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Porsche ist einer der führenden Hersteller exklusiver Sportwagen und einer der profitabelsten Autobauer weltweit. Performance, zeitloses Design und Qualität sind seit jeher Inbegriffe für Porsche-Sportwagen. Mit dem ersten rein elektrisch angetriebenen Sportwagen Taycan startete Porsche 2019 in eine neue Ära. Die viertürige Sportlimousine schnürt ein einzigartiges Paket aus Leistung, Konnektivität und vollumfänglicher Alltagstauglichkeit.

Das Unternehmen, das seit 2012 als Marke in den Volkswagen Konzern integriert und auf mehr als 120 Märkten weltweit vertreten ist, lieferte im vergangenen Jahr insgesamt 280.800 Fahrzeuge an seine Kunden aus und erwirtschaftete einen Umsatz von 28,5 Mrd. €.

2019 war damit das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte und das achte Rekordjahr in Folge bei Umsatz, operativem Ergebnis und Auslieferungen. Neben den westeuropäischen Ländern sind China und die USA die wichtigsten Absatzmärkte. Auch bei den Mitarbeiterzahlen erreichte Porsche 2019 einen neuen Höchststand: Insgesamt Mehr als 35.000 Menschen waren an den Standorten des Sportwagenherstellers beschäftigt. Durch die Einführung des Taycan entstehen in Zuffenhausen 2.000 neue Arbeitsplätze. Mit hohen Investitionen, neuen Produktionsmethoden und einer umfangreichen Qualifizierungsoffensive vollzieht der Sportwagenhersteller einen massiven Wandel und unterstreicht mit diesem klaren Bekenntnis zur Elektromobilität seine Zukunftsfähigkeit.

Die drei Highlight-Projekte 2019

Porsche ist ein Pionier nachhaltiger Mobilität. Nachhaltigkeit ist Teil der DNA unserer Marke.

  • 1. 
Auf dem Weg zur „Zero Impact Factory“
  • 2. Ferry-Porsche-Stiftung verstärkt ihr Engagement
  • 3. Porsche verstärkt industrieübergreifende Initiative Value Balancing Alliance

Auf dem Weg zur „Zero Impact Factory“

Zur Fabrik der Zukunft gehören bei Porsche an allen Standorten eine Vielzahl von Maßnahmen, die das Ziel der „Zero Impact Factory“ verfolgen, einer Produktion ohne Umwelteinflüsse. Insbesondere die neuen Produktionsanlagen im Werk Zuffenhausen sind ein Bedeutender Schritt in diese Richtung. Der Taycan wird dort CO2-neutral gefertigt. Damit setzt Porsche Maßstäbe in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit. Schon seit vielen Jahren hat das Unternehmen die CO2-Reduktion im Blick: Beispielsweise hat Porsche seit 2014 die CO2-Emissionen pro hergestelltem Fahrzeug an den Produktionsstandorten um mehr als 75 Prozent reduziert. Außerdem senkte der Sportwagenhersteller den Energie- und Wasserverbrauch in seinen Werken um 20 Prozent pro hergestelltem Fahrzeug.

Der Einsatz von Lösungsmitteln verringerte sich im selben Zeitraum um ein Drittel. Zunehmend elektrifizierte Logistikfahrzeuge und mit Ökostrom betriebene Bahntransporte reduzieren außerdem die CO2-Emissionen in der Logistik.

Porsche bekennt sich zu den im Dezember 2015 in Paris vereinbarten Klimazielen und übernimmt die Verantwortung, umweltbelastende Emissionen zu reduzieren. Der Anspruch geht dabei deutlich über die reine Dekarbonisierung hinaus. Deshalb berücksichtigt die Vision der „Zero Impact Factory“ zwölf Handlungsfelder: Umweltorganisation und Organisatorisches, Technik und Prozesse, Wahrnehmung der Fabrik, effiziente Wassernutzung, Planung, Energieeffizienz und Klimaschutz, Ressourcen- und Materialeffizienz, Schadstoffe, Boden, Logistik, Biodiversität und Betriebsstörungen.

Seit 2017 nutzt das Unternehmen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Mit der Fabrikeröffnung für den Taycan in Zuffenhausen ist zertifiziertes Biogas als Energieträger für die Strom- und Wärmeerzeugung hinzugekommen. Die hocheffizienten Blockheizkraftwerke nahe der Produktions- und Bürogebäude stellen Wärme sowie einen Teil der elektrischen Energie her und erweitern den umweltfreundlichen Energiemix am Standort. Sie haben einen Gesamtwirkungsgrad von mehr als 83 Prozent. Ihre Effizienzvorteile können sie dann bestens ausspielen, wenn sie in der Nähe eines konstanten Wärmebedarfs betrieben werden, beispielsweise in Nachbarschaft einer Lackiererei, deren Tauchbäder und Trocknungsbereiche eine ständige Prozesswärme benötigen. Rund 90 Prozent der erzeugten Wärme sind für die Wärme- und Warmwasserversorgung der Büro- und Produktionsgebäude vorgesehen. Betrieben werden die neuen Blockheizkraftwerke ausschließlich mit zertifiziertem Biogas, das aus Bioabfall und Reststoffen gewonnen wird. Darüber hinaus wird Porsche auch Biogas verwenden, das die Stadt Stuttgart künftig aus Abfällen gewinnen wird.

Die neuen, energieeffizienten Gebäude unterschreiten die gesetzlichen Vorgaben deutlich. Sie benötigen durchschnittlich 15 Prozent weniger Energie als der vorherige Baustandard. Auch die Abwärmenutzung in der Lackiererei trägt zur weiteren Energieeinsparung bei.

Ferry-Porsche-Stiftung verstärkt ihr Engagement

Die 2018 gegründete Ferry-Porsche-Stiftung nimmt eine breit gefächerte soziale und gesellschaftliche Verantwortung wahr. Im Mittelpunkt steht die Kinder- und Jugendförderung, vor allem an den Werksstandorten des Unternehmens und in der Umgebung.

Die Stiftung fördert Projekte aus Wissenschaft, Forschung, Ausbildung, Erziehung und Bildung. Daneben unterstützt sie Initiativen von Kultur und Naturschutz und hilft Menschen in sozialer Notlage.

Aber auch mit eigenen Programmen hat die Ferry-Porsche-Stiftung Akzente gesetzt. Im Rahmen des 6-Stunden-Laufs übergab sie Anfang Dezember 2019 200.000 Euro an sechs gemeinnützige Einrichtungen und Vereine als „Champions des täglichen Lebens“. Die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind, das Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart, die Gustav-Werner-Schule Zuffenhausen, die Neuwirtshausschule in Zuffenhausen, der Verein Frühstück für Kinder und die Lebenshilfe Stuttgart freuten sich über je 33.333 Euro.

Unter dem Motto „Ferry Porsche bildet“ stellt die Stiftung rund eine Million Euro bereit für die Hochbegabtenförderung an Brennpunktschulen im Raum Stuttgart, für Umweltbildungsprojekte, für Inklusion im Sport und für die Bildung sozial sowie gesundheitlich benachteiligter Kinder und Jugendlicher.

Neben Bildung und Wissenschaft engagiert sich die Stiftung in den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Soziales. An diesen Themenfeldern orientiert sich auch heute die neue Bildungsinitiative mit dem Ziel, junge Talente mit unterschiedlicher Ausgangslage zu fördern, Wissen zu vermitteln sowie sozial Schwächeren in der Gesellschaft einen besseren Zugang zu Qualifizierungs- und Ausbildungsangeboten zu eröffnen. Im Jahr 2019 hat die Ferry-Porsche-Stiftung die „Ferry Porsche Challenge“ gestartet. Damit will die Stiftung das gesellschaftliche Engagement an den Standorten von Porsche fördern und Menschen würdigen, die ehrenamtlich tätig sind. Besonders wichtig ist der Stiftung dabei, dass die Konzepte nachhaltig, innovativ und kreativ sind. Insgesamt haben sich rund 600 Vereine und Institutionen beworben. Diese müssen die zentralen Förderkriterien erfüllen, nämlich Gemeinnützigkeit, Standortbezug und eine Projektausrichtung auf einen der fünf Förderbereiche. Nach der Auswahl vergibt die Stiftung 2020 insgesamt drei erste Plätze mit je 100.000 Euro, sechs zweite Plätze mit je 50.000 Euro und zehn dritte Plätze mit je 25.000 Euro. Jedes für das Finale nominierte Projekt erhält ein Fördergeld in Höhe von mindestens 5.000 Euro. Außerdem wird unter allen Nominierten ein mit 75.000 Euro dotierter Sonderpreis vergeben.

Porsche verstärkt industrieübergreifende Initiative Value Balancing Alliance

Als erster Automobilhersteller und neues Kernmitglied unterstützt Porsche zusammen mit dem Volkswagen Konzern den kürzlich gegründeten value balancing alliance e.V.. Ziel der industrieübergreifenden Allianz ist es, einen Standard zu entwickeln, der die Wertbeiträge von Unternehmen in ökologischer, menschlicher, sozialer und finanzieller Hinsicht sichtbar macht und die Folgen auf die Gesellschaft und das Ökosystem bewertet.

Der value balancing alliance hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von drei Jahren ein Modell für die Berechnung einer vieldimensionalen Wertschaffung zu entwickeln, dieses in der Anwendung zu testen und die Veröffentlichungs- und Berichtspflichten entsprechend weiterzuentwickeln. Die neue Methodik soll standardisierte und damit vergleichbare Kennzahlen erarbeiten. Auf diese Weise soll der tatsächliche Wertbeitrag von Unternehmen für die Gesellschaft transparent gemacht werden.

Unterstützt wird die Werteallianz unter anderem von der OECD und den Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deloitte, EY, KPMG und PwC. Gründungsmitglieder der gemeinnützigen Organisation sind die Unternehmen BASF, Bosch, Deutsche Bank, LafargeHolcim, Novartis, Philip Morris International, SAP und SK.

Dialog mit den Stakeholdern

Stakeholderkommunikation und -dialog

Die Geschäftstätigkeiten von Porsche berühren weltweit die Interessen einer Vielzahl an Menschen. Dem Unternehmen ist es ein besonderes Anliegen, einen proaktiven Dialog mit seinen Anspruchsgruppen zu führen und diesen kontinuierlich auszubauen. Ein offenersowie transparenter Austausch von Informationen und Argumenten bildet bei Porsche die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz. Der ganzheitliche Ansatz des Porsche-Stakeholdermanagements zielt darauf ab, die Erwartungen der einzelnen Anspruchsgruppen systematisch zu erfassen und das Feedback für eine kritische Reflexion der strategischen Planungsprozesse zu nutzen.  

Stakeholderbefragung und Wesentlichkeit

Seit 2013 bittet Porsche alle zwei Jahre seine Stakeholder, ihre Einschätzungen und Erwartungen zu den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Herausforderungen der Zukunft“ zu formulieren. Im Herbst 2019 wurden in einer anonymen und international ausgerichteten Online-Befragung zum dritten Mal verschiedene Anspruchsgruppen um eine Bewertung der Porsche-Nachhaltigkeitsaktivitäten gebeten. Insgesamt gaben 1.459 Personen aus Europa und China ihre Einschätzungen ab. Rund 79 Prozent der Rückmeldungen kamen aus europäischen Märkten und etwa 21 Prozent aus China. Neben Kunden, Geschäftspartnern, Analysten/Investoren, Politikern und Behördenvertretern, Medien sowie Vertretern von Nichtregierungsorganisationen und der Wissenschaft wurden erstmals weitläufig Mitarbeiter von Porsche befragt.

Im Herbst 2019 fand ein Workshop mit den Mitgliedern des Expertenkreises Nachhaltigkeit und Vertretern relevanter Porsche-Fachbereiche statt. Dabei wurden in einem mehrstufigen Prozess die Auswirkungen der Geschäftstätigkeiten von Porsche auf Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft in Zusammenhang mit den 18 definierten Themenfeldern bewertet. Zudem fand eine Einschätzung der Themenbedeutung für die Geschäftstätigkeit des Sportwagenherstellers statt. Die Ergebnisse hat Porsche im Berichtsjahr in einer Wesentlichkeitsmatrix gebündelt, die bedeutendsten Themen identifiziert und in eine Beziehung zueinander gesetzt. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden für die kontinuierliche Weiterentwicklung der unternehmerischen Nachhaltigkeitsstrategie verwendet. In der vorliegenden Berichterstattung bezieht sich Porsche auf alle Themen, die sich aus den Unternehmenswerten, der Strategie 2025 Plus sowie aus Risiken und Chancen für das Unternehmen und die Unternehmensziele ergeben.

AUSZEICHNUNGEN

Auszeichnungen für Nachhaltigkeit

  • Platin-Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Auszeichnungen für Fahrzeuge/Kundenzufriedenheit

  • Popular Mechanics: „Automotive Excellence Award“ – „Redesign of the Year“: Porsche 911
  • Motorweek: „Best Dream Machine“: Porsche Panamera
  • J.D. Power: 1. Platz: „Sales Satisfaction Index“ und „Customer Satisfaction Index“ Aftersales
  • Autocar Best Premium Car 2019: Porsche Taycan
  • Autobild TÜV-Report 2019: Gesamtsieger Porsche 911

Auszeichnungen für Produkte

  • auto motor und sport “Best Cars 2019”: Porsche Panamera Kategorie Luxus
  • auto motor und sport “Best Cars 2019”: Porsche 911 Kategorie Sportwagen
  • auto motor und sport “Best Cars 2019”: Porsche 911 Cabrio/Targa Kategorie Cabrio
  • Top Gear Award 2019: Porsche Taycan “Game Changer of the Year” und “Car of the Year”
  • Top Gear Award 2019: Porsche 935 “Racecar of the Year”
  • Auto Bild: Porsche Taycan Connected Car Award 2019 Kategorie Oberklasse

Auszeichnungen als Arbeitgeber

  • Trendence Awards: Publikumspreis „Best Cultural Fit Kampagne”
  • AutoVision: Grand Prix für den besten Film der IAA und OttoCar in der Kategorie „Interne Kommunikation, Human Resources“
  • Drei Auszeichnungen des Art Directors Club Deutschland

Auszeichnungen für Kommunikation

  • Fox Finance Award: Silber für Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2017
  • The Communicator Awards: Award of Excellence für 70 Jahre Porsche Sportwagenfilm
  • Best of Content Marketing: Gold für 9:11 Magazin, Episode 5 (DDR Porsche)
  • Best of Content Marketing: Gold für Interne Kommunikation & Crossmedia
  • Automotive Brand Contest: Best of best Christophorus Website #385, Carrera Magazin 02/2018, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2017
  • Red Dot Design Award: Geschäfts-/Nachhaltigkeitsbericht 2018
  • Automotive Brand Contest Winner: NewsTV, Christophorus, Carrera, Geschäfts-/Nachhaltigkeitsbericht
  • Automotive Brand Contest Brand of the Year: Markenauftritt im Rahmen 70 Jahre Porsche Sportwagen
  • Communicator Awards, Award of Excellence: Back to Tape, Porsche Art Book, Christophorus #389, Geschäfts-/Nachhaltigkeitsbericht 2018

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