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DIE MARKE FÜR MENSCHEN, DIE IHREN TRÄUMEN FOLGEN

Porsche steht für exklusive Sportwagen und ist einer der profitabelsten Autohersteller weltweit. Mit Pioniergeist und Ingenieurskunst arbeitet das Unternehmen konsequent an innovativen, klimagerechten Produkten.

Porsche ist es gelungen, das Unternehmen robust durch die Corona-Krise zu steuern. Trotz des sechswöchigen Produktionsstopps konnte der Sportwagenhersteller weltweit 272.162 Fahrzeuge ausliefern und blieb damit nur drei Prozent unter dem Rekordwert von 2019.

Insbesondere in den Märkten der Region Asien-Pazifik, Afrika und Nahost mit China als größtem Einzelmarkt konnte der Sportwagenhersteller ein positives Fazit ziehen. Mit der jungen, attraktiven Produktpalette und dem erfolgreichen Start des ersten rein elektrischen Porsche Taycan hat Porsche auch in diesen schwierigen Zeiten ein insgesamt starkes Ergebnis erzielt.  

Die drei Highlight-Projekte 2020

Mit der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 verfolgt Porsche das langfristige Ziel, wertschaffendes Wachstum für ökonomische Werte und gesellschaftliche Verantwortung zu erreichen und zugleich den unternehmerischen Umweltfußabdruck weiter zu reduzieren.

  • 1. 
Porsche übernimmt Verantwortung für die Gesellschaft
  • 2. Porsche treibt mit Partnern die Entwicklung klimaneutraler eFuels voran
  • 3. Porsche tritt der Responsible Minerals Initiative bei

Porsche übernimmt Verantwortung für die Gesellschaft

Porsche fördert seit Langem eine Vielzahl gemeinnütziger Initiativen. Solidarität und soziales Engagement sind für den Sportwagenhersteller selbstverständlich. In der Corona-Krise hat sich das Unternehmen mit vielfältigen Maßnahmen vor allem an seinen Standorten engagiert. Das Spendenvolumen wurde im Berichtsjahr um fünf Millionen Euro aufgestockt und die Lebensmittelspenden an die Tafeln wurden mehr als verdoppelt. Dadurch konnte Menschen geholfen werden, die aufgrund der Krise in Not geraten sind. Zusätzlich wurden zahlreiche lokale Hilfsorganisationen bei ihren Maßnahmen unterstützt – etwa bei der Anschaffung von Schutzausrüstung oder bei gezielten Aktionen zum Abmildern der Pandemiefolgen.

Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter sichern die medizinische Versorgung der Menschen. Um die in der Corona-Krise enorm gestiegenen Herausforderungen zu bewältigen, hat Porsche für Stuttgarter Kliniken ein Leuchtturmprojekt in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro aufgesetzt: Einen Nothilfefonds in Höhe von 810.000 Euro erhielt das Klinikum Stuttgart. Mit dem Geld konnten 20 Narkose-, 21 Beatmungsgeräte und zusätzliche Endoskope zur Intubation für das Katharinenhospital, das Krankenhaus Bad Cannstatt und Deutschlands größte Kinderklinik, das Olgahospital, angeschafft werden. Auch ein Laborgerät für den Nachweis des Coronavirus in DNA-Proben konnte gekauft werden. Weitere 500.000 Euro spendete Porsche an das Marienhospital in Stuttgart. Mit dem Nothilfefonds kaufte das Krankenhaus ein mobiles Röntgengerät sowie 15.000 FFP2-Schutzmasken und 100.000 Mund-Nase-Schutzmasken der Premiumstufe. Zusätzlich wurden 30 Perfusoren ermöglicht – Dosierpumpen für das kontinuierliche Injizieren von Medikamenten.

Auch in Leipzig setzte Porsche ein Leuchtturmprojekt auf und spendete knapp eine Million Euro für soziale und medizinische Einrichtungen. Davon gingen allein 526.000 Euro an das dortige Universitätsklinikum, das damit beispielsweise elf Beatmungsgeräte, zwei Blutgasanalysatoren sowie zusätzliche Schutzmasken und Gesichtsschutzvisiere anschaffte. Des Weiteren unterstützte Porsche in Leipzig verschiedene Sozialverbände und -einrichtungen, zum Beispiel die Johanniter-Unfall-Hilfe, das Deutsche Rote Kreuz und die Diakonie.

Durch digitale Vernetzung setzte Porsche auch ein Zeichen gegen Einsamkeit und Isolation. Das Unternehmen unterstützte ein Projekt des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe mit 125.000 Euro. Knapp 50 Einrichtungen in Baden-Württemberg und Sachsen erhielten digitale Endgeräte. Das Bereitstellen entsprechender Software sowie das Vermitteln digitaler Grundkompetenzen waren ebenfalls Bestandteil des Projekts. So konnten sich Menschen mit Beeinträchtigung trotz Kontaktbeschränkungen digital vernetzen und damit weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

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Porsche treibt mit Partnern die Entwicklung klimaneutraler eFuels voran

Als Pionier nachhaltiger Mobilität setzt Porsche auf einen Dreiklang der Antriebstechnologien: hoch emotionale Verbrennermotoren, leistungsstarke Plug-in-Hybride und auf rein elektrische Antriebe. In Ergänzung verfolgt das Unternehmen auch Wege, den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen mit Benzinmotoren in bestimmten Bereichen über Effizienzmaßnahmen hinaus klimafreundlicher und die Nutzungsphase nahezu komplett CO2-neutral zu gestalten. Hierzu setzt Porsche auf sogenannte eFuels. Unter dem Begriff eFuels versteht Porsche synthetische, flüssige Kraftstoffe, die aus rein mit regenerativer Energie gewonnenem Wasserstoff und Kohlendioxid aus der Umgebungsluft hergestellt werden können.

Mit eFuels könnten zum Beispiel auch klassische Porsche-Modelle CO2-reduziert betrieben werden, die eine hohe Langlebigkeit aufweisen. Zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie arbeitet das Unternehmen an der Weiterentwicklung dieser alternativen Kraftstoffe im industriellen Maßstab. Dabei möchte Porsche weltweite Best-Standorte zur Nutzung von regenerativen Energiequellen erschließen, um die Wettbewerbsfähigkeit dieser neuen Energieträger gewährleisten zu können. In Baden-Württemberg wirkt Porsche beispielsweise bei dem Projekt „eFuels – Kraftstoffe neu denken“ mit, das im Rahmen des von der Landesregierung initiierten „Strategiedialogs Automobilwirtschaft in Baden-Württemberg“ ins Leben gerufen wurde.

Gemeinsam mit Siemens Energy und einer Reihe von internationalen Unternehmen hat Porsche im Berichtsjahr ein Pilotprojekt in Chile entwickelt. Aus dem Projekt soll die weltweit erste integrierte und kommerzielle Großanlage zur Herstellung synthetischer, klimaneutraler Kraftstoffe hervorgehen. Der Bau der Anlage erfolgt unter dem Grundsatz der Umwelt- und Sozialverträglichkeit. In der Pilotphase werden bereits 2022 etwa 130.000 Liter eFuels erzeugt. In zwei Schritten soll die Kapazität dann bis 2024 auf rund 55 Millionen Liter und bis 2026 auf rund 550 Millionen Liter pro Jahr gesteigert werden. Porsche ist Hauptabnehmer des grünen Kraftstoffs aus der Pilotanlage, der mithilfe von elektrischem Strom aus Windkraft hergestellt wird. Die Verhältnisse dafür sind am Standort des Projekts in Chile ausgezeichnet und gehören weltweit zu den besten: Dort weht ein außerordentlich beständiger und starker Wind.

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Porsche tritt der Responsible Minerals Initiative bei

Porsche ist 2020, als Repräsentant des Volkswagen Konzerns, der „Responsible Mica Initiative“ (RMI) beigetreten, um sich im industrieübergreifenden Zusammenschluss internationaler Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen für mehr Transparenz und bessere Arbeitsbedingungen beim Abbau von Glimmerpigmenten, den sogenannten Mica, einzusetzen.

Die RMI wurde 2017 in Paris gegründet und erarbeitet weltweite Standards für den Mica-Abbau. Diese sollen Sicherheit sowie faire Arbeitsbedingungen und Löhne adressieren. Unternehmen, die der RMI beitreten, verpflichten sich zur Einführung dieser Standards. Die Initiative wird von verschiedenen Vertretern aus der Lack-, Pigment-, Textil- und Kosmetikindustrie unterstützt, unter anderem von den Chemieunternehmen BASF und Clariant, dem Pharmahersteller Merck sowie den Kosmetikherstellern Chanel, L’Oreal und The Body Shop. Gründungsmitglied der Initiative ist die Menschenrechtsorganisation Terre des Hommes.

Der Rohstoff Mica kommt in zahlreichen Industrie- und Kosmetikprodukten zur Anwendung. Auch Porsche trägt als Automobilhersteller durch den Einsatz von Mica zum weltweiten Verbrauch dieses Rohstoffs bei. Mit konkreten Projekten in den Abbauregionen möchte Porsche die Lebenssituation der Menschen vor Ort signifikant verbessern und sich zudem aktiv an der Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen Industrie-Standards beteiligen.

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Dialog mit den Stakeholdern

Porsche im Dialog

Die Geschäftstätigkeiten von Porsche berühren weltweit die Interessen einer Vielzahl von Menschen. Dem Unternehmen ist es ein besonderes Anliegen, einen proaktiven Dialog mit seinen Anspruchsgruppen zu führen und diesen kontinuierlich auszubauen. Ein offener sowie transparenter Austausch von Informationen und Argumenten bildet bei Porsche die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz. Der ganzheitliche Ansatz des Porsche-Stakeholdermanagements zielt darauf ab, die Erwartungen der einzelnen Anspruchsgruppen systematisch zu erfassen und das Feedback für eine kritische Reflexion der strategischen Planungsprozesse zu nutzen. Durch die Berücksichtigung der Interessen und Sichtweisen verschiedener Anspruchsgruppen lassen sich wichtige gesellschaftliche Trends frühzeitig identifizieren und in unternehmerische Entscheidungen einbeziehen. Umgekehrt kann im gegenseitigen Austausch transparent dargestellt werden, welche Handlungsspielräume Porsche bei aktuellen Herausforderungen sieht und welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für das Unternehmen wichtig sind.

Stakeholderbefragung und Wesentlichkeit

Seit 2013 bittet Porsche alle zwei Jahre seine Stakeholder, ihre Einschätzungen und Erwartungen zu den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Herausforderungen der Zukunft“ zu formulieren. Im Herbst 2019 wurden in einer anonymen und international ausgerichteten Online-Befragung zum dritten Mal verschiedene Anspruchsgruppen um eine Bewertung der Porsche-Nachhaltigkeitsaktivitäten gebeten. Insgesamt gaben 1.459 Personen aus Europa und China ihre Einschätzungen ab. Rund 79 Prozent der Rückmeldungen kamen aus europäischen Märkten und etwa 21 Prozent aus China. Neben Kunden, Geschäftspartnern, Analysten/Investoren, Politikern und Behördenvertretern, Medien sowie Vertretern von Nichtregierungsorganisationen und der Wissenschaft wurden erstmals weitläufig Mitarbeiter von Porsche befragt.

Neben einer Themenbewertung zeigten die Porsche-Stakeholder mit der Beantwortung von Zusatzfragen auf, dass aus ihrer Sicht „Klimawandel und Umweltbelastung“, „Veränderte Mobilitätsbedürfnisse“ sowie „Energie- und Ressourcenknappheit“ aktuell und in naher Zukunft die größten Herausforderungen für das Unternehmen darstellen. Diese Einschätzungen spiegeln sich auch in der Themenrelevanz für die Stakeholder und in den strategischen Handlungsfeldern der Porsche Strategie 2030 wider. Prinzipiell bestätigen die befragten Stakeholder, dass sie keinen Widerspruch in der Herstellung von Premium-Sportwagen und Nachhaltigkeit sehen: Für 81 Prozent besteht hier keine Gegensätzlichkeit.

Auch die Mitglieder des Porsche Nachhaltigkeitsbeirats äußerten sich in individuellen Experteninterviews detailliert zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen bei Porsche. Es ging dabei auch um mögliche Chancen und Risiken. Dabei gaben sie konkrete Handlungsempfehlungen zur weiteren Gestaltung des Porsche-Engagements. Für den Beirat waren unter anderem Themen wie „Neue Mobilitätsangebote“, „Alternative Antriebssysteme und Emissionen der Fahrzeuge“ oder „Dialog mit Anspruchsgruppen“ wichtig. Ihre Impulse diskutierten die Mitglieder des Nachhaltigkeitsbei-rats im Berichtsjahr gemeinsam mit dem Porsche-Vorstand.

Im Herbst 2019 fand ein Workshop mit den Mitgliedern des Expertenkreises Nachhaltigkeit und Vertretern relevanter Porsche-Fachbereiche statt. Dabei wurden in einem mehrstufigen Prozess die Auswirkungen der Geschäftstätigkeiten von Porsche auf Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft in Zusammenhang mit den 18 definierten Themenfeldern bewertet. Zudem fand eine Einschätzung der Themenbedeutung für die Geschäftstätigkeit des Sportwagenherstellers statt. Die Ergebnisse hat Porsche im Berichtsjahr in einer Wesentlichkeitsmatrix gebündelt, die bedeutendsten Themen identifiziert und in eine Beziehung zueinander gesetzt. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden für die kontinuierliche Weiterentwicklung der unternehmerischen Nachhaltigkeitsstrategie 2030 verwendet.

Die nächste Befragung der Porsche-Stakeholder ist für 2021 geplant und soll auf weitere Märkte ausgeweitet werden.

Auszeichnungen 2020

Auszeichnungen für Fahrzeuge/Kundenzufriedenheit (Auswahl)

  • J.D. Power: Automotive Performance, Execution and Layout (APEAL) Index 2020 Platz 1
  • Kelley Blue Book: 2020 Best Resale Value Luxury Brand
  • Motorweek Driver’s Choice Award: Porsche Taycan Turbo S “Best Dream Machine 2020”

Auszeichnungen für Produkte (Auswahl)

  • WCOTY-Organisation: Porsche Taycan “World Car of the Year Awards 2020 – World Performance Car Platz 1”
  • WCOTY-Organisation: Porsche Taycan “World Car of the Year 2020”
  • Auto Bild: Porsche Taycan “Das Goldene Lenkrad 2020 Kategorie: Sportwagen Platz 1”
  • Auto Bild Leserwahl: Porsche Taycan “Das Goldene Lenkrad 2020 Kategorie: Schönstes Auto des Jahres Platz 1”
  • Sport Auto: 911 Carrera S Cabrio (992) “Sport Auto Award 2020 Kategorie: Cabrios/Roadster bis 150.000 Euro Platz 1”
  • auto motor und sport Leserwahl: Porsche Taycan “Car Connectivity Award Kategorie: „Connected E Cars Platz 1”
  • auto motor und sport Leserwahl: 911 (992) Turbo “Autonis Beste Design-Neuheit 2020 Kategorie: Sportwagen”

Auszeichnungen als Arbeitgeber (Auswahl)

  • Glassdoor: “Bester Arbeitgeber 2020 Platz 1”
  • Universum: “Arbeitgeberranking Ingenieurwissenschaften 2020 Platz 1”
  • Trendence Awards: “Beste Employer Brand Kampagne 2020 Platz 3” für Schlechte Tage

Auszeichnungen für Kommunikation (Auswahl)

  • Red Dot Design Award: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2019
  • Best of Content Marketing: Gold für 9:11 Magazin und Christophorus Porsche Magazin
  • Automotive Brand Contest: Winner – Digital 2020
  • Automotive Brand Contest: Best of Best – Digital 2020
  • Automotive Brand Contest: Winner Architecture and Event 2020
  • Automotive Brand Contest: Best of Best – Corporate Publishing 2020
  • Automotive Brand Contest: Winner – Corporate Publishing 2020
  • Automotive Brand Contest: Winner – Campaign

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