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Porsche ist einer der führenden Hersteller exklusiver Sportwagen und einer der profitabelsten Autobauer weltweit. Performance, unverwechselbares Design und Qualität sind seit jeher Inbegriffe für Porsche -Sportwagen. Für die Zukunft steht der Taycan in den Startlöchern – der erste rein elektrisch angetriebene Technologieträger aus Zuffenhausen.

Das Unternehmen, das seit 2012 als Marke in den Volkswagen Konzern integriert und auf rund 130 Märkten weltweit vertreten ist, lieferte im vergangenen Jahr insgesamt 256.255 Fahrzeuge an seine Kunden aus und erwirtschaftete einen Umsatz von 25,8 Mrd. €.

2018 war damit das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte und das achte Rekordjahr in Folge bei Umsatz, operativem Ergebnis und Auslieferungen. Neben den westeuropäischen Ländern sind China und die USA die wichtigsten Absatzmärkte. Auch bei den Mitarbeiterzahlen erreichte Porsche 2018 einen neuen Höchststand: Insgesamt Mehr als 32.000 Menschen waren an den Standorten des Sportwagenherstellers beschäftigt. Durch die Einführung des Taycan entstehen in Zuffenhausen 1.500 neue Arbeitsplätze. Mit hohen Investitionen, neuen Produktionsmethoden und einer umfangreichen Qualifizierungsoffensive vollzieht der Sportwagenhersteller einen massiven Wandel und unterstreicht mit diesem klaren Bekenntnis zur Elektromobilität seine Zukunftsfähigkeit.

Die drei Highlight-Projekte 2018

„70 Jahre Porsche Sportwagen“ – Porsche stellt im Jubiläumsjahr nachhaltige Weichen für den Sportwagen der Zukunft.

  • 1. 
Investition in die Zukunft: Produktionsstätte Taycan

  • 2. Porsche gründet Ferry-Porsche-Stiftung
  • 3. Mit „Porsche Impact“ CO₂-Emissionen ausgleichen

Investition in die Zukunft: Produktionsstätte Taycan

Neben der Fertigung der traditionsreichen zweitürigen Sportwagenmodelle ist der Porsche-Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen geprägt vom Aufbruch in das Zeitalter der Elektromobilität: Im Berichtsjahr laufen die Vorbereitungen für den Produktionsstart des ersten rein elektrisch angetriebenen Sportwagen von Porsche auf Hochtouren. Bei laufendem Betrieb werden im Stammwerk die neuen Produktionsstätten für den Taycan errichtet.

Der Schritt in die Elektromobilität ist mit einer Gesamtinvestition in Höhe von sechs Milliarden Euro bis 2022 verbunden. Davon entfallen 700 Millionen Euro allein auf den Aufbau der Taycan-Fertigung in Zuffenhausen. Dazu wird nicht nur der bestehende Karosseriebau des Stammwerks erweitert. Es entstehen auch eine neue Lackiererei, eine E-Motoren- und Komponenten-Fertigung sowie ein neues Montagewerk.

Unter der Bezeichnung Porsche Produktion 4.0 setzt das Unternehmen auf eine vernetzte, transparente und moderne Fertigung. Zu den zahlreichen Innovationen, die mit dem Produktionsstart des neuen Elektro-Porsche eingeführt werden, gehört auch die sogenannte Flexi-Line. Dabei werden die Fahrzeuge mit fahrerlosen Transport-Systemen (FTS) durch den Produktionsprozess geführt. Die Systeme kommen ohne den doppelten Hallenboden aus, den das traditionelle Fließband mit seinen Schubgliederplatten benötigt. Mit der Flexi-Line verbindet Porsche die Vorteile des klassischen Fließprinzips und die Vorzüge einer wandlungsfähigen Montage. So lassen sich nicht nur die Gebäude deutlich variabler als bisher auslegen, sondern auch die Produktionsschritte. Das kommt sowohl der Ergonomie der Arbeitsplätze als auch der Qualität des Produkts und der Wirtschaftlichkeit zugute. Porsche ist der erste Automobilhersteller, der diese wegweisende Fertigungstechnologie einsetzt.

Porsche strebt zudem eine CO₂-neutrale Fertigung der Fahrzeuge an. Die Produktion des Taycan geht mit gutem Beispiel voran: Das Modell wird in den neu geschaffenen Anlagen am Standort Zuffenhausen komplett CO₂-neutral produziert. Für die Fertigung der Modelle 911, 718 Boxster und Cayman, Macan, Cayenne und Panamera setzt Porsche bereits seit zwei Jahren zu 100 Prozent auf Naturstrom aus regenerativen Quellen. Ein Biogas-Kraftwerk am Standort Zuffenhausen ergänzt künftig das umweltfreundliche Portfolio: Die städtische Anlage erzeugt Strom durch Fermentierung von Bioabfällen und optimiert so den Energiemix.

Porsche gründet Ferry-Porsche-Stiftung

Anlässlich des Jubiläums „70 Jahre Porsche Sportwagen“ ruft der Stuttgarter Sportwagenhersteller die Ferry-Porsche-Stiftung ins Leben. Sie unterstützt vor allem Projekte aus Wissenschaft, Forschung und Ausbildung sowie Erziehung und Bildung, fördert Initiativen von Kultur und Naturschutz und hilft Menschen in sozialer Notlage. Ausgestattet ist die Stiftung zunächst mit zehn Millionen Euro. In einem zweiten Schritt folgten Ende des Jahres weitere zehn Millionen Euro.

„Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung gehören für Porsche untrennbar zusammen“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Mit der Ferry-Porsche-Stiftung stärken wir unsere bisherigen sozialen und gesellschaftlichen Aktivitäten nachhaltig und unabhängig von unserem unternehmerischen Tagesgeschäft.“ Jährlich soll weiteres Kapital aus dem Unternehmensgewinn der Porsche AG in die Stiftung fließen. Porsche investierte in den vergangenen Jahren jeweils bis zu fünf Millionen Euro in die Förderung von gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Einrichtungen.

„Stiftungen kommt in einer Zeit hoher Veränderungsdynamik eine ganz besondere Bedeutung zu: Sie sind die Felsen in der Brandung, der konstante Faktor. Sie plädieren für Denken und Handeln in längeren Zeiträumen“, so Wolfgang Reimer, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart, als Vertreter der Landesregierung Baden-Württemberg bei der Übergabe der Anerkennungsurkunde. „Wer einen guten Zweck mittels Stiftung fördert, der gestaltet die Gesellschaft nachhaltig mit – unabhängig von politischen Moden und wirtschaftlichen Zwängen.“

Die Ferry-Porsche-Stiftung will sich in erster Linie an den Werksstandorten in Stuttgart, Weissach und Leipzig sowie der Umgebung engagieren. Dazu kommen Projekte an den internationalen Standorten. Im Mittelpunkt stehen jeweils vor allem junge Menschen. Künftig plant Porsche im Rahmen der Stiftung auch verstärkt eigene Programme.

Mit „Porsche Impact“ CO₂-Emissionen ausgleichen

Porsche Impact ermöglicht es, den beim Autofahren entstehenden CO2-Fußabdruck zu kompensieren. Auf Basis von Jahresfahrleistung, Modell und Fahrzeugeigenschaften berechnet der Kalkulator den Betrag, den ein Porsche-Kunde in ein Klimaprojekt investieren kann, um seine Emissionen auszugleichen. Der Nutzer entscheidet selbst, in welche international zertifizierte Vorhaben die errechnete Summe fließen soll. Diese Projekte sind über die ganze Welt verteilt und konzentrieren sich auf Wasser-, Wind- und Sonnenenergie sowie Waldschutz. Porsche Impact ist zur Weltpremiere des neuen 911 gestartet und steht zunächst für Kunden in Deutschland, Großbritannien und Polen zur Verfügung.

Auch Porsche selbst nutzt das Angebot: Seit Ende November werden die CO2-Emissionen des gesamten Fuhrparks, knapp 6.100 Wagen, CO2-neutralisiert – dazu gehören selbstverständlich auch die Motorsportfahrzeuge von Porsche.

Dialog mit den Stakeholdern

Stakeholderkommunikation und -dialog

Porsche ist es ein besonderes Anliegen, den Austausch mit den relevanten Anspruchsgruppen zu pflegen und kontinuierlich auszubauen. Das Unternehmen ist sich bewusst, dass seine Geschäftstätigkeiten die Interessen vieler Stakeholder berühren. Deren Erwartungen müssen bei zentralen Fragestellungen berücksichtigt werden. Ein offener und transparenter Austausch von Informationen und Argumenten bildet die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und gesellschaftliche Akzeptanz. Gleichzeitig erhält das Unternehmen durch den Dialog wichtige Anregungen und neue Impulse. Auch im Berichtsjahr hat Porsche sein Ziel, einen für alle Beteiligten gewinnbringenden Austausch zu führen, stetig weiterverfolgt und den Dialog zur Verbesserung der Stakeholderbeziehungen intensiviert. Die erstmals veranstalteten Porsche Nachhaltigkeitstage förderten den proaktiven Austausch mit den Mitarbeitern. Auch die Zusammenarbeit in Initiativen, Verbänden und Arbeitsgruppen zu unternehmerischer Nachhaltigkeit wurden weiter vorangetrieben.

Wesentlichkeitsanalyse und Stakeholderbefragung

Zur kontinuierlichen Ausrichtung der eigenen Nachhaltigkeitsaktivitäten und Bestimmung der für die Berichterstattung relevanten Inhalte führte Porsche bereits im Berichtsjahr 2017 eine Wesentlichkeitsanalyse durch. In einem umfangreichen Prozess, bestehend aus einer breit angelegten externen Stakeholderbefragung, einem internen Workshop sowie detaillierten Experteninterviews mit den Mitgliedern des Porsche Nachhaltigkeitsbeirats, wurden die für das Unternehmen wesentlichen Themen identifiziert. Bei der Stakeholderbefragung im Herbst 2017 nahmen rund 950 externe Vertreter relevanter Anspruchsgruppen die Möglichkeit wahr, ihre Einschätzungen und Erwartungen zum Thema Nachhaltigkeit bei Porsche abzugeben – darunter zahlreiche Kunden, Geschäfts- und gesellschaftliche Partner, Nachhaltigkeitsexperten, Politiker sowie Vertreter aus Verbänden, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen. Die Befragung gibt dem Unternehmen wertvollen Aufschluss über die Einschätzung der Stakeholder zu vielfältigen Themenbereichen. 89 Prozent der Teilnehmer sehen demnach keinen prinzipiellen Widerspruch zwischen Nachhaltigkeit und der Herstellung von Premiumsportwagen. Mehr als zwei Drittel der Befragten sind mit den Nachhaltigkeitsleistungen von Porsche bereits „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ – Porsche erzielte in diesem Bereich eine Verbesserung um 12 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Befragung. Als wichtigste Aspekte betrachten die externen Stakeholder die Punkte Fahrzeugsicherheit, Kraftstoffverbrauch und Emissionen der Fahrzeuge sowie langfristige Kundenbeziehungen.

AUSZEICHNUNGEN

Auszeichnungen für Fahrzeuge/Kundenzufriedenheit

  • J.D. Power: Sales Satisfaction Index Luxury Brands
  • Markenmonitor: Gesamtsieger Bestes Nischenfabrikat
  • Marke des Jahres Leserwahl: „Marken des Jahres” Markenpokal
  • Auto Bild: Die Besten Marken in allen Klassen
    Cabrios über 50.000 Euro; Qualität/Design
    Sportwagen; Qualität/Design
    Sportliche Autos
  • Automobilwoche: „Award Autohandel” Verkäufer-Performance

Auszeichnungen für Produkte

  • Auto Bild: Macan Connected Car Awards Mittelklasse
  • Auto Bild: Panamera 4 „Wertmeister 2018” Luxusklasse
  • Drive: Cayenne S Drive Car of the year Best Luxuy SUV
  • auto motor und sport: 911 „Best Cars 2018” Sportwagen
  • auto motor und sport: 911 „Best Cars 2018” Sportwagen
  • auto motor und sport: 911 „Best Cars 2018” Cabrios
  • auto motor und sport Leserwahl: Panamera „Best Cars 2018” Luxusklasse
  • Autocar: 911 GT3 „Britain’s Best Driver’s Car” Gesamtsieger    

Auszeichnungen als Arbeitgeber

  • HR Excellence Award 2018 für Employer Branding

Auszeichnungen für Kommunikation

  • Fox Finance Award: Silber für Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2017
  • The Communicator Awards: Award of Excellence für 70 Jahre Porsche Sportwagenfilm
  • Best of Content Marketing: Gold für 9:11 Magazin, Episode 5 (DDR Porsche)
  • Best of Content Marketing: Gold für Interne Kommunikation & Crossmedia
  • Automotive Brand Contest: Best of best Christophorus Website #385, Carrera Magazin 02/2018, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2017

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