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Scania ist einer der führenden Hersteller von Schwerlastwagen, Linien- und Reisebussen sowie Industrie- und Schiffsmotoren. Seit 2008 ist das Unternehmen eine Marke des Volkswagen Konzerns.

Scanias Ziel ist es, eine Entwicklung hin zu nachhaltigen Transportsystemen voranzutreiben und Mobilitätslösungen zu schaffen, die besser für das Geschäft, die Gesellschaft und die Umwelt sind.

Scania ist auf die Fertigung effizienter, CO2-armer Lösungen ausgerichtet, die es dem Kunden ermöglichen, ertragreicher zu arbeiten. Das Unternehmen ist sich dabei der Tatsache bewusst, dass sich dies nur in enger Zusammenarbeit mit lösungsorientierten Partnern aus der gesamten Wertschöpfungskette realisieren lässt. Indem wir diese Herausforderung erfolgreich meistern, stärken wir unsere Wettbewerbsfähigkeit, unsere Profitabilität und unseren künftigen Erfolg. 2020 erzielte Scania einen Gesamtumsatz von 12.482 Mrd. €.

Die drei Highlight-Projekte 2020

„Wir sind entschlossen, bei der Entwicklung nachhaltiger Transportsysteme eine führende Rolle einzunehmen und so Mobilitätslösungen zu schaffen, die besser fürs Geschäft, die Gesellschaft und die Umwelt sind.“

  • 1. Die Science Based Targets von Scania
  • 2. Scania bringt vollelektrischen Lkw auf den Markt
  • 3. Biomethan: Treibstoff für die lokale Wirtschaft

Die Science Based Targets von Scania

Als erster großer Hersteller von schweren Nutzfahrzeugen wurden die weitreichenden Klimaziele von Scania offiziell von der Science Based Target Initiative (SBTi) bestätigt. Scania hat sich verpflichtet, die Ziele des Pariser Abkommens zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu erreichen.

Scania wird die CO2-Emissionen des eigenen Betriebs bis 2025 um 50 Prozent und die Emissionen seiner Produkte im gleichen Zeitraum um 20 Prozent reduzieren.

Die SBTi-Bestätigung erkennt an, dass die Ziele von Scania mit dem strengsten bisher definierten Dekarbonisierungspfad übereinstimmen. Die von Scania definierten Ziele umfassen sowohl direkte und indirekte Emissionen aus dem Betrieb (Scope 1 und 2) als auch Emissionen, die bei der Nutzung der Produkte entstehen (Scope 3). Die Klimakrise ist eine der wichtigsten treibenden Kräfte für die Transformation der Transportindustrie. Damit Scania das Tempo vorgeben kann, sollte jeder im Unternehmen über die Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, über die Auswirkungen auf die Branche und über Scanias Umgang damit Bescheid wissen.

In den vergangenen Jahren hat Scania die CO2-Emissionen aus dem eigenen Betrieb sowie aus dem eigenen Transport und der Logistik deutlich reduziert. Zudem arbeitet Scania daran, die Emissionen seiner Produkte durch Maßnahmen zur Kraftstoffeffizienz zu minimieren. Seit mehr als 25 Jahren bietet das Unternehmen die branchenweit breiteste Produktpalette an, die mit Alternativen zu fossilen Kraftstoffen betrieben wird. Im September 2019 kündigte Scania an, Science Based Targets definieren zu wollen. Die Bestätigung dieser Ziele im Laufe des Jahres 2020 markiert nun einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu Transportlösungen, die keine fossilen Brennstoffe mehr erfordern.

Erfahren Sie mehr über unsere Science Based Targets

Scania bringt vollelektrischen Lkw auf den Markt

Im September 2020 stellte Scania seinen ersten vollelektrischen Lkw vor. Mit einer Reichweite von bis zu 250 km kann der Elektro-Lkw von Scania den ganzen Tag lang fahren und trotzdem sicher zu seinem Heimatdepot zurückkehren, um über Nacht aufgeladen zu werden. Wenn mehr Reichweite erforderlich ist, kann der Fahrer den Lkw während einer Pause oder bei natürlichen Betriebsunterbrechungen schnell aufladen.

Biomethan: Treibstoff für die lokale Wirtschaft

In Spanien arbeitet Scania an einem Pilotprojekt, das die Vorteile der Verwendung von Biomethan als Buskraftstoff erforscht, sowohl für die Reduzierung von Emissionen als auch für die lokale Wirtschaft. Ab Dezember 2020 wird im Rahmen des Pilotprojekts in Saragossa, der Hauptstadt der Region Aragonien, drei Monate lang ein Scania Citywide Biomethan-Bus im Einsatz sein.

Indem Schweinegülle von einem lokalen Bauernhof in Biomethan umgewandelt wird, verwandelt das Pilotprojekt Abfall in eine wertvolle Ressource. Das Biogas wird von einem Unternehmen für nachhaltige Energielösungen produziert und von einem lokalen Anbieter von Speicher- und Transportlösungen für komprimiertes Gas bereitgestellt.

Die Nutzung von Biomethan verringert aber nicht nur die Treibhausgasemissionen und unterstützt die lokale Wirtschaft. So kann der Treibstoff im Vergleich zu Diesel die NO2-Emissionen um bis zu 85 % und den Feinstaubausstoß um bis zu 96 % reduzieren.

Dialog mit den Stakeholdern

Swedish Leadership on Sustainable Development (SLSD)

Scania ist Mitglied der Initiative Swedish Leadership on Sustainable Development (SLSD). Ziel des interdisziplinären Stakeholder-Netzwerks ist es, die Implementierung der Agenda 2030 in den Entwicklungsländern zu beschleunigen. Das Netzwerk versteht sich als Mittler für Partnerschaften zwischen Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen, die darauf abzielen, Lösungen zu finden und diese voranzubringen. Die Mitglieder dieses Netzwerks tauschen ihr Wissen aus und führen gemeinsam Projekte für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und die Bekämpfung der Armut durch 2020 vereinbarte SLSD ein neues gemeinsames Engagement mit Ausrichtung auf die Klimatransformation und die Gestaltung des Übergangs im Einklang mit der Agenda 2030. Scania hat sich in Teilprojekten engagiert, unter anderem im Bereich der Rohstofftransparenz.

Global Deal – Gemeinsam für menschenwürdige Arbeit und inklusives Wachstum

The Global Deal: Unterstützung von inklusivem Wachstum

In unserer zunehmend globalisierten und durch neue Technologien veränderten Arbeitswelt ist es wichtig, dass niemand den Anschluss verliert. The Global Deal ist eine breit aufgestellte Partnerschaft für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und inklusives Wachstum, die den sozialen Dialog zwischen Unternehmen, Regierung, Gewerkschaften der Zivilgesellschaft und anderen Parteien vorantreibt. Scania ist seit dem Start der Initiative im Jahr 2016 als Partner mit dabei. Scania ist der Überzeugung, dass ein zielführender sozialer Dialog und Gleichberechtigung der Schlüssel für eine gerechte Transition sind, und unser Engagement in dieser Initiative spiegelt diese Überzeugung wider.

2020 unterstützten wir die Veröffentlichung des Leitberichts von The Global Deal, der die Rolle des sozialen Dialogs im Rahmen der Reaktion auf die Covid-19-Pandemie herausarbeitet.

Pathways Coalition macht den Weg für Transportlösungen ohne fossile Brennstoffe frei

Die Pathways Coalition ist eine Initiative, in der sich Scania, E.ON, H&M und Siemens zusammengeschlossen haben. Ihr Ziel ist es, anhand von sektorübergreifenden Ansätzen bis 2050 entsprechend dem Pariser Abkommen ein Transportsystem zu entwickeln, das ohne fossile Kraftstoffe auskommt. Seit ihrer Gründung 2018 hat die Pathways Coalition die Debatte darüber, wie sich nachhaltiger Transport erreichen lässt, vorangetrieben. Zu den Themen der jüngsten Treffen gehörten die Bedeutung der Förderung gemeinsamer Standards bei der Verfügbarkeit von Biokraftstoffen und die Notwendigkeit, den Energiesektor parallel zur Elektrifizierung des Verkehrs zu dekarbonisieren.

2020 ist das Telekomunternehmen Ericsson der Pathways Coalition beigetreten. Durch dieses neue Mitglied kann die Gruppe wertvolle Einblicke in die Rolle gewinnen, die Konnektivität und Technologie in nachhaltigen Transportsystemen spielen können.

Europäischer Automobilherstellerverband (ACEA) arbeitet mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zusammen

Henrik Henriksson, Präsident und CEO von Scania, wurde 2020 zum Vorsitzenden des ACEA Commercial Vehicles Board of Directors ernannt und wird in dieser Position über die gesamte Branche hinweg einen koordinierten Dialog zum Thema nachhaltiger Transport fördern. Im September 2020 wurde eine Partnerschaft ins Leben gerufen, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vorantreiben soll, um so gemeinsam Wege zu einem kohlenstoffneutralen Straßengüterverkehr zu identifizieren.

Ein erstes Ergebnis der Partnerschaft ist eine gemeinsame Erklärung von ACEA und PIK, welche die Roadmap und die Bedingungen für die Umstellung des Straßengüterverkehrs skizziert und die zu dem Schluss kommt, dass bis 2040 alle neu verkauften LKW ohne fossile Kraftstoffe laufen müssen, um bis 2050 Klimaneutralität erreichen zu können. Dieses Ziel lässt sich erreichen, wenn die richtige Lade-/Tankinfrastruktur aufgebaut und ein kohärenter politischer Rahmen geschaffen wird, einschließlich einer umfassenden CO2-Bepreisung.  

Auszeichnungen 2020

Scania erhält vierte Green Truck-Auszeichnung in Folge

Beim deutschen Green Truck-Vergleichstest geht es einzig um den niedrigsten Kraftstoffverbrauch. Für die Teilnahme am Award 2020 waren ein Gewicht von 40 Tonnen und eine Leistung von über 500 PS vorgeschrieben. Die Ermittlung des Siegers fand auf einer 360 km langen Teststrecke nördlich von München statt. Alle Premium-Marken waren am Start, aber einmal mehr hat Scania (diesmal mit einem R 540) bewiesen, dass es möglich ist, den niedrigsten Kraftstoffverbrauch und die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit zu erzielen und damit europäischen Spediteuren eine unübertroffene Kombination zu bieten.

Green Truck ist ein deutscher Wettbewerb zum Vergleich des Kraftstoffverbrauchs, der von den Fachmagazinen VerkehrsRundschau und Trucker unterstützt wird.  

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