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Globale Herausforderungen stellen stetig wachsende Probleme für unsere Gesellschaft und unsere Umwelt dar.

Volkswagen Caddy Kastenwagen – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,6 – 4,7 / außerorts 5,3 – 3,6 / kombiniert 6,2 – 4,0 ; CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 143 – 106; Volkswagen T6 Kastenwagen KR – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 12,6 – 6,8 / außerorts 7,9 – 4,7 / kombiniert 9, – 5,4; CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 222 – 142; Volkswagen Crafter Kastenwagen – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,8 - 8,3 / außerorts 7,0 - 6,9 / kombiniert 7,6 - 7,4 ; CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 199 – 193; Volkswagen Amarok 3,0l TDI SCR BMT – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6 – 8,3 / außerorts 7,3 – 7,1 / kombiniert 7,8 – 7,5 ; CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 193 – 184;

Gleichzeitig verändern sich gesetzliche Rahmenbedingungen. Unternehmen bekommen diesen Wandel deutlich zu spüren: Stakeholder erwarten Lösungsansätze von Unternehmen. Wir als Volkswagen Nutzfahrzeuge stellen uns diesen Herausforderungen. Wir wollen aktiv unseren Beitrag dazu leisten, zukünftigen Generationen eine intakte Grundlage zum Leben und Arbeiten zu übergeben, und gleichzeitig unsere eigene Zukunftsfähigkeit sicherstellen.

Das Ziel des Volkswagen Konzerns ist es, ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu sein. Dieses ambitionierte Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Marken engagiert zusammenarbeiten. Mit unseren Fahrzeugen und Dienstleistungen bieten wir im Konzern als einzige Marke maßgeschneiderte Transport- und Beförderungslösungen im Bereich leichte Nutzfahrzeuge an. Mit unserer Vision, die weltweit besten Transportlösungen für unsere Kunden zu bieten, ist es unsere Verantwortung, den Konzern bestmöglich bei der Zielerreichung zu unterstützen. Dabei wollen wir unsere Schwerpunkte auf den Umgang mit den globalen Herausforderungen „Urbanisierung“ und „Klimawandel“ legen. In diesen Bereichen ist der Mehrwert für unsere Kunden, die Gesellschaft und die Umwelt am größten.

Nachhaltigkeit ist bei der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge auf höchster Ebene angesiedelt. Der Markenvorstand tagt zweimal jährlich zu der Ausrichtung und den Themen der Corporate Responsibility. Alle Geschäftsbereiche, von der Beschaffung über das Personal bis zur Produktion und Logistik, arbeiten in einem regelmäßig tagenden Steuerkreis an gemeinsamen verbindlichen Zielen, um Corporate Responsibility als Entscheidungsrahmen für Prozesse und Projekte zu verankern.

HIGHLIGHTS DES JAHRES 2017

„Wir transportieren Erfolg: wirtschaftlich – verlässlich – kundenorientiert.“

  • Projekt 1: Caddy TGI: mit CNG umweltfreundlich und sparsam ans Ziel
  • Projekt 2: erste e-Crafter Auslieferungen an Großkunden
  • Projekt 3: Beitrag zu gesellschaftlicher Standortverantwortung: Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt Stiftung AUF DER BULT Hannoversche Kinderheilanstalt

Caddy TGI: mit CNG umweltfreundlich und sparsam ans Ziel

  • Niedrige Emissionen und effizienter CNG-Verbrauch
  • Ausstattung satt: Multifunktions-Lederlenkrad, Navigationssystem „Discover Media“, Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze etc.
  • Einzigartig in seiner Klasse: auch mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG erhältlich

Besonders ökologisch und vor allem sparsam ist gerade der CNG-Antrieb im Caddy TGI, den es in allen genannten Modellvarianten gibt. Besondere Stärke des Caddy TGI: Mit einer Reichweite von rund 630 km im reinen Gasbetrieb bzw. sogar 860 km beim Caddy Maxi erzielt der Caddy TGI den Bestwert in seiner Klasse. Er ist Reichweiten-König bei aktuell verfügbaren CNG-Fahrzeugen in Europa. Die großen Reichweiten schafft er mit seinem „quasi monovalenten“ CNG-Antrieb (CNG-Betrieb mit 13 Liter Benzinreserve) dank eines kombinierten Verbrauchs von nur 4,2 kg pro 100 km respektive 4,3 kg beim Caddy Maxi. Im Caddy TGI gibt es vier im Unterboden verbaute Gastanks mit einem Fassungsvermögen von 26 kg Erdgas. Beim Caddy Maxi TGI fassen fünf im Unterboden verbaute Gasflaschen sogar ein Füllgewicht von 37 kg. Und: Der Laderaum des Caddy von bis zu 3.200 Litern bzw. 4.130 Litern im Caddy Maxi bleibt durch die Unterflurverbauung der Gastanks unverändert nutzbar.

Die Tanks beliefern einen TGI-Motor mit 1,4 Litern Hubraum, der die Euro-6-Abgasnorm erfüllt. Als ursprüngliche Basis dient ein neu entwickelter TSI-Benzinmotor. Bei diesem Motor wurden beispielsweise Zylinderkopf und Ventiltrieb sowie Kurbeltrieb, Kolben, Leitungen und Ventile für den Erdgasbetrieb ausgelegt. Ebenso passten die Entwickler das Motorsteuergerät, den Katalysator und den Abgasturbolader entsprechend an. Diese Option für den Erdgasbetrieb wurde bereits bei der Grundentwicklung der TSI-Benzinmotoren-Baureihe berücksichtigt. Das maximale Drehmoment von 200 Newtonmetern erreicht der 1,4-Liter-TGI-Motor im Bereich von 1.500 bis 3.500 Umdrehungen pro Minute. Die Höchstgeschwindigkeit des Caddy TGI liegt bei 174 km/h mit Handschaltung und bei 172 km/h mit DSG.

Die Gastanks im Caddy TGI und Caddy Maxi TGI ergänzt ein Benzintank mit 13 Litern Fassungsvermögen für die Start- und Warmlaufphase des Motors. Gleichzeitig ist somit eine Mobilitätsreserve vorhanden, wenn einmal keine der über 3.200 CNG-Tankstellen in Europa in unmittelbarer Reichweite ist. CNG steht für Compressed Natural Gas; Kraftstoffe sind Erdgas, Erdgas mit Biomethan und Erdgas mit Methan aus Ökostrom; bis zu 100 % Biomethan wären möglich.

Erste e-Crafter Auslieferungen an Großkunden

Volkswagen e-Crafter – noch nicht erhältlich
  • Produktion des elektrisch angetriebenen Crafter aufgenommen
  • Die ersten e-Crafter in Kundenhand: Praxiseinsatz des Elektro-Transporters läuft an
  • Markteinführung der Serie September 2018 geplant
  • Laderaumvolumen 10,7 m³ (mittlerer Radstand)
  • Zuladung bis 7,75 Tonnen
  • Reichweiten von 160 Kilometern (NEFZ)

Großkunden aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Schweden unterziehen den neuen e-Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge dem Praxistest. Es sind Paketdienstleister, Energieversorger, Handwerksbetriebe und Einzelhändler, deren Fahrzeuge pro Tag zwischen 70 und 100 Kilometer zurücklegen. Zum Teil mit hunderten Starts und Stopps täglich.

Der 100 Kilowatt starke E-Antrieb beschleunigt die fahrfähige Studie mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,25 Tonnen auf die erlaubte maximale Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Damit sind sowohl Fahrten auf der Stadtautobahn als auch Überlandfahrten kein Problem. Dank eines maximalen Drehmoments von 290 Newtonmetern, das quasi ohne Verzögerung zur Verfügung steht, sind praxisgerechte Fahrleistungen auch bei maximalen Zuladungen eine leichte Übung. Die Lösung für emissionsfreien innerstädtischen Lieferverkehr bietet robuste innere Werte wie eine größtmögliche Nutzlast, ein ideales Ladevolumen von 10,7 m3 und eine maximale Laderaumhöhe von 1.861 mm. Dabei stehen eine Durchladebreite zwischen den Radkästen von 1.380 mm und eine maximale Laderaumlänge von 4.855 mm zur Verfügung – ohne Veränderungen bei den Packagemaßen.

Der e-Crafter wird im September 2018 erhältlich sein. Dann bereits ausgiebig in der Praxis getestet und bereit für den Markt.

Beitrag zu gesellschaftlicher Standortverantwortung: Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt Stiftung AUF DER BULT Hannoversche Kinderheilanstalt

Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützte seit 2017 erstmals die Arbeit der Stiftung Hannoversche Kinderheilanstalt mit einer Spende von 70.000 €. Die Zusammenarbeit ist im Sinne von „Corporate Citizenship“ ein langfristig angelegtes unternehmerisches Engagement. Mit der Spende an die Stiftung fördert Volkswagen Nutzfahrzeuge Gesunderhaltung, Behandlung und Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen in der Region Hannover. „Im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsverständnisses sehen wir uns in der Verantwortung, einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme zu leisten, und unterstützen als guter Nachbar gern diese renommierte hannoversche Institution“, erklärt Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge. Mit der Spende finanzierte die Stiftung AUF DER BULT Hannoversche Kinderheilanstalt 2017 vorrangig ein innovatives Beatmungsgerät für Frühchen und Neugeborene, das im Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT bundesweit erstmals zum Einsatz kam. Ferner übernahm Volkswagen Nutzfahrzeuge mit einem Teil der Spende für ein Jahr die Clown-Patenschaft für die Klinik-Clownin „Socke“ und ermöglichte Freizeitprojekte der Therapie- und Suchtstation „Teen Spirit Island“. Neben der finanziellen Unterstützung half Volkswagen Nutzfahrzeuge auch im Rahmen eines ehrenamtlichen Mitarbeiter-Engagements. Auszubildende unterstützten in einem zweitägigen freiwilligen Einsatz Instandhaltungsarbeiten in der Therapie- und Suchtstation und leisteten so einen wertvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Standortverantwortung.  

WEITERE NACHHALTIGE PROJEKTE

  • Der Goldene Bulli 2017

    Auszeichnung und Preis für gesellschaftliches Engagement

    Ausgezeichnetes Handwerk: Volkswagen Nutzfahrzeuge hat 2017 zum zweiten Mal den Award DER GOLDENE BULLI verliehen – ein Preis für Handwerksbetriebe mit herausragendem, gesellschaftlichem Engagement. DER GOLDENE BULLI ist eine Gemeinschaftsaktion von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Deutsche Handwerks Zeitung, Deutsches Handwerksblatt, Norddeutsches Handwerk und handwerk magazin. Das Handwerk ist mit über einer Million Betrieben (Umsatz 2016: 561 Milliarden Euro) und 5,4 Millionen Beschäftigten der vielseitigste Wirtschaftsbereich Deutschlands.

    Bewerben konnten sich alle in Deutschland in der Handwerksrolle eingetragenen Unternehmen. Von Anfang Juni bis Ende September sendeten Firmen ihre Projekte ein. Alle Betriebe – egal welcher Größe – hatten die gleichen Chancen. Der von einer Jury ermittelte Preisträger ist die Solar- und Gebäudetechnik-Firma Stemberg aus Lage (Nordrhein-Westfalen). Sie baute u.a. die durch einen Wirbelsturm zerstörte Wasser- und Stromversorgung in dem 4.000-Einwohner-Dorf Cambine (Mosambik) wieder auf. Zudem installierten die Mitarbeiter dort eine Solaranlage für ein Waisenhaus. Als Anerkennung für den langjährigen Einsatz erhielt das Unternehmen (12 Beschäftigte) einen neuen Transporter Kastenwagen der sechsten Generation.

  • Der „e-load up!“

    Umweltfreundlichkeit wird bei diesem kleinen Lieferwagen großgeschrieben:

    • Null Emission, bis zu 990 l Laderaumvolumen und 360 kg Zuladung bei nur 3,60 m Fahrzeuglänge
    • Wendiges, kleines Nutzfahrzeug mit der Effizienzklasse A+ mit zwei Sitzen, vier Türen und hinten ganz viel Platz
    • Lederlenkrad, elektrische Fensterheber, Klimaanlage „Climatronic“, 15"-Leichtmetallräder, Halogen-Hauptscheinwerfer und LED-Tagfahrlicht serienmäßig beim e-load up!

    Der e-load up! ist die ideale Lösung für Vielfahrer im innerstädtischen Verkehr wie z. B. Kurierdienste, Pizzaboten oder Servicetechniker: Der Kleinste unter den Nutzfahrzeugen bietet viel Platz für Beladung und nimmt nur minimale Verkehrsfläche in Anspruch – gut für alle, die viel innerstädtisch fahren, parken oder entladen müssen.

  • „Think Blue. Factory.“: 23 Prozent Energie-Einsparung am Standort Hannover – bei gleichzeitiger Rekordproduktion

    Volkswagen Nutzfahrzeuge konnte am Standort Hannover im vergangenen Jahr erneut den Energieverbrauch deutlich senken. Im Vergleich zum Referenzjahr 2010 (Start des Umweltprogramms ‚Think Blue. Factory.‘) wurde rund 23 Prozent weniger Energie verbraucht, und dies bei einer Rekordproduktion von 200.791 Fahrzeugen. Die Einsparung entspricht dem jährlichen Durchschnitts-Energieverbrauch von ca. 11.500 Haushalten.

    CO2- und Lösemittelemissionen konnten seit 2010 um 16 bzw. 1 Prozent reduziert werden, Beseitigungsabfälle (Abfälle, die nicht recycelt werden) sogar um 82 Prozent. Lediglich der Wasserverbrauch erhöhte sich seit 2010 leicht um 4 Prozent. Zugleich wurden allerdings 54 Prozent mehr Fahrzeuge gefertigt.

    Werden die fünf Umweltindikatoren jeweils auf produzierte Fahrzeuge umgelegt, ergeben sich für alle fünf Kennzahlen deutliche Effizienzsteigerungen. So sank die Abfallmenge zur Beseitigung um 88 Prozent pro Fahrzeug, CO2- und Lösemittelemissionen konnten seit 2010 je Fahrzeug um 46 bzw. 36 Prozent reduziert werden. Außerdem wurde zur Produktion eines Fahrzeugs im Schnitt 32 Prozent weniger Wasser und 50 Prozent weniger Energie benötigt.
    Damit trägt der Standort Hannover maßgeblich zum Ziel der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge bei, die Umweltbelastung der Produktionsstandorte bis 2025 um 50 Prozent im Vergleich zu 2010 zu verringern.

    Rolf Ohliger, Umweltbeauftragter am Standort Hannover: „Die Erfolge des Umweltprogramms ‚Think Blue. Factory‘ sind das Ergebnis technischer Lösungen sowie der vielen innovativen Ideen und Maßnahmen der Belegschaft. Umweltfreundliche Produktion ist zu einem bedeutenden Wettbewerbsfaktor geworden. Insofern profitiert der Standort Hannover ganz konkret von den Fortschritten.“
    Die mit den Umweltverbesserungen seit 2010 einhergehende Kostenentlastung beträgt rund 8,2 Millionen Euro im Jahr.

    Wichtige Maßnahmen, die zu diesen Erfolgen des Umweltprogramms ‚Think Blue.Factory‘ beigetragen haben, waren unter anderem:

    • Neue ressourceneffiziente Servo-Pressenlinie („PXL“)
    • Umrüstung auf neueste energieeffiziente Lasertechnologie im Karosseriebau
    • Intelligente Steuerung der Lacktrockner (lastabhängige Volumenanpassung LAVA)
    • Einsatz innovativer Farbwechsler und hocheffizienter Applikationstechnik in der Lackiererei
    • Optimierung der Spülprozesse sowie Einsatz eines VOC-freien Spülverdünners in der Lackiererei
    • Umsetzung eines neuen Hallenbelüftungskonzeptes in Verbindung mit energetischer Modernisierung der Lüftungstechnik im Bereich der Fahrzeugmontage
    • Konsequentes Optimieren der Abschaltung von Produktions- und Infrastrukturanlagen in produktionsfreien Zeiten.

    Unter der Bezeichnung ‚Think Blue. Factory.‘ arbeiten seit 2010 alle Produktionsstandorte der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge daran, die Ressourcen-Effizienz der Werke erheblich zu steigern und gleichzeitig Emissionen zu verringern. Energie- und Wasserverbrauch, Abfall sowie Lösemittel- und CO2-Emissionen sind die fünf Schlüsselindikatoren, an denen die Verringerung der Umweltbelastung gemessen wird. Volkswagen Nutzfahrzeuge will diese Kennzahl bis 2025 um 50 Prozent je produzierter Einheit verbessern.

  • Deutsch 360° – das ganzheitliche Sprachprojekt für Geflüchtete

    Volkswagen Nutzfahrzeuge und die Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe engagieren sich gemeinsam in einem neuen Sprachprojekt für Geflüchtete. Die Kursteilnehmer erhalten gezielt berufsbezogenen Sprachunterricht, der den Einstieg in technisch-gewerbliche Berufe erleichtern soll.

    Zusammen mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sollen mit „Deutsch 360°“ neue sprachliche Perspektiven geboten werden. Das durch den Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt soll dazu beitragen, Deutschkenntnisse und Bewerbungschancen der Geflüchteten zu verbessern. Auch das kontinuierliche Angebot einer sozialpädagogischen Betreuung ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Projektes. Vor Ort wird mit der Koordinationsstelle ALBuM der Landeshauptstadt Hannover zusammengearbeitet. Das Konzept eines ganzheitlichen berufsbezogenen Deutschkurses für Geflüchtete innerhalb der vorhandenen Rahmen- und Förderbedingungen, ist auf Initiative der beteiligten Partner entstanden. „Deutsch 360°“ wird durch die Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe über den normalen Rahmen hinaus gefördert. Das ermöglicht zusätzliche Inhalte und Unterrichtsangebote. Die 20 Kursteilnehmer werden in den Unterrichtsräumen der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Nds. Mitte gGmbH in Kooperation mit kargah e.V. auf die B2-Sprachprüfung vorbereitet und während der gesamten Laufzeit des elfmonatigen Kurses von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Job-Coaches begleitet. Gemäß dem Projektnamen „Deutsch 360°“ entsteht durch diese ergänzenden Komponenten ein ganzheitliches Konzept, das über das Lernen hinaus auch die Herausforderungen und Bedürfnisse im täglichen Leben angeht.

  • Schule der jungen Ingenieure – eine Bildungsaktion an Schulen

    Ziel des Projekts „Schule der jungen Ingenieure“ ist es, Wissenschaft, insbesondere Robotik, Automatik und Grundlagen der Programmierung, für Schüler der Grundschulen und Gymnasien in Polen zu fördern. Das Programm wird gemeinsam mit dem Bildungsentwicklungsfonds der jungen Ingenieure abgewickelt. Begünstigte waren Schulen aus dem Gebiet Großpolens, die in einer Internetumfrage die meisten Stimmen erhielten. In 2017 wurden 13 von 202 Schulen ausgewählt, die Volkswagen Nutzfahrzeuge mit speziellen Unterrichtsmaterialien zum Bau und Programmieren von Robotern unterstützte. Zusätzlich fanden in den Schulen ein ganztägiges Technologiefest sowie eine zertifizierte Schulung zur Nutzung der programmierbaren Roboter im Unterricht statt.  

DIALOG MIT DEN STAKEHOLDERN

Pilotprojekt „Urbane Logistik“

Volkswagen Nutzfahrzeuge steht zur Verbesserung der Rahmenbedingungen der City-Logistik im kontinuierlichen Austausch mit der Landeshauptstadt Hannover und der Metropolregion Hannover/Braunschweig/Göttingen/Wolfsburg. Ein Beispiel der gemeinsamen Arbeit ist das Gemeinschaftspilotprojekt „Urbane Logistik“ unter Beteiligung der Landeshauptstadt, der Metropolregion, der Leibniz Universität Hannover, der Hochschule Hannover, der Technischen Universität Braunschweig, des Post- und Logistikkonzerns Deutsche Post DHL und der Stadtwerke Hannover (enercity). Die Beteiligten richten ihre Zusammenarbeit dabei an zwei zentralen Leitsätzen aus: „Im Mittelpunkt einer Logistik der Zukunft stehen die Bedürfnisse der Menschen in einer lebenswerten Stadt. Die Logistik der Zukunft im klimaneutralen Hannover steht für leise, emissionsfreie und sichere Transportlösungen sowie eine innovative Infrastruktur im urbanen Raum.“

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat die Zusammenarbeit mit den o. g. Projektpartnern intensiviert und konkrete Teilprojekte zur Erreichung der formulierten Ziele definiert. Im Rahmen der Projektinitiative konnte eine Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Erstellung eines Untersuchungs-, Simulations- und Evaluationstool für Urbane Logistik (USEfUL) erreicht werden. Das Pilotprojekt „Urbane Logistik“ wurde der Öffentlichkeit am 21. September 2017 vorgestellt. Die nächsten Schritte im Projekt umfassen die Datenerhebung und die detaillierte Analyse des urbanen Wirtschaftsverkehrs in der Stadt Hannover. Anschließend werden gemeinsam mit den beteiligten Hochschulen Simulationsmodelle zur Bewertung alternativer Logistikkonzepte zur Erhöhung der Lebensqualität in der Stadt erstellt. Die aussichtsreichsten Lösungen werden in einem Pilotquartier der Stadt Hannover real erprobt und evaluiert. Dabei werden die Bürger der Stadt in den gesamten Prozess eingebunden und zur Veränderung der Lebensqualität durch die angewandten Maßnahmen befragt.

Nachbarschaftsdialog

Am Standort Hannover findet ein regelmäßiger Austausch mit Nachbarn des Werkes statt. In einer offenen Atmosphäre wird über Neuigkeiten rund um die Marke und das Werk informiert. Dabei stellen sich die Unternehmensvertreter bewusst auch kritischen Fragen der Anwohner, so zum Beispiel zu den Themen Emissionen und lokaler Verkehr. Diesen Nachbarschaftsdialog bei VWN gibt es bereits seit 1998. Die Form eines offenen Dialogs hat Vorbehalte abgebaut und ein Klima der gegenseitigen Verständigung entstehen lassen. Die Gespräche über den Werkszaun hinweg sind fester Bestandteil der Unternehmens- und Umweltpolitik von Volkswagen Nutzfahrzeuge geworden.  

Dialog und Engagement vor Ort

Die Idee des Nachbarschaftsdialogs wurde auch bei den polnischen Werken in Poznań und in Września übernommen. Zwei Treffen pro Jahr mit der Nachbarschaft aller vier Fabriken sind zum Standard geworden. Die Treffen werden zusammen mit lokalen Behörden organisiert. Während der Treffen werden sowohl die aktuelle Situation der Fabriken als auch soziales Engagement besprochen. Eines der sozialen Projekte aus 2017 war ein gemeinsames Fußballspiel zwischen den Anwohnern der Fabrik und den Mitarbeitern, das als Ergebnis aus gemeinsamen ehrenamtlichen Aktionen hervorgegangen ist.

AUSZEICHNUNGEN

Neuer e-Crafter gewinnt den „Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit“

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat seinen ersten großen Zero-Emission-Transporter entwickelt: den e-Crafter. Noch vor seiner Markteinführung wurde das neue Modell jetzt mit dem „Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit 2018“ in der Kategorie „Transporter und Lieferwagen“ ausgezeichnet.

Der e-Crafter ist mit 160 km Reichweite prädestiniert für den Einsatz bei „Last-Mile-Zustellern“ – speziell im Kurier-und Logistiksektor, aber auch für weitere innerstädtische Einsätze wie in den Bereichen Handwerk, mobile Werkstätten oder gewerbliche Personenbeförderung. Auf den Markt kommen wird der e-Crafter im Sommer 2018.

Ausgewählte internationale Großkunden aus der Logistikbranche testen den e-Crafter bereits seit Dezember 2017 in der Praxis.