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Porsche ist einer der führenden Hersteller exklusiver Sportwagen und einer der profitabelsten Autobauer weltweit. Seit jeher stehen Sportwagen von Porsche für Performance, unverwechselbares Design und Qualität.

Das Unternehmen, das seit 2012 als Marke in den Volkswagen Konzern integriert und auf rund 130 Märkten weltweit vertreten ist, lieferte im vergangenen Jahr insgesamt 246.375 Fahrzeuge an seine Kunden aus und erwirtschaftete einen Umsatz von 23.491 Mrd. €. 2017 war damit erneut das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte und das siebte Rekordjahr in Folge bei Umsatz, operativem Ergebnis und Auslieferungen. Neben den westeuropäischen Ländern sind China und die USA die wichtigsten Absatzmärkte. Auch bei den Mitarbeiterzahlen erreichte Porsche 2017 einen neuen Höchststand: Insgesamt 29.777 Mitarbeiter waren an den Standorten des Sportwagenherstellers beschäftigt. Diese werden aktuell fit gemacht für die Zukunft: Der Stammsitz Zuffenhausen beispielsweise steht seit 2016 ganz im Zeichen des Mission E, des ersten rein elektrisch betriebenen Porsche Sportwagens, der hier künftig vom Band rollt. Porsche schafft dafür zusätzlich mehr als 1.400 Arbeitsplätze und investiert mehr als 1 Mrd. €.

HIGHLIGHTS DES JAHRES 2017

„Porsche investiert in eine nachhaltige Zukunft des Stammwerks in Zuffenhausen – mehr als 1 Mrd. € und 1.400 neue Arbeitsplätze für den Bau des ersten rein elektrisch betriebenen Porsche Mission E.“

  • Projekt 1: Porsche beteiligt sich an Neugründung des europaweiten Schnellladenetzwerks IONITY
  • Projekt 2: Platin-Auszeichnung für nachhaltiges Bauen am Stammsitz Zuffenhausen
  • Projekt 3: Weiterentwicklung der nationalen und internationalen Ausbildung

Porsche beteiligt sich an Neugründung des europaweiten Schnellladenetzwerks IONITY

Um Elektromobilität zukunftsfähig zu machen, ist ein flächendeckendes und leistungsstarkes Schnellladenetz notwendig. Porsche hat sich zu diesem Zweck im Berichtsjahr 2017 an der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens IONITY beteiligt. Mit diesem stellen der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche, die BMW Group, Daimler AG und Ford Motor Company die Weichen für ein langstreckentaugliches Ladenetzwerk in Europa. Bis 2020 sollen so insgesamt rund 400 Schnellladestationen errichtet und betrieben werden. Das Netzwerk verwendet den europäischen Ladestandard Combined Charging System (CCS) und ermöglicht ein marken- und leistungsunabhängiges Laden, das die europaweite Verbreitung und Akzeptanz von Elektromobilität fördern soll. Weitere Automobilhersteller sind ebenfalls eingeladen, sich an dem Ladenetz zu beteiligen und den Ausbau des Netzwerks voranzutreiben. Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, resümierte zum Start des Gemeinschaftsunternehmens: „Mit dem Schnellladenetz von IONITY sorgen wir dafür, dass ein Elektroauto auch auf der Langstrecke ohne Komfortverlust genutzt werden kann. An solchen High-Charging-Stationen kann unser Mission E in nur 15 Minuten zu 80 % wieder aufgeladen werden. Das entspricht einer Reichweite von 400 Kilometern. Damit wird E-Mobilität alltagstauglich.“  

Platin-Auszeichnung für nachhaltiges Bauen am Stammsitz Zuffenhausen

„An seinem Industriestandort in Zuffenhausen leistet Porsche echte Pionierarbeit in puncto Nachhaltigkeit“, lobte Dr. Christine Lemaitre, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), anlässlich der Verleihung der Platin-Auszeichnung für die Erweiterung und Sanierung des Porsche Stammsitzes im Oktober 2017. Damit wird unter anderem die ökonomische, ökologische und soziokulturelle Qualität bei der Neu- und Umgestaltung von Industriequartieren gewürdigt. Porsche erhält sie für das Werk 4 mit dem neuen Motorenwerk, den zentralen Werkstätten sowie weiteren Büroflächen. Dabei kennzeichnet vor allem der gelungene Mix aus Bestandsgebäuden und Neubauten sowie der effiziente Umgang mit Flächen die nachhaltige Planung des Standorts. Bereits vorab wurden Gutachten zu Altlasten und Schadstoffen erstellt und die Sanierung von Gutachtern begleitet. Weitere Pluspunkte sammelte Porsche, indem deutlich mehr Pflanzen gesetzt wurden als für den ökologischen Ausgleich nötig. Damit zeigt das Unternehmen, dass die eigenen hohen Nachhaltigkeitsziele konsequent durchdacht und zielstrebig umgesetzt werden.  

Weiterentwicklung der nationalen und internationalen Ausbildung

Bildung ermöglicht Chancen: Porsche setzt daher auf die Ausbildung von vielversprechendem Nachwuchs und die Weiterqualifizierung von Mitarbeitern, aber auch auf die Förderung von Menschen aus benachteiligten Verhältnissen. Das Jahr 2017 stand im Zeichen der Neugründung und Weiterentwicklung diverser Ausbildungsprojekte im In- und Ausland. Die Eröffnung eines neuen Ausbildungszentrums am Standort Leipzig ermöglicht es Porsche, künftig 120 junge Menschen zu Industriemechanikern, Werkzeugmechanikern, Mechatronikern und Kfz-Mechatronikern auszubilden. Auf rund 2.300 Quadratmetern bietet der Neubau moderne Werkstatt- und Seminarräume sowie innovative Lehrinstrumente – und damit beste Infrastruktur für die berufliche Bildung in der sich stetig verändernden Automobilbranche. Gleich zum Jahresbeginn eröffnete Porsche im südafrikanischen Kapstadt außerdem ein neues Training Center, in dem nun 75 Männer und Frauen zu Kfz-Service-Mechatronikern ausgebildet werden. Ziel des Kooperationsprojektes mit dem Salesian Institute Youth Project (SIYP) und dem Porsche Importeur in Südafrika, LSM Distributors, ist es, Auszubildenden aus benachteiligten Verhältnissen eine Perspektive zu geben. Mit dem Engagement knüpft Porsche an entsprechende erfolgreiche Projekte in Deutschland und auf den Philippinen an: In Leipzig fördert Porsche zusammen mit dem Technologiezentrum VDI-GaraGe sozial benachteiligte Jugendliche, in der Schülerwerkstatt werden Jugendliche auf den Start ins Berufsleben vorbereitet und Automobiltechnik erlebbar gemacht. Im philippinischen Manila betreibt Porsche gemeinsam mit örtlichen Kooperationspartnern seit Jahren das anerkannte Porsche Training and Recruitment Center Asia (PTRCA), das für die Menschen vor Ort genauso wie für die Porsche-Zentren im asiatischen Raum eine Win-win-Situation darstellt.  

DIALOG MIT DEN STAKEHOLDERN

  • Anwohnerinformationsveranstaltungen zu Bautätigkeiten an mehreren Standorten

    Beteiligte Stakeholdergruppen: Anwohner und interessierte Bürger

    Art der Interaktion: Informationsveranstaltungen zu den Baumaßnahmen an verschiedenen Standorten, neben Stuttgart-Zuffenhausen im Berichtsjahr 2017 erstmals auch in den Gemeinden Weissach und Mönsheim nahe dem Porsche Entwicklungszentrum. Die Veranstaltungsformate ermöglichen den persönlichen Austausch mit den Stakeholdern vor Ort, indem diese zum Stand der laufenden und geplanten Baumaßnahmen informiert werden sowie Fragen stellen und konkrete Anliegen mit den Experten vor Ort diskutieren können.
     

  • Mitgliedschaft und Engagement in Netzwerken und Initiativen

    Beteiligte Stakeholdergruppen: Wissenschaft, gesellschaftliche Partner, Politik und Behörden, Geschäftspartner u.a.

    Art der Interaktion: Austausch mit gesellschaftlichen Partnern und Initiativen zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsziele. Seit 2016 Mitglied im Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.). Im Berichtsjahr 2017 Beitritt zum Netzwerk für Wirtschaftsethik und Unterzeichnung der WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg (Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit). Zudem Einsatz für den Dialog von lokaler Politik und Unternehmen in der „interkommunalen Arbeitsgruppe“.

  • Nachhaltigkeitsworkshops mit Lieferanten

    Beteiligte Stakeholdergruppen: Geschäftspartner

    Art der Interaktion: Workshops zur Erarbeitung von gemeinsamen Nachhaltigkeitsaspekten mit Lieferanten. Impulsvorträge und Diskussionen zu gemeinsamen Ansätzen zur Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen und der zukünftigen Zusammenarbeit.

  • Zusammenarbeit mit dem Porsche Nachhaltigkeitsbeirat

    Beteiligte Stakeholdergruppen: Nachhaltigkeitsbeirat

    Art der Interaktion: Weiterentwicklung und Intensivierung der Kooperation mit den Mitgliedern des Porsche Nachhaltigkeitsbeirats. Austausch mit dem Nachhaltigkeitsbeirat in seiner Funktion als Ideen- und Impulsgeber für das Unternehmen. Planung der weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit und zukünftigen inhaltlichen Ausrichtung.

  • Wesentlichkeitsanalyse und Stakeholderbefragung 2017

    Zur kontinuierlichen Ausrichtung der eigenen Nachhaltigkeitsaktivitäten und Bestimmung der für die Berichterstattung relevanten Themen führte Porsche im Berichtsjahr 2017 eine Wesentlichkeitsanalyse durch. In einem umfangreichen Prozess, bestehend aus einer breit angelegten externen Stakeholderbefragung, einem internen Workshop sowie detaillierten Experteninterviews mit den Mitgliedern des Porsche Nachhaltigkeitsbeirats, wurden die für das Unternehmen wesentlichen Themen identifiziert. Bei der Stakeholderbefragung im Herbst 2017 nahmen rund 950 externe Vertreter relevanter Anspruchsgruppen die Möglichkeit wahr, ihre Einschätzungen und Erwartungen zum Thema Nachhaltigkeit bei Porsche abzugeben – darunter zahlreiche Kunden, Geschäfts- und gesellschaftliche Partner, Nachhaltigkeitsexperten, Politiker sowie Vertreter aus Verbänden, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen. Die Befragung gibt dem Unternehmen wertvollen Aufschluss über die Einschätzung der Stakeholder zu vielfältigen Themenbereichen. 89 % der Teilnehmer sehen demnach keinen prinzipiellen Widerspruch zwischen Nachhaltigkeit und der Herstellung von Premiumsportwagen. Über zwei Drittel der Befragten sind mit den Nachhaltigkeitsleistungen von Porsche bereits „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ – Porsche erzielte in diesem Bereich eine Verbesserung um 12 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Befragung. Als wichtigste Aspekte betrachten die externen Stakeholder die Punkte Fahrzeugsicherheit, Kraftstoffverbrauch und Emissionen der Fahrzeuge sowie langfristige Kundenbeziehungen.

AUSZEICHNUNGEN

Auszeichnungen für Fahrzeuge/Kundenzufriedenheit

U.S. Automotive Performance, Execution and Layout Study (APEAL) des Marktforschungsinstituts J.D. Power: Platz 1 in der Marken-Gesamtwertung

U.S. Initial Quality Study des Marktforschungsinstituts J.D. Power: Platz 1 für den Porsche 911 und Macan in jeweiligen Kategorien

Umweltsieger des Fachmagazins Auto Test und des unabhängigen Instituts für Umweltforschung Ökotrend: 1. Platz für den Cayenne S E-Hybrid als umweltfreundlichstes Fahrzeug seiner Klasse

Auszeichnungen für Standorte

J.D. Power „Plant Quality Award“: Platz 1 für das Werk Leipzig in der Kategorie „Europa/Afrika“

Nachhaltigkeitspreis der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB): Platinauszeichnung für das Porsche-Werk 4  

Auszeichnungen als Arbeitgeber

Top-3-Arbeitgeber in Deutschland im Trendence Graduate Barometer

Auszeichnungen für Veröffentlichungen

Internationaler Automotive Brand Contest: Platz 1 für den Porsche Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2016