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Nachhaltige Mobilität ist ein wesentliches Zielfeld der Strategie TRANSFORM 2025+ der Marke Volkswagen Pkw.

Zentrale Aspekte sind die Vermeidung und Reduzierung der CO2-Emissionen über den gesamten Produktlebenszyklus von Rohstoffgewinnung bis Recycling, die Erhöhung der Umweltverträglichkeit der Produkte, sowie die Optimierung weiterer ökologischer und sozialer Aspekte wie beispielsweise die Entwicklung von Mobilitätslösungen zur Entlastung von Städten.

Die Kernmarke des Konzerns ist weltweit in mehr als 150 Märkten vertreten und produziert Fahrzeuge an Fertigungsstandorten in 14 Ländern. Im Jahr 2020 hat die Marke Volkswagen Pkw trotz großer Herausforderungen 5,328 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert und beschäftigt derzeit über 180.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Marke Volkswagen Pkw will „Menschen bewegen, Menschen voranbringen“. Im Mittelpunkt der Strategie „TRANSFORM 2025+“ steht daher eine weltweite Modelloffensive, mit der die Marke die Führungsrolle im Volumensegment bei Innovationen, Technologie und Qualität anstrebt sowie die Transformation in Richtung Elektromobilität weiter vorantreibt.

Die drei Highlight-Projekte 2020

„Die Marke Volkswagen – Wandel vom reinen Automobilhersteller zum Mobilitätsdienstleister im Zeitalter von Elektromobilität und Digitalisierung.“

  • 1. Bilanziell CO₂-neutrale Übergabe der ID-Modelle an die Kunden – von der Vision zur Wirklichkeit
  • 2. Volkswagen geht in die Elektromobilität-Offensive und schafft in 2020 einen Wendepunkt und den Durchbruch für das Thema Elektromobilität
  • 3. Volkswagen WeShare startet vollelektrisch in Berlin – und wird mit dem ID.3 ausgestattet

Bilanziell CO₂-neutrale Übergabe der ID-Modelle an die Kunden – von der Vision zur Wirklichkeit

Im Jahr 2018 kündigte Volkswagen an, als erster Hersteller ein in Großserie gefertigtes Elektrofahrzeug bilanziell CO2-neutral auszuliefern: Der CO2-Fußabdurck der ID-Modelle wird bei Markteinführung in 2020 über die gesamte Lieferkette und Fertigung optimiert und unvermeidbare Emissionen über Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Im September 2020 wurde der erste ID.3 bilanziell CO2-neutral an den Kunden in der Gläsernen Manufaktur übergeben.

Für die Produktion der Fahrzeuge der ID-Familie hat Volkswagen das komplette Werk in Zwickau auf eine reine Elektrofahrzeugproduktion umgestellt. Nach der Regel „erst vermeiden, dann verringern und schließlich nicht vermeidbare Emissionen ausgleichen“ wurden bei dieser Transformation umfassende Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ergriffen und die externe Stromversorgung auf Grünstrom umgestellt.

Nach dem gleichen Prinzip werden auch die vor- und nachgelagerten CO2-Emissionen der ID-Modelle bis zur Übergabe an den Kunden gesenkt, z. B. indem die Hersteller der Hochvolt-Batterie verpflichtet werden, für die Fertigung der Batteriezellen Grünstrom einzusetzen.

Die unvermeidbaren Emissionen werden über Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Diese beinhalten u. a. den Schutz von Wäldern in tropischen Gebieten, da dort die größten Mengen an Kohlenstoff pro Hektar gebunden werden, und den Ausbau erneuerbarer Energien.

Mittelfristig ist es das Ziel, in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern neue Waldschutzprojekte zu entwickeln, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und im Einklang mit den UN Sustainable Development Goals auch die lokale Bevölkerung langfristig unterstützen und zum Erhalt der Biodiversität beitragen.

Bis zur Realisierung eigener Projekte wird Volkswagen für die CO2-neutrale Übergabe der ID-Modelle u. a. das „Katingan Mentaya-Projekt“ des Projektentwicklers Permian Global unterstützen. Dabei handelt es sich um den Schutz eines Waldes auf kohlenstoffreichen Torfböden in Indonesien. Der Schutz dieses 149.800 Hektar großen Waldes im Zentrum von Kalimantan auf der Insel Borneo verhindert die Freisetzung von etwa 7,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Basierend auf dem Konzept der bilanziell CO2-neutralen Herstellung können die ID-Modelle durch die konsequente Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien während der Nutzungsphase über den gesamten Lebenszyklus durch den Kunden bilanziell CO2-neutral betrieben werden.

Volkswagen geht in die Elektromobilität-Offensive und schafft in 2020 einen Wendepunkt und den Durchbruch für das Thema Elektromobilität

Die Marke Volkswagen hat im Jahr weltweite mehr als 212.000 E-Fahrzeuge ausgeliefert. Davon waren knapp 134.000 Autos rein batterieelektrisch betrieben, ein Anstieg von 197 Prozent gegenüber 2019.

In 2020 hatte Volkswagen Pkw neun neue Elektro- und Plug-In-Hybridmodelle auf den Markt gebracht. Der Anteil an BEV und Hybridfahrzeugen kletterte dadurch in Europa auf 12,4 Prozent der gesamten Auslieferungen der Marke – nach 2,3 Prozent in 2019. Beliebtestes Modell dabei war der ID.3 mit 56.500 Einheiten – obwohl dieser erst ab September in die Märkte kam.

So war der ID.3. in Finnland, Slowenien und Norwegen im Dezember 2020 jeweils der am häufigsten ausgelieferte BEV in den jeweiligen Märkten. In Schweden war der ID.3 im Dezember 2020 sogar absolut das meistverkaufte Auto – unabhängig von der Antriebsart. In den Niederlanden und Deutschland schaffte die Marke Volkswagen im Gesamtjahr 2020 den Sprung auf Platz eins unter den vollelektrischen Fahrzeugen.

Volkswagen WeShare startet vollelektrisch in Berlin – und wird mit dem ID.3 ausgestattet

Volkswagen ist in 2019 mit „WeShare“ in den expandierenden Carsharing-Markt eingestiegen. Damit erweitert Volkswagen sein Ökosystem „Volkswagen We“ um einen attraktiven Mobilitätsservice.

Das stationslose Carsharing, das sog. „Free-Floating“-Carsharing kann Städte wesentlich bei ihren Nachhaltigkeitszielen unterstützen. Durch moderne Antriebstechnologien, eine zunehmende Elektrifizierung der Flotten sowie durch eine im Vergleich zum privaten PKW höheren Auslastung der Fahrzeuge kann Free-Floating-Carsharing Emissionen wie auch den Flächenverbrauch in den Städten senken. In Kombination mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und weiteren innovativen Mobilitätslösungen stellt Carsharing eine echte Alternative zum Individualverkehr dar. Volkswagen etabliert daher das Free-Floating-Carsharing als wichtigen und skalierungsfähigen Baustein im Mix der Mobilitätsangebote.

WeShare nimmt ab November 2020 den ID.3 in die bestehende Berliner Carsharing-Flotte auf. Zunächst integriert das Unternehmen in mehreren Schritten 60 Modelle des neuen Kompaktstromers von Volkswagen. Schrittweise tauscht WeShare dann die komplette derzeitige Flotte von 1.500 E-Golf mit dem ID.3 aus.

Die Fahrzeuge von WeShare in Berlin haben im zweiten Halbjahr 2019 mehr als drei Millionen Kilometer elektrisch zurückgelegt. Zum Laden der Flotte wird das öffentliche Ladenetz Berlins genutzt, das durch weitere 70 Ladepunkte bei ausgewählten Lebensmitteleinzelhändlern ergänzt wird.
 

Auszeichnungen / Erfolge 2020

Gute Platzierung im LGBT* Diversity Index

Das Volkswagen LGBTIQ* Netzwerk WE DRIVE PROUD wurde durch die UHLALA Group mit dem 11. Platz im LGBT* Diversity Index ausgezeichnet. Im Jahr 2019 erzielte Volkswagen noch den 18. Platz. Die gute Platzierung und der Zugewinn an Plätzen begründen sich in den Aktionen des Mitarbeitenden-Netzwerks, die sich rund um das Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt drehen. So wurde unter anderem ein Interview mit einer Trans*Frau aus der Technischen Entwicklung im Intranet publiziert, welches auch extern viel Anerkennung fand und sogar durch die Charta der Vielfalt als Best Practice ausgezeichnet wurde.

*LGBTIQ ist die aus dem englischen Sprachraum übernommene Abkürzung für „Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersex, Queer“ (Lesbisch, Schwul, Bi, Trans*, Inter*, Queer). Die Abkürzung kam in den USA auf und wurde auch in Deutschland gängig. Sie bezeichnet kurz und knapp Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität oder ihres Körpers von der heterosexuellen Norm abweichen.

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