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Scania ist einer der führenden Hersteller von Schwerlastwagen, Linien- und Reisebussen sowie Industrie- und Schiffsmotoren und seit 2008 eine Marke des Volkswagen Konzerns.

Scania verfolgt das Ziel, führender Anbieter beim nachhaltigen Transport zu werden. Auf diesem Weg schafft das Unternehmen Wert für Kunden, Mitarbeiter und Gesellschaft. Scania ist auf die Fertigung effizienter, CO2-armer Lösungen ausgerichtet, die es dem Kunden ermöglichen, ertragreicher zu arbeiten. Das Unternehmen ist sich allerdings der Tatsache bewusst, dass sich das nur in enger Zusammenarbeit mit lösungsorientierten Partnern aus der gesamten Wertschöpfungskette realisieren lässt. Indem wir diese Herausforderung erfolgreich meistern, stärken wir unsere Wettbewerbsfähigkeit, unsere Profitabilität und unseren künftigen Erfolg. Im Jahr 2018 erzielte Scania einen Gesamtumsatz von 13,377 Mrd. €.

Die drei Highlight-Projekte 2018

„Wir sind entschlossen, bei der Entwicklung nachhaltiger Transportsysteme eine führende Rolle einzunehmen und so Mobilitätslösungen zu schaffen, die besser fürs Geschäft, die Gesellschaft und die Umwelt sind.“

  • 1. Pfade zu einem CO₂-armen Transportsystem
  • 2. IAA – eine Alternative zu Diesel?
  • 3. Bemerkenswerte Ergebnisse bei der Verringerung von CO₂ im Scania Transportlabor

Pfade zu einem CO₂-armen Transportsystem

2018 veröffentlichte Scania die Studie Pathways, die verschiedene Pfade aufzeigte, über die sich ein von fossilen Brennstoffen befreites Transportwesen darstellen ließe. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Branche sich bis 2050 aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen befreien könnte. Über 20 % lassen sich allein durch Optimierungen wie eine verbesserte Streckenführung und Auslastung erzielen, ohne dass der Fahrzeugantrieb überarbeitet werden müsste. Die restlichen Emissionseinsparungen lassen sich durch alternative Antriebe und Kraftstoffe erzielen. Während eine zügige Elektrifizierung für die Gesellschaft insgesamt das kostengünstigste Szenario darstellt, lassen sich mit Biokraftstoffen am schnellsten Einsparungen erreichen, da diese Technologie bereits heute verfügbar ist. Die Pathways Studie zeigt auch, dass wir sofort aktiv werden und neue Technologien schnell skalieren müssen, da die Auswirkungen nicht nur Transportlösungen betreffen, sondern die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Wirtschaftstransport, und das in erheblichem Umfang. Davon ausgehend, dass dieser technologische Paradigmenwechsel umfassender ist und sich schneller vollzieht, als wir es je gesehen haben, benötigen wir starke Partnerschaften, um das Zieldatum für die Abkehr von fossilen Brennstoffen einzuhalten. Scania ist sich dessen voll und ganz bewusst. Aus diesem Grund sind wir eine „Pathways Koalition“ mit H&M, Siemens und E.On eingegangen – drei großen Namen aus der internationalen Geschäftswelt. Die Zusammensetzung der Koalition, die auf dem Sustainable Transport Forum geschmiedet wurde, ist strategischer Natur. Mit H&M, Siemens und E.On haben wir einen großen Nutzer von Transportlösungen, einen Technologieanbieter und ein Energieunternehmen in der Gruppe. Gemeinsam mit Scania als Anbieter von Transportlösungen hat die Koalition die nötige Basis, um das Thema mit einem ganzheitlichen Ansatz anzugehen.

Mehr Informationen

IAA – eine Alternative zu Diesel?

Auf der diesjährigen IAA, der größten Nutzfahrzeugmesse der Welt, konnten alle von Scania ausgestellten Fahrzeuge mit einer Kraftstoffalternative zu fossilen Brennstoffen betrieben werden. Zu den Neuheiten am Stand zählte neben dem Scania Interlink, dem ersten Langstreckenreisebus mit Flüssiggasantrieb, auch ein Plug-in-Hybrid-Elektro-LKW (PHEV).

Die Hybrid-LKW können parallel zu Elektrizität auch mit hydriertem Pflanzenöl betrieben werden. Ebenfalls auf der IAA vorgestellt wurde Scania Zone, ein kabelloser, ferngesteuerter, positionsbasierter Service für die automatische Fahrzeuganpassung, der Fahrern hilft, Verkehrsregeln und Umweltvorschriften zu beachten. Der Service macht das Betreiben von LKW intelligenter, sauberer und sicherer.

Bemerkenswerte Ergebnisse bei der Verringerung von CO₂ im Scania Transportlabor

Dank der klaren Ausrichtung auf mehr Effizienz und bessere Auslastung, Fahrerschulungen und die Eliminierung von Verschwendung aus dem Transportfluss ist es dem Scania Transportlabor gelungen, über zehn Jahre den Kraftstoffverbrauch drastisch zu senken und die CO2-Emissionen um 60 % zu reduzieren. So wurde der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch von 35 auf nur noch 23 Liter je 100 km reduziert, während die CO2-Emissionen je transportierter Tonne von 70 auf 26 Gramm verringert werden konnten. Seit 2018 wird die Flotte nur noch mit nicht-fossilen Kraftstoffen (hydriertes Pflanzenöl, Äthanol und Biogas) betrieben und verfügt über Hybridantrieb, wodurch sich die CO2-Emissionen um mehr als 95 % senken lassen. Das Scania Transportlabor ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir unsere Ideen und Methoden zur Vermeidung von Verschwendung im Transportfluss in die Praxis umsetzen. Das 2008 als Erweiterung der Scania Forschungs- und Entwicklungsabteilung gegründete Labor zielt darauf ab, Scania neue Erkenntnisse zu kundenspezifischen Herausforderungen zu verschaffen und Wege zur Steigerung der Profitabilität zu finden. Außerdem bietet es uns die Basis, um nachhaltige, effiziente Transportservices für die Zukunft zu entwickeln und zu testen. Das Scania Transportlabor wird auch für firmeninterne Transportanforderungen genutzt. So sind zwischen den Produktionsstandorten im schwedischen Södertalje und im niederländischen Zwolle täglich 14 LKW-Gespanne unterwegs.

Dialog mit den Stakeholdern

Scania Sustainable Transport Forum und Podiumsdiskussion

Im Mai 2018 kamen beim zweiten Scania Sustainable Transport Forum (STF) in der Nähe von Stockholm globale Entscheider aus Politik und Wirtschaft zusammen. Johann Rockström, Professor für Umweltwissenschaften an der Universität Stockholm, leitete das Forum gemeinsam mit mehreren Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Zu den Top-Sprechern des Events zählten der frühere US-Vizepräsident Al Gore und Christiana Figueres, 2010 bis 2016 Generalsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen. Beide zeigten auf, wie sich bis 2050 ein CO2-freies Schwertransportwesen realisieren ließe, um so auch die globalen Ziele des Pariser Abkommens einzuhalten.

Wenn es im Rahmen der Konferenz eine einende Botschaft gab, dann die, dass wir nicht warten können, bis andere die Weichen für uns stellen. In seinem Vortrag betonte Al Gore die Dringlichkeit von limaschutzmaßnahmen und ermutigte Unternehmen wie Scania, hier weiterhin eine führende Rolle zu übernehmen.

Parallel zum Sustainable Transport Forum veranstaltete Scania gemeinsam mit Business Sweden eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion. Die Runde befasste sich damit, wie das Transportwesen zum Erreichen der globalen Nachhaltigkeitsziele beitragen kann. Hier standen besonders die urbane Mobilität und das SDG 11 („Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen“) im Mittelpunkt.

Swedish Leadership on Sustainable Development (SLSD)

Scania ist Mitglied des Steuerungsausschusses des SLDS, eines interdisziplinären Stakeholder-Netzwerks, dessen Ziel es ist, die Implementierung der Agenda 2030 international zu beschleunigen. Das Netzwerk versteht sich als Mittler für Partnerschaften zwischen Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen, die darauf abzielen, Lösungen zu finden und diese voranzubringen. Die Mitglieder dieses Netzwerks tauschen ihr Wissen aus und führen gemeinsam Projekte für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und die Bekämpfung der Armut durch. Neben Klima- und Umweltthemen standen 2018 die Unterstützung der Decent Work Agenda, die Finanzierung einer nachhaltigen Entwicklung und die Bekämpfung der Korruption auf der Tagesordnung.

Auszeichnungen 2018

Scania gewinnt erneut den „Green Truck Award“

Ein Scania R 500 konnte sich den diesjährigen Green Truck Award sichern, und das mit deutlichem Abstand. Dieser deutsche Test ermittelt den geringsten Kraftstoffverbrauch. Die neue Generation der Scania LKW mit überarbeiteter 13-Liter-Maschine sorgte dafür, dass Scania wiederum den Sieg davontragen konnte. Europäische Transportunternehmen wissen den geringsten Kraftstoffverbrauch, die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit, und die verringerten CO2-Emissionen zu schätzen, da sie so Kosten und Umweltbelastung niedrig halten können.

Scania L-Serie als Sustainable Truck of the Year 2019 ausgezeichnet

Gemeinsam mit der Polytechnischen Universität Mailand wählte das führende italienische Fachblatt Vado e Torno den gasbetriebenen Scania L 340 zum „Nachhaltigen LKW des Jahres“. Damit erhält Scania diese Auszeichnung nun bereits zum dritten Mal in Folge.

Der Award basiert auf Nachhaltigkeit und Effizienz, aber nicht nur mit Blick auf Emissionen, sondern auch in Bezug auf Sicherheit, überlegene Fahreigenschaften, Auswirkungen auf die Gesellschaft und eine nachhaltige Produktion.

Als ausschlaggebend für die Wahl führte Vado e Torno die normale Innenhöhe des Fahrerhauses an, das City Safe Window zur Vermeidung des toten Winkels auf der Beifahrerseite, sowie die Kneeling-Funktion, die das Einsteigen erleichtert. „Scania hat der L-Serie nicht nur ein für den Stadtverkehr ideales Fahrerhaus spendiert, sondern füllt es obendrein mit der nötigen Technologie, um den Truck auch unter Sicherheitsaspekten überaus nachhaltig zu machen“, so Maurizio Cervetto, Chefredakteur Vado e Torno. Die hervorragende Sicht, sowie das Bremssystem in Kombination mit dem Radar- und Kameraassistenten, der Müdigkeitserkennung und den Airbags mit dem nur bei Scania verfügbaren Seiten-Airbag für Überschläge sieht die Fachzeitschrift dabei „nur als die Spitze des Eisberges“. „Der gasbetriebene Motor und das Getriebe sind absolute Spitzenklasse. Sie maximieren die Leistung bei minimalem Verbrauch und haben deshalb ganz klar eine positive Umweltauswirkung.“

Scania gewinnt „Greener Supply Chain Award“

Scania wurde für den umweltfreundlichen Transportbetrieb des Unternehmens in Deutschland und den Benelux-Ländern mit dem „Greener Supply Chain Award“ ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen der ersten Automotive-Logistics-Awards-Zeremonie vergeben, die in Bonn abgehalten wurde.

Die Juroren waren beeindruckt davon, wie Scania den Nachhaltigkeitsgedanken in die Beschaffungsprozesse des Unternehmens integriert hat. Man sprach hier von „einem überaus ganzheitlichen Ansatz, der das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt und CO2-Emissionen dieselbe Wichtigkeit beimisst, wie Kosten und Qualität.“

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