konkretisiert die Marke seine strategischen Ziele und Messgrößen im Bereich Nachhaltigkeit. Im Fokus der Roadmap stehen die Ziele Klima, Gesundheit sowie Kreislaufwirtschaft / Ressourcenschonung.

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Die drei Highlight-Projekte 2018

  • 1. Audi Brussels erhält Zertifikat für CO₂-neutrale Automobilproduktion
  • 2. Nachhaltiges Aluminium für Batteriegehäuse im Audi e-tron
  • 3. Audi e-tron: Gemeinsam mit Lieferanten für mehr Nachhaltigkeit

Audi Brussels erhält Zertifikat für CO₂-neutrale Automobilproduktion

Audi Brussels hat von der belgischen Prüfgesellschaft Vinçotte das Zertifikat „CO2-neutraler Standort“ erhalten. Sämtliche Prozesse innerhalb der Fertigung sowie alle weiteren im Werk entstehenden Emissionen deckt der Standort entweder durch erneuerbare Energien ab (rund 95 Prozent) oder kompensiert sie durch Umweltprojekte (rund 5 Prozent). Audi Brussels betreibt damit die weltweit erste, zertifizierte CO2-neutrale Großserienfertigung im Premiumsegment.

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Nachhaltiges Aluminium für Batteriegehäuse im Audi e-tron

Audi erhält als erster Automobilhersteller weltweit ein Zertifikat der Aluminium Stewardship Initiative (ASI). Mit dem „Performance Standard“-Zertifikat bescheinigt die ASI, dass Audi die Aluminium-Komponenten des Batteriegehäuses im Audi e-tron gemäß der ASI-Anforderungen nachhaltig herstellt und montiert. Unabhängige Gutachter führten dafür Audits an den Audi-Standorten Győr, Neckarsulm und Brüssel durch. Seit 2013 engagiert sich Audi in der Aluminium Stewardship Initiative. Die Initiative hat in den vergangenen Jahren einen globalen Nachhaltigkeits-Standard entwickelt und eingeführt. Dieser umfasst ökologische, soziale und wirtschaftsethische Kriterien.

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Audi e-tron: Gemeinsam mit Lieferanten für mehr Nachhaltigkeit

Audi setzt sich gemeinsam mit seinen Lieferanten systematisch für verantwortungsvolles Handeln ein. Dazu hat das Unternehmen ein Nachhaltigkeits-Rating entwickelt, das zum Ziel hat, die Umwelt zu schonen und soziale Standards zu sichern. Seit April 2017 hat Audi damit mehr als 600 Partner an ihren Produktionsstandorten überprüft. Aktuell stehen insbesondere diejenigen Lieferanten im Fokus, die für Bauteile des Audi e-tron beauftragt sind. Ab Herbst 2019 soll das Nachhaltigkeits-Rating ausschlaggebend sein bei der Auftragsvergabe an Lieferanten.

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Dialog mit den Stakeholdern

Die Meinungen und Anregungen relevanter Stakeholder dienen Audi als Orientierung für die Weiterentwicklung seiner Nachhaltigkeitsstrategie.

Audi arbeitet zudem in unterschiedlichen Initiativen, Verbänden und Arbeitsgruppen, um ökologische, ökonomische und soziale Themen in Zusammenarbeit mit Stakeholdern voranzutreiben.

Audi im Dialog 2018

Audi Stakeholder-Forum 2018

Im Jahr 2018 hat Audi den intensiven Dialog zu nachhaltigen Lösungen in der Elektromobilität mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden in Berlin fortgeführt. In Arbeitsgruppen wurde zu drei ausgewählten Themenschwerpunkten entlang der Wertschöpfungskette diskutiert: von Möglichkeiten der Kreislaufwirtschaft im e-mobilen Bereich, über zukunftsfähige Ansätze im Bereich der Batterietechnologie, bis hin zu aktuellen Herausforderungen der Nutzungsphase der Batterie.

Nachbarschaftsgespräch 2018

Verkehrssituation, Ressourcenverbrauch und Lärmbelastung – dies waren einige der Themen beim Nachbarschaftsgespräch in Ingolstadt. Werkleiter Albert Mayer und Audi Umweltschutzbeauftragter Rüdiger Recknagel tauschten sich mit Nachbarn der umliegenden Wohngebiete aus. Ebenfalls dabei waren Vertreter der Stadt Ingolstadt, örtlicher Unternehmen und wissenschaftlicher Einrichtungen, die eng mit Audi zusammenarbeiten. Vier Stunden lang diskutierten die rund 60 Teilnehmer im Audi Konferenzzentrum, wie sich das Werk Ingolstadt und seine Liegenschaften noch nachhaltiger entwickeln können.
Die Nachbarschaftsgespräche sind Teil des betrieblichen Umweltmanagements, auf das Audi seit Jahren konsequent setzt.

Perspektive Verantwortung

Die Vortragsreihe „Perspektive Verantwortung“ bietet Audi Mitarbeitern die Möglichkeit, mit Vertretern von NGOs, Wissenschaftlern und Politikern zum Thema Nachhaltigkeit in den Dialog zu treten. Im Jahr 2018 lag der Fokus der Veranstaltungsreihe auf den vier Kernthemen der Nachhaltigkeit bei Audi: Produkte und Services, Wertschöpfung und Produktion, Mitarbeiter und Gesellschaft, Wirtschaften und Integrität: Als Vortragender war unter anderem Prof. Dr. Michael Braungart, Professor für Ecodesign an der Leuphana Universität Lüneburg, zu Gast. Er entwickelte zusammen mit William McDonough das Cradle to Cradle-Konzept und referierte bei Audi darüber. Prof. Dr. Gudrun Sander, Direktorin des Competence Centre for Diversity and Inclusion an der Universität St. Gallen, gab einen Einblick in die Thematik der Unconscious Biases (unbewusste Vorurteile). Weitere Vorträge beschäftigten sich mit den Themen „Ethisch korrektes Verhalten in der Wirtschaft“ sowie „Nachhaltigkeit in der Lieferkette“.

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Initiativen

Global Battery Alliance

Audi bekennt sich zu den Werten der Global Battery Alliance des Weltwirtschaftsforums. Die Allianz besteht aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Partnern aus der gesamten Batterielieferkette und will die soziale und ökologische Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette von Batterierohstoffen sicherstellen. Dafür befasst sich die Global Battery Alliance mit den Bedingungen beim Rohstoffabbau, mit nachhaltigen Recycling-Konzepten im Sinne einer Kreislaufwirtschaft sowie Innovationen, die die Nachhaltigkeit der Batterie fördern. Audi ist seit 2017 Mitglied der Kooperationsplattform.

Aluminium Stewardship Initiative

Audi ist seit 2013 Mitglied der Aluminium Stewardship Initiative (ASI). Die ASI entwickelte sich aus einem Zusammenschluss verschiedener Stakeholder der Aluminiumindustrie. Ziel der Initiative ist es, mehr Nachhaltigkeit und Transparenz im Aluminiumsektor zu schaffen und eine verantwortungsvolle Aluminiumgewinnung zu fördern.

Auszeichnung 2018

„Best of Best“-Award in Spanien: Audi e-tron ist SUV des Jahres

Die Verlagsgruppe Spainmedia hat den vollelektrisch angetriebenen Audi e-tron als besten SUV des Jahres ausgezeichnet. Überzeugt haben neben der effizienten Antriebstechnologie vor allem der Premium-Charakter und die Qualität des Oberklasse-SUV.

Weitere Auszeichnungen