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Wir liefern in Barcelona entwickelte Lösungen für einfachere Mobilität

Als Mitglied des Volkswagen Konzerns produziert und vermarktet die SEAT, S.A. die zwei klar differenzierten Marken CUPRA und SEAT. Mit Sitz in Barcelona (Spanien) exportiert das Unternehmen über ein Netzwerk von fast 1.500 Händlern mehr als 80 % seiner Fahrzeuge in 75 Länder. Mit der Einführung des SEAT Mii electric und des neuen SEAT und CUPRA Leon PHEV startete SEAT 2020 seine ambitionierte E-Fahrzeugoffensive.

An den drei Produktionsstandorten Barcelona, El Prat de Llobregat und Martorell beschäftigt SEAT S.A. mehr als 15.000 hochqualifizierte Mitarbeiter. Hier werden neben dem überaus erfolgreichen SEAT Ibiza auch die Modelle SEAT Arona und CUPRA Formentor sowie die Leon-Familie (letztere als SEAT und CUPRA) gebaut. 2020 wurden zudem der neue Leon und der CUPRA Formentor vorgestellt, das erste zu 100 % eigenständige CUPRA-Modell.

Zusätzlich produziert das Unternehmen in der Tschechischen Republik den Ateca, in Deutschland den SEAT Tarraco, in Portugal den SEAT Alhambra und in der Slowakischen Republik den Mii electric, das erste rein elektrisch angetriebene Fahrzeug von SEAT. Neben diesen Produktionsstätten betreibt SEAT in Barcelona auch ein eigenes Software-Entwicklungszentrum namens SEAT:CODE.

SEAT ist das einzige Unternehmen, das in Spanien Autos designt, entwickelt, fertigt und vermarktet.

Das Unternehmen verfügt über ein technisches Zentrum, das als Wissens-Hub fungiert. Hier kommen 1.000 Ingenieure zusammen, die für Spaniens größten industriellen F&E-Investor an neuen Innovationen arbeiten. SEAT nutzt in seiner Fahrzeugpalette bereits die neueste Konnektivitätstechnologie und durchläuft derzeit einen globalen Digitalisierungsprozess, der den Weg für die Mobilität der Zukunft ebnet.

Die drei Highlight-Projekte 2020

Wir wollen der Impuls sein!

  • Von der Fahrzeugproduktion zur Fertigung von Beatmungsgeräten
  • Autoteile aus Reishülsen
  • SEAT MÓ Urban Mobility

Von der Fahrzeugproduktion zur Fertigung von Beatmungsgeräten

Seit Beginn der COVID-19-Pandemie wurden bei SEAT mehrere Initiativen gestartet, um die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. So unterstützte das Unternehmen Stiftungen und Initiativen wie #yomecorono mit 142.000 Euro, um die Erforschung und Entwicklung eines Impfstoffs für COVID-19 voranzutreiben. Ende März 2020, als die Pandemie Spanien und viele andere europäische Länder auf die Zerreißprobe stellte, startete SEAT zudem eine Initiative zur Entwicklung und Produktion von Beatmungsgeräten, um aktiv dazu beizutragen, die Ausbreitung des Virus in Spanien einzudämmen.

Dass SEAT die Produktion in Rekordzeit von PKW auf Beatmungsgeräte umstellen konnte, lag an zwei Dingen: dem bemerkenswerten Engagement vieler SEAT Mitarbeiter und einer extrem treibenden Kraft hinter allem: Solidarität. So schaffte es ein Team von nur 150 SEAT Mitarbeitern, die Produktionslinie des SEAT Leon umzubauen. Dank ihrer Beharrlichkeit konnten bei SEAT über 600 automatisierte Beatmungsgeräte gefertigt werden. Dafür wurden bei SEAT gedruckte Schaltungen und SEAT Getriebewellen ebenso genutzt, wie eigens dafür angepasste Scheibenwischermotoren. Das Ergebnis war OxyGEN #Hope, entwickelt und gestaltet in Zusammenarbeit mit dem Start-up Protofy.XYZ, medizinischem Fachpersonal aus dem Clínic Hospital und dem Germans Trias i Pujol Hospital in Barcelona sowie der spanischen Agentur für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Der Erfolg dieser Initiative ist damit das Resultat echter Teamarbeit. Nur dank der Solidarität der SEAT-Mitarbeiter und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten wir unser Ziel erreichen, und SEAT möchte an dieser Stelle allen für ihr Engagement danken, vor allem der spanischen Agentur für Arzneimittel und Medizinprodukte.  

Autoteile aus Reishülsen

SEAT bekennt sich klar zum Schutz der Umwelt und zu den Zielen des Pariser Abkommens. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie und seines Unternehmensleitbildes Move to ZERØ strebt das Unternehmen an, die Umweltauswirkungen aller Produkte und Mobilitätslösungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu minimieren – vom Design über die Rohstoffbeschaffung und Produktion bis hin zum Ende des Lebenszyklus.

Um diese Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, hat SEAT mit Oryzite ein Kreislaufwirtschaftsprojekt gestartet, um Kunststoffteile zu identifizieren, die sich durch ein Material ersetzen lassen, das aus Reishülsen hergestellt wird. Mit der Oryzite-Initiative unternimmt das Unternehmen einen weiteren Schritt in der Erforschung weiterer erneuerbarer Materialien, um den Einsatz von Kunststoffen in seinen zukünftigen Fahrzeugen zu reduzieren und bis 2050 eine Null-Kohlenstoff-Bilanz zu erreichen.

Mehr als 700 Millionen Tonnen Reis werden jedes Jahr weltweit geerntet. Zwanzig Prozent davon sind Reishülsen. Das entspricht etwa 140 Millionen Tonnen, von denen der Großteil entsorgt wird. Zusammen mit der Reiskammer von Montsià (Katalonien), die jährlich 60.000 Tonnen Reis produziert, suchte der SEAT-Partner Oryzite nach einer Lösung, um die rund 12.000 Tonnen Hülsen, die allein bei diesem Hersteller anfallen, als Ausgangsmaterial zu nutzen. Ziel war es, die Reishülsen mit anderen hitzestabilen thermoplastischen Verbindungen zu mischen und zu formen und das Ergebnis als Ersatz für Kunststoffprodukte zu verwenden. Dieses neue Rohmaterial wird in den Verkleidungen des SEAT Leon getestet. Im Rahmen dieser Tests werden einige Teile des Fahrzeugs wie die Innenverkleidung der Heckklappe, die Laderaumabdeckung oder der Dachhimmel aus einem Mix geformt, der aus Reishülsen, Polyurethanen und Polypropylenen besteht. Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Material in keiner Weise von herkömmlich produzierten Teilen, sein Gewicht ist aber deutlich geringer.

Mit diesem Pilotprojekt will SEAT die Verwendung erneuerbarer Materialien vorantreiben, die Kreislaufwirtschaft fördern und umweltfreundlichere Produkte herstellen.

SEAT MÓ Urban Mobility

Dieser im Juni 2020 gegründete strategische Geschäftsbereich soll SEAT dabei unterstützen, sich voll und ganz auf die neuen Mobilitätsanforderungen der Nutzer zu konzentrieren. SEAT hat es sich zum Ziel gesetzt, einer neuen urbanen Gesellschaft nachhaltige, saubere Mobilität zu bieten und zweckgerichtete Produkte, Services und Lösungen für Privatkunden und Flottenbetreiber zu entwickeln.  

Zusammen mit den bereits in den Vorjahren eingeführten Produkten präsentierte das Unternehmen im Juni den neuen SEAT MÓ eKickScooter 65 und den SEAT MÓ eScooter 125, das erste zu 100 % elektrische SEAT-Motorrad in der 70-jährigen Firmengeschichte. Zudem ist ein spezielles Modell für Sharing-Dienste verfügbar. Mit diesem Produkt startete SEAT bereits im Juli in Barcelona einen elektrischen Motorsharing-Service.

Dialog mit den Stakeholdern

Zwei Kerninstrumente zur Definition und Aktualisierung der Nachhaltigkeitspolitik von SEAT sind die Stakeholder-Übersicht und die Materialitätsanalyse. Die Übersicht identifiziert und priorisiert die wichtigsten Gruppen, mit denen das Unternehmen zu tun hat. Die Materialitätsanalyse hingegen bestimmt, welche Themen den Stakeholdern am meisten am Herzen liegen, und bestimmt deren Auswirkungen auf das Geschäftsmodell des Unternehmens.

Die Komplexität des aktuellen Umfelds erfordert eine ständige Überwachung dieser beiden Indikatoren durch das Unternehmen, wobei eine intern entwickelte, auf drei Phasen basierende Methodik angewandt wird:

1. Identifizierung von Fragen mit Bezug zur Nachhaltigkeit durch eine Analyse der Unternehmen des Sektors, der sektorspezifischen Berater und der Nachhaltigkeitsberater.

2. Konsultationen mit Stakeholdern, sowohl intern als auch extern, um die Fragen im Zusammenhang mit der sozialen Verantwortung des Unternehmens zu bewerten und Prioritäten zu setzen.

3. Auswahl der für SEAT interessanten materiellen Themen, wobei denjenigen mit größeren wirtschaftlichen, sozialen oder ökologischen Auswirkungen Vorrang eingeräumt wird.

Als Ergebnis dieses Prozesses des ständigen Dialogs und der Analyse identifiziert das Unternehmen Richtlinien für die Entwicklung eines Stakeholder-Beziehungsmodells, das auf Vertrauen und der Schaffung von Verbindungen basiert, um gesellschaftlichen Herausforderungen besser begegnen zu können.

Auszeichnungen 2020

Top-Arbeitgeber 2020

2020 wurde SEAT zum sechsten Mal in Folge als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet.

ISO 45001

Dank seines Modells für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz wurde SEAT als „Gesundes
Unternehmen“ akkreditiert und verfügt über die neue ISO 45001-Zertifizierung.

IMF Empresa Award / Diario La Razón Award

SEAT erhielt beide Auszeichnungen als Anerkennung für seinen Beitrag, seine Innovationskraft und die gemeinsame öffentlich-private Zusammenarbeit während der COVID-19-Pandemie im März 2020 bei der Produktion von Beatmungsgeräten.

MERCO Ranking

Laut dem renommierten Unternehmensranking MERCO belegt SEAT als erstes Automobilunternehmen den dritten Platz in der Kategorie soziale Verantwortung/Engagement im Rahmen der COVID-19-Pandemie.  

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