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Der Audi Konzern mit seinen Marken Audi, Lamborghini und Ducati ist einer der erfolgreichsten Hersteller von Automobilen und Motorrädern im Premiumsegment.

2017 hat der Audi Konzern 1.878.105 (2016: 1.867.738) Automobile der Marke Audi, 3.815 (2016: 3.457) Sportwagen der Marke Lamborghini und 55.871 (2016: 55.451) Motorräder der Marke Ducati an Kunden ausgeliefert. Bei einem Umsatz von 60,1 (2016: 59,3) Mrd. EUR erzielte der Premiumhersteller im Geschäftsjahr 2017 ein Operatives Ergebnis von 4,7 (2016: 3,1) Mrd. EUR. Weltweit arbeiten rund 90.000 Menschen für das Unternehmen, davon etwa 60.000 in Deutschland. Mit rund 99,55 Prozent des Aktienkapitals ist die Volkswagen AG der größte Anteilseigner der AUDI AG. Der Audi Konzern mit seinem Stammsitz in Ingolstadt ist weltweit in mehr als 100 Märkten präsent und produziert an 16 Standorten in zwölf Ländern.

„Vorsprung durch Technik“ – auch im Sinne des nachhaltigen Wirtschaftens

Nachhaltiges Handeln bedeutet für Audi, bei jeder Entscheidung ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte zu berücksichtigen – mit dem Ziel langfristiger Wettbewerbsfähigkeit. Im Jahr 2016 hat die AUDI AG mit der „Strategie 2025“ drei große Megatrends in den Mittelpunkt gestellt: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Urbanisierung. Mit dieser Strategie stellt Audi die Weichen für die Zukunft. Audi verfolgt die Mission, Nachhaltigkeit in ihren Fahrzeugen und Services entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben. Es setzt nicht nur auf die Entwicklung neuer Antriebstechnologien, sondern investiert in Kraftstoffe, die klimaneutrales Fahren ermöglichen – die sogenannten Audi e-fuels. Die AUDI AG wird den ökologischen Fußabdruck ihrer Produktion weiter reduzieren und an Materialkreisläufen arbeiten, die keinen Platz für Verschwendung lassen. Ihr Anspruch an Nachhaltigkeit soll auch in der Lieferkette gelten. Zu jedem dieser Themen hat Audi konkrete Ziele in der „Strategie 2025“ definiert.  

Die drei Highlight-Projekte

  • 1. Audi startet Weiterbildungskampagne für Big Data und 
Künstliche Intelligenz
  • 2. Audi fährt mit DB Cargo deutschlandweit CO₂-frei
  • 3. Audi intensiviert Forschung bei synthetischen Kraftstoffen

Audi startet Weiterbildungskampagne für Big Data und 
Künstliche Intelligenz

Expertenwissen auf den Gebieten Big Data und Künstliche Intelligenz wird für Audi immer wichtiger. Aus diesem Grund hat das Unternehmen jetzt unter dem Motto „data.camp“ eine Weiterbildungskampagne ins Leben gerufen.

Audi macht seine Mitarbeiter fit für die digitale Zukunft: Unter dem Motto „data.camp“ hat der Autohersteller eine Weiterbildungskampagne in Sachen Big Data und Künstlicher Intelligenz gestartet. Expertenwissen auf diesen Gebieten ist entscheidende Grundlage für die Entwicklung pilotiert fahrender Autos, intelligenter Roboter oder digitaler Mobilitätsdienste. Wichtiger Baustein ist dabei eine Kooperation mit der Online-Plattform Udacity.

„In unseren digitalen Zukunftsfeldern ist der schnelle Aufbau neuer IT‑Kompetenzen ein kritischer Wettbewerbsfaktor. Die Themen Künstliche Intelligenz und Big Data spielen hier eine zentrale Rolle“, sagt Michael Schmid, Leiter der Audi Akademie. Im Rahmen der Initiative data.camp analysiert der Autohersteller deshalb systematisch die Bedarfe der verschiedenen Geschäftsbereiche und erarbeitet daraus ein umfangreiches Qualifizierungsportfolio.

Mehr zum Thema:
https://www.audi-mediacenter.com/de/pressemitteilungen/audi-startet-weiterbildungskampagne-fuer-big-data-und-kuenstliche-intelligenz-9578

Audi fährt mit DB Cargo deutschlandweit CO₂-frei

Audi Logistik ist Vorreiter im Klimaschutz: Sämtliche Bahntransporte der AUDI AG in Deutschland sind ab sofort CO₂-frei. Als erstes Unternehmen in Deutschland wickelt Audi damit seine Logistikverkehre auf der Schiene vollständig klimaneutral ab. Durch das Umstellen auf das Produkt „DBeco plus“ von DB Cargo spart das Unternehmen jährlich mehr als 13.000 Tonnen CO₂ ein und erreicht ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zur CO₂-neutralen Produktion.

Bereits seit 2010 setzt Audi auf den umweltfreundlichen Schienentransport „DBeco plus“ für seine Automobile. Seit dem 1. August 2010 fährt der sogenannte „grüne Zug“ von Ingolstadt an den Nordsee-Verladehafen Emden. Damit nutzte Audi als erstes Unternehmen Züge mit Ökostrom. Seit 2012 fahren auch auf der Verbindung vom Audi Standort Neckarsulm nach Emden „grüne Züge“. Auf beiden Strecken wurden seitdem knapp 1.600.000 Automobile transportiert und 63.000 Tonnen CO₂ eingespart.

Sieben Jahre nach dem Start des Projektes fahren nun alle Audi Transporte mit DB Cargo von und zu den beiden deutschen Produktionsstandorten CO₂-frei. Darin einbezogen sind nicht nur Züge, die die beiden deutschen Produktionsstandorte verlassen (outbound), sondern auch sämtliche Bahntransporte, die in den Werken ankommen (inbound). Auch Bauteile und Materialien von Lieferanten, die in den Produktionsprozess gelangen, zählen dazu. Pro Tag werden rund 25 Züge mit Material und Fahrzeugen an den beiden deutschen Standorten abgefertigt.

Mehr zum Thema:

https://www.audi-mediacenter.com/de/pressemitteilungen/audi-faehrt-mit-db-cargo-deutschlandweit-co2-frei-9263

 

Audi intensiviert Forschung bei synthetischen Kraftstoffen

Audi setzt seine e-fuels Strategie konsequent fort. Gemeinsam mit den Partnern Ineratec GmbH und Energiedienst Holding AG plant das Unternehmen in Laufenburg im Schweizer Kanton Aargau eine neue Pilotanlage zur Produktion von e-diesel. Die dafür notwendige Energie aus erneuerbaren Quellen kommt dabei erstmals aus Wasserkraft. Die geplante Anlage hat eine Kapazität von rund 400.000 Litern pro Jahr.

Audi e-diesel hat das Potenzial, herkömmliche Verbrennungsmotoren nahezu CO₂-neutral zu betreiben. Für seine Entstehung transformiert die Power-to-Liquid-Anlage überschüssigen Strom aus Wasserkraft zu synthetischem Treibstoff. Das funktioniert nach einem chemischen Prinzip: Der vor Ort im Wasserkraftwerk produzierte Ökostrom erzeugt aus Wasser mittels Elektrolyse Wasserstoff und Sauerstoff. Im nächsten Schritt reagiert der Wasserstoff mit CO₂, hier kommt eine neuartige und sehr kompakte Mikroverfahrenstechnik zum Einsatz. Das CO₂ kann aus der Luft oder biogenen Abgasen gewonnen werden und ist wie bei allen Audi e-fuels die einzige Kohlenstoffquelle.

Es ist vorgesehen, bereits im kommenden Jahr die ersten Liter e-diesel in Laufenburg zu produzieren. In wenigen Wochen stellen Audi und die Projekt-Partnerfirmen Ineratec und Energiedienst den Bauantrag für die Anlage. Baubeginn soll Anfang 2018 sein.

Mehr zum Thema:

https://www.audi-mediacenter.com/de/pressemitteilungen/audi-intensiviert-forschung-bei-synthetischen-kraftstoffen-9546
 

Weitere Projekte

  • Audis Antwort auf die urbane Mobilität der Zukunft: die Audi Urban Solutions

    Audi Urban Solutions entwickelt die urbane Mobilitätsstrategie für Audi in Kooperation mit Städten: Pilotprojekte zu mobilitätsrelevanten Fragestellungen werden initiiert und urbane Testfelder identifiziert.

    Das Audi Team hat gemeinsam mit internationalen Stadtplanern und Verkehrsexperten Lösungen für nachhaltige Mobilität in Somerville bei Boston erarbeitet. Dabei spielen geteilte Fahrzeugflotten, pilotiertes Parken oder die Vernetzung von Autos mit Ampeln eine zentrale Rolle.

    Ein wichtiger Faktor hierbei ist die Auflösung der kritischen Parkplatzsituation. Berechnungen von Audi zeigen, dass ein Parkhaus bis zu 60 % mehr Autos fassen könnte, wenn diese pilotiert und damit dicht an dicht parken würden. Darüber hinaus können Car-to-X-Technologien wie „Audi Ampelinformation online“, bei den Verkehrsteilnehmern die optimale Geschwindigkeit bis zur nächsten Grünphase angezeigt wird, die Fließgeschwindigkeit des Verkehrs verbessern.

    Audi arbeitet mit der Stadt Somerville an einem gemeinsamen Mobilitätsplan. Darin enthalten sind Themen wie ein zentrales Verkehrsmanagement, das alle Verkehrsteilnehmer einbezieht. Audi rechnet durch den Rückgang von Staus an Kreuzungen und weniger Autos auf Parkplatzsuche mit einer um 20 bis 50 % verbesserten Fließgeschwindigkeit. So können 20 % der bestehenden Straßen rund um den Union Square zurückgebaut oder für andere Verkehrsteilnehmer wie Fahrräder, Fußgänger oder öffentliche Verkehrsmittel ausgewiesen werden.

  • Nachhaltigkeit in der Lieferkette

    Nachhaltigkeitsanforderungen partnerschaftlich umsetzen. Ressourcen schonen durch intelligente Kreislaufkonzepte.

    Ein immer effizienterer Umgang mit Ressourcen bedeutet Vermeidung, Rückgewinnung und Wiederverwertung – zum Beispiel durch intelligente Konzepte für eine Kreislaufwirtschaft.


    Aluminium Closed Loop:
    Aluminium ist ein wichtiger Werkstoff in unseren Autos. Bereits heute verbaut Audi im Durchschnitt 15 % Aluminiumwerkstoffe im Auto – Tendenz steigend. Deshalb hat Audi das Projekt „Aluminium Closed Loop“ ins Leben gerufen.

    Die Idee dahinter: Aluminiumblechverschnitte, die in den Audi Presswerken anfallen, gehen direkt an einen Lieferanten zurück und werden dort erneut dessen Produktion zugeführt. Die so hergestellten Alubleche verwendet Audi anschließend wieder in seiner Produktion. Dadurch entfällt bei diesen Materialien die vorgelagerte, energieintensive Wertschöpfungskette. Das hilft, CO
    -Emissionen zu verringern.

    Konkret wird im Pilotprojekt „Aluminium Closed Loop“, welches Audi gemeinsam mit einem Alulieferanten aufgesetzt hat, ein optimierter Ablauf erprobt. Dieser Pilot wurde im Jahr 2017 erfolgreich abgeschlossen und wird in 2018 weitergeführt.


    Aluminium Stewardship Initiative (ASI):
    Audi engagiert sich seit 2013 in der Aluminium Stewardship Initiative – die weltweit erste Interessengemeinschaft zur Schaffung eines Nachhaltigkeitsstandards für den Umgang mit dem Material Aluminium. Im Rahmen der Initiative wurden ökologische, ethische und soziale Kriterien definiert, die für alle Stadien der Rohmaterialgewinnung, Produktion und Verarbeitung gelten sollen

Dialog mit den Stakeholdern

Die Meinungen und Anregungen relevanter Stakeholder dienen Audi als Orientierung für die Weiterentwicklung seiner Unternehmensstrategie. Der Dialog vermittelt dem Unternehmen wichtige Impulse für die langfristige Nachhaltigkeitsarbeit. Kleinere, aufeinander aufbauende Dialogformate ermöglichen einen intensiven Austausch mit den Anspruchsgruppen.

Audi im Dialog 2017

Audi bündelt seine sozialen Aktivitäten an den Produktionsstandorten unter der Initiative „Audi Ehrensache“ und unterstützt seine Mitarbeiter dabei, sich ehrenamtlich zu engagieren. Ein stetiger Dialog mit Mitarbeitern und den beteiligten sozialen Einrichtungen ist dabei für ein wirksames Engagement unabdingbar.

Bei der Veranstaltung „Region im Dialog“ 2017 im Audi Konferenz Center in Ingolstadt suchten Audi-Mitarbeiter gemeinsam mit Vertretern von Vereinen und kommunalen Einrichtungen nach neuen Wegen und Möglichkeiten der Kooperation. In verschiedenen Workshops nutzten die rund 70 Teilnehmer die Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen und die gute Zusammenarbeit zwischen sozialem, öffentlichen und wirtschaftlichem Sektor in der Region zu festigen.

Rund 120 Anwohner des Audi Standorts Neckarsulm sind am 20. November 2017 der Einladung des Unternehmens zum Dialog-Forum „Unter Nachbarn“ ins Audi Forum gefolgt. Audi Neckarsulm lädt alle zwei Jahre zum Nachbarschaftsgespräch ein. Bei der 11. Anwohnerveranstaltung informierten Audi-Vertreter über die Entwicklung des Standortes und das regionale Engagement.

Perspektive Verantwortung

Die Vortragsreihe „Perspektive Verantwortung“ bietet Audi Mitarbeitern die Möglichkeit, mit Vertretern von NGOs, Wissenschaftlern und Politikern zum Thema Nachhaltigkeit in den Dialog zu treten. Im Jahr 2017 lag der Fokus der Veranstaltungsreihe auf Zukunftsthemen entlang der Strategie 2025: künstliche Intelligenz, das Geschäftsmodell Daten, Antriebe der Zukunft und nachhaltiger Unternehmenswandel. In sechs Vorträgen wurden in Summe 864 Personen in Ingolstadt und Neckarsulm erreicht. Als Vortragender war unter anderem Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp, Leiter des Lehrstuhls Fahrzeugtechnik an der TU München, zu Gast. Er sprach über die Voraussetzungen für nachhaltige Elektromobilität. Prof. Dr. Sepp Hochreiter vom Institut für Bioinformatik an der Johannes-Kepler-Universität Linz, widmete sich dem Thema Künstliche Intelligenz. Er diskutierte dabei die Fragestellung „Schlauer als der Mensch? Wie Künstliche Intelligenz die Automobilbranche verändert.“

Auszeichnung

Innovationsstärkste Marke beim Automotive Innovations Award

Zum zweiten Mal in Folge erzielte Audi beim Automotive Innovations Award den Gesamtsieg in der Kategorie Premiumhersteller. „Audi zeigt mit 84 Neuerungen im Berichtszeitraum die meisten Innovationen von allen Marken (Volumen- und Premiummarken) und ist somit die innovationsstärkste Marke insgesamt“, heißt es in der Begründung der Jury. In die Bewertung flossen vier Themenfelder ein: Automotive Antriebe, Autonomes Fahren und Sicherheit, Fahrzeugkonzepte und Karosserie sowie Interface und Vernetzung. Darüber hinaus erzielte Audi Auszeichnungen als innovativste Marke in den zwei letztgenannten Einzelkategorien. (5. Mai 2017)

Mehr zum Thema:
https://www.audi-mediacenter.com/de/pressemitteilungen/auszeichnungen-fuer-audi-von-maerz-bis-mai-2017-8614