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Nachhaltigkeitsbeirat

Zur Unterstützung bei den Strategiethemen Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung berief der Volkswagen Konzern im September 2016 einen internationalen Nachhaltigkeitsbeirat. Die renommierten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft beraten das Unternehmen bei den Themen nachhaltige Mobilität und Umweltschutz, gesellschaftliche Verantwortung und Integrität sowie Zukunft der Arbeit und Digitalisierung. Sie agieren unabhängig, sind nicht weisungsgebunden und mit weitgehenden Informations-, Konsultations- und Initiativrechten ausgestattet. Der Beirat trifft sich regelmäßig mit dem Konzernvorstand sowie der Belegschaftsvertretung und tauschte sich regelmäßig zudem mit dem Team des Monitors aus. Der Beirat steht dem Unternehmen beratend zur Seite und gibt Empfehlungen, welche Schritte aus seiner Sicht auf dem Weg zu einem weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität notwendig sind. Im Jahr 2020 hat der Volkswagen Konzern das Mandat des Nachhaltigkeitsbeirats bis 2022 verlängert.  

„Im Nachhaltigkeitsbeirat verbinden wir unser Mandat mit der Aufgabe, unsere Forderungen klar zu artikulieren und ins Unternehmen hinein zu adressieren. Wir sehen, dass Nachhaltigkeit als strategisches Ziel mittlerweile im Volkswagen Konzern fest verankert ist. Wir freuen uns, diesen Weg weiter zu begleiten. Denn das Beste, was Volkswagen für den Klimaschutz tun kann, ist eine Vorreiterrolle zu übernehmen und zu zeigen, dass es geht.“

Georg Kell Sprecher des Nachhaltigkeitsbeirats

Nachhaltigkeitsbeirat Aktivitäten

  • 2020
  • 2019
  • 2018
  • 2017
  • 2016

Im Jahr 2020 konnte der Beirat den Start der neuen E-Mobilitätsera live miterleben – bei einer Besichtigung der ersten ID.3-Produktionsanlage in Zwickau und der Gläsernen Manufaktur besuchte sowie einer ID.3-Testfahrt. Der Nachhaltigkeitsbeirat beriet sich ebenfalls mit dem Volkswagen Vorstand und dem Betriebsrat über Potentiale und Herausforderungen, die mit der Transformation der Belegschaft einhergehen. Im September hat der Volkswagen Konzern das Mandat des Nachhaltigkeitsbeirats bis 2022 verlängert. Für die Zukunft wird der Beirat seine Rolle als Treiber für neue Thematiken und Pain Points sowie als Challenger für Volkswagens strategischen Initiativen in der Nachhaltigkeit ausweiten. Darüber hinaus wurden Rebecca Harms, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, und Magdalena Gerger, CEO und Präsidentin des schwedischen Unternehmens Systembolaget AB, als neue Mitglieder in das Gremium berufen. Im Zentrum der Herbstsitzung stand somit die Neukonstituierung des Beirats sowie die weitere inhaltliche Ausrichtung. Neben dem Treffen mit dem Konzern-Vorstand erhielt der Beirat Einblicke in die Themen Nachhaltigkeitsanforderungen des Kapitalmarktes sowie Nachhaltigkeit in China, Südafrika sowie Scania.

Erste Projekte des Beirats wurden in 2020 finalisiert: Die Studie über die Effekte von E-Mobilität und Digitalisierung auf Beschäftigung bei Volkswagen publiziert seine Projekterkenntnisse zum Jahresende. Das vom Beirat unterstützten interne Projektteam für ein umfassendes Nachhaltigkeitsnarrativ integrierte seine Ergebnisse und Konzepte in die Volkswagenstrategie. Das Open Source Lab on Sustainable Mobility entwickelte den App-Prototypen „MECO2“ zum Tracking von Mobilitätsemissionen, eine Taxonomie für Open Mobility und ein Workshop-Kit zu nachhaltiger Mobilität. Weiterhin publizierte das Lab zusätzliche Forschungsergebnisse zu privat-öffentliche Mobilitätspartnerschaften. Die Arbeit des Open Source Labs wurde mit der Bereitstellung der kompletten Projektressourcen in einem online Open Source Format und der Integration ins DFKI abgeschlossen. Die wissenschaftliche Studie zur zukünftigen verkehrspolitischen Rahmengestaltung im Einklang mit internationalen Klimazielen stellte weitere Forschungsergebnisse, Politik-Empfehlungen und öffentliche Simulationstools auf der finalen Projektwebseite zur Verfügung. Simultan begann das Projektteam ihre Arbeit an einer neuen Studie zu den Distributionseffekten von klimabewusster Fiskal- und Verkehrspolitik.  

In 2019 fokussierte sich der Beirat auf die sozialen Aspekte der Transformation und erhielt Einblicke in Volkswagen Mobilitätsservices und die geplante Software-Organisation. Der Beirat organisierte zudem zwei Stakeholder Roundtable mit dem Fokus Dekarbonisierung bzw. Pendlermobilität. Die 2018 gestarteten Projekte erreichten erste Meilensteine: Das Open Source Lab für nachhaltige Mobilität organisierte Dialog-Events und publizierte erste White-Paper. Das internationale Programm zur vorhersagenbasierte Katastrophenschutzfinanzierung implementierte erste Mechanismen. Das Forschungsprojekt über zukünftige verkehrspolitischen Rahmengestaltung publizierte erste Politik-Empfehlungen basierend auf ihren Forschungsergebnissen. Die Professur zu Open Science startete ihre Aktivitäten. Weiterhin stimmte der Beirat neuen Projekten zu, die in 2020 beginnen sollen: Eine Studie über die Effekte von E-Mobilität und Digitalisierung auf Beschäftigung bei Volkswagen, ein Forschungsprojekt über die Distributionseffekte von klimabezogener Fiskalpolitik sowie die Unterstützung von lokalen Aktivitäten für eine nachhaltige Kobalt-Lieferkette. Darüber hinaus unterbreitete der Nachhaltigkeitsbeirat weitere Vorschläge, wie ein Wechsel von Technologie, Strategie und Kultur zu einer erfolgreichen Transformation beitragen kann.  

In 2018 lag der Fokus auf den Themen Zukunftspakt, Integrität und Kulturwandel sowie E-Mobilität. In diesem Kontext erhielt der Beirat Einblick in die Roadmap E sowie zu den I.D. Modellen und nahm mit dem Konzernvorstand an den Future Mobility Days von Volkswagen teil. Des Weiteren brachte der Nachhaltigkeitsbeirat die drei in 2017 beschlossenen Projekte in die Umsetzung und stieß weitere drei Initiativen an: ein Projekt zur nachhaltigen Batterielieferkette, eine Gastprofessur zu Open Labs und Kulturwandel sowie die Entwicklung eines umfassenden Nachhaltigkeitsnarratives für den Volkswagen Konzern.

In 2017 standen die weltweiten CO2-Regulierungen in der Automobilindustrie sowie der Transformationsprozess des Unternehmens im Mittelpunkt der Arbeit. Der Beirat initiierte und moderierte einen offenen Austausch zwischen Volkwagen Vertretern und NGOs im Rahmen von zwei Treffen (Stakeholder Roundtable) zu globalen Emissionsstandards im PKW- und LKW-Bereich. Darüber hinaus wurden drei Projekte auf den Weg gebracht: eine Dialogplattform zu Innovationen und Kulturwandel im Bereich nachhaltiger Mobilität, ein internationales Programm zur Eindämmung der Folgen des Klimawandels durch vorhersagenbasierte Katastrophenschutzfinanzierung und eine wissenschaftliche Studie zur zukünftigen verkehrspolitischen Rahmengestaltung im Einklang mit internationalen Klimazielen.

In 2016 traf sich der Nachhaltigkeitsbeirat mit dem Volkswagen Vorstand zu ihrem Eintrittstreffen in Berlin. Dort bekamen die Beiratsmitglieder Einsicht in die strategischen Initiativen und Nachhaltigkeit von Volkswagen.  

Projekte des Nachhaltigkeitsbeirats

Effekte der elektrischen Mobilität und Digitalisierung auf die Qualität und Quantität der Arbeit in Volkswagen.

Wie wird sich die Beschäftigtenstruktur der Automobilbranche während der Transformation hin zur E-Mobilität verändern? Welchen Einfluss hat Digitalisierung auf Jobs in den nächsten Jahren? Wie sind Trends mit Einflüssen verbunden? Das Fraunhofer IAO, zusammen mit den Volkswagen Abteilung für Personal und Produktion, arbeiteten an einer gemeinsamen Datensammlung, -analyse, und -modellierung, um die quantitativen und qualitativen Effekte der E-Mobilität und Digitalisierung auf die Arbeit bei Volkswagen zu evaluieren. Die Ergebnisse des Projekts sollen als Basis für die Identifikation und Entwicklung von Maßnahmen für eine erfolgreiche Transformation der Belegschaft dienen. Die Veröffentlichung der Projektergebnisse finden sich unter: Beschäftigung 2030 - Auswirkungen von Elektromobilität und Digitalisierung auf die Qualität und Quantität der Beschäftigung bei Volkswagen; Abschlussbericht.

Projektstart: 10/2019, Projektende:12/2020

  • Shakeholder Roundtable

    Wie werden die zukünftige CO2-Regulation und die Dekarbonisierung die Automobilindustrie beeinflussen? Wie sollte sich Volkswagen in die politischen Debatten einbringen? Welche Lösungen gibt es im Bereich der Pendler-Mobilität? Der Nachhaltigkeitsbeirat hat NGOs und das Volkswagen-Management zusammengebracht, um diese Fragen in einem offenen und ehrlichen Dialog kritisch reflektieren zu können.

    1. Stakeholder Roundtable: CO2 Regulation – 23.05.2017
    2. Stakeholder Roundtable: CO2 Regulation – 20.11.2017
    3. Stakeholder Roundtable: Dekarbonisierung – 26.02.2019
    4. Stakeholder Roundtable: Pendler-Mobilität – 22.05.2019
  • Open Source Lab for Sustainable Mobility

    Welche innovativen Ideen gibt es für die nachhaltige Mobilität der Zukunft? Das Open Source Lab bietet eine Plattform für einen innovativen Dialog zwischen verschiedenen Stakeholdern über die nachhaltige Mobilität der Zukunft. Dabei hat das Projekt innovative Szenarien in der Schnittstelle von Open Source und Mobilität ergründet und mögliche Ansätze mit Experten aus den unterschiedlichsten Disziplinen und Sektoren diskutiert. Das Open Source Lab zu nachhaltiger Mobilität entwickelte zudem den App-Prototypen „MECO2“ zum Tracking von Mobilitätsemissionen, eine Taxonomie für Open Mobility und ein Workshop-Kit zu nachhaltiger Mobilität. Weiterhin publizierte das Lab zusätzliche Forschungsergebnisse zu privat-öffentliche Mobilitätspartnerschaften. Die Arbeit des Open Source Labs wurde mit der Bereitstellung der kompletten Projektressourcen in einem online Open Source Format und der Integration ins DFKI abgeschlossen.

    Ausführender Projektpartner war das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Mehr zu dem Projekt findet sich in ihrem Blog unter: Open Source Lab

    Projektstart: 06/2018, Projektende: 08/2020

  • Transformation Towards Sustainable Transport Systems – The Next Generation Policies

    Was sind effektive politische und gesetzliche Regelungen, um auch im Transportsektor dazu beizutragen, die Erderwärmung auf maximal 2 Grad zu begrenzen? Das Projekt erforschte unterschiedliche politische Ansätze zur Dekarbonisierung der Mobilität. Dabei wurden

    1. die Wirkungen verschiedener Dekarbonisierungsstrategien,
    2. die damit zusammenhängenden klimapolitischen und ökonomischen Herausforderungen, sowie
    3. die Wirksamkeit verschiedener politischer Instrumente untersucht.
       

    Neuartig ist hierbei vor allem die Auswertung großer Datensätze. Das Projektteam stellte im Juni 2020 seine Forschungsergebnisse, Politik-Empfehlungen und öffentliche Simulationstools auf der finalen Projektwebseite zur Verfügung.

    Projektpartner waren das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Paul Scherrer Institut (PSI). Mehr zu dem Projekt unter: Next Generartion Policy Project

    Projektstart: 06/2018, Projektende: 06/2020

  • Forecast-based Financing – Combat Climate Change Impacts in Asia-Pacific

    Wie kann man Menschen bereits vor dem Eintreten klimabedingter Naturkatastrophen schützen und helfen die Auswirkungen des Klimawandels auf gefährdete Regionen zu minimieren? Forecast-based Financing hat das Ziel, die Effektivität von Katastrophenschutzmaßnahmen zu steigern. Durch einen frühzeitigen Spendentransfer vor Katastropheneintritt können Menschen rechtzeitig geschützt und Hilfsgüter schon vorab bereitgestellt werden. Projektpartner sind das Deutsche Rotes Kreuz (DRK) und die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC). Mehr zu Forecast-based Financing.

    Projektstart: 03/2018, Projektlaufzeit: 2018-2022

  • Gastprofessur am ECDF für Open Labs und Kulturwandel

    Wie können Open Labs und neue Kollaborationskonzepte helfen die Arbeitswelt der Zukunft zu gestalten? Die vom Nachhaltigkeitsbeirat eingerichtete Gastprofessur am Einstein Center Digital Future an der Universität der Künste Berlin strebt die Erweiterung des akademischen Wissens zu dem Thema „Open Science“ in seinen verschiedenen Formen an; unter der Berücksichtigung der Aspekte der Nachhaltigkeit, Vielfalt und des kreativen Experimentierens untersucht. Die Professur betrachtet dabei auch die Potentiale, Herausforderungen und Rahmenbedingungen für Open Labs, Think Tanks und andere Formen der interdisziplinären Kollaboration, die bereits in der Praxis zu finden sind.

    Projektstart: 04/2019, Projektlaufzeit: 2019-2022

  • Fiskale Reformen für eine inklusive Mobilität

    Wie werden Fiskalinstrumente, die darauf abzielen E-Mobilität und die Dekarbonisierung voranzutreiben, sich auf schutzbedürftige Gesellschaftsgruppen auswirken? Wie können negative Effekte mittels ergänzender Regelungen minimiert werden? Das Projekt analysiert politische Instrumente für E-Mobilität hinsichtlich ihrer Effektivität zur Erreichung von Klimazielen, Distributionseffekte (mit Fokus auf benachteiligte Gesellschaftsgruppen) und soziale Akzeptanz. Darüber hinaus setzt das Projekt auf begleitende Dialogformate, um die Integration und Information von relevanten Stakeholdergruppen zu ermöglichen.

    Projektstart: 06/2020, Projektlaufzeit: 2020-2022

„Nachhaltigkeit ist ein entscheidender Faktor für unseren Unternehmenserfolg. Volkswagen wird nur erfolgreich in die Zukunft gehen, wenn wir uns wandeln. Der unabhängige Nachhaltigkeitsbeirat wird inmitten dieser Transformation noch wichtiger für unseren Konzern. Wir wollen den - gerne kritischen - Dialog intensivieren. Mit seiner unabhängigen Expertise ist er Treiber und Korrektiv für unsere Strategie.“

Herbert Diess Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns

Die Mitglieder des Nachhaltigkeitsbeirates

  • Prof. Dr. Ottmar Edenhofer – Ko-Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung

    Prof. Dr. Ottmar Edenhofer ist Professor für die Ökonomie des Klimawandels an der Technischen Universität Berlin, Ko-Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC).

    Prof. Edenhofer (geboren 1961 in Bayern) studierte Wirtschaftswissenschaften und Philosophie an der Universität München. Er legte das Diplom in Wirtschaftswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität und den Bachelor of Arts in Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München mit Prädikatsexamen ab. 1999 schrieb er seine Doktorarbeit in Wirtschaftswissenschaften (“summa cum laude”).

    Unter anderem ist er Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech, der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, der International Association of Energy Economics (IAEE), Beiratsmitglied der Green Growth Knowledge Platform und Mitglied im Climate Change Advisory Council, Dublin (Irland) sowie Mitglied des Beirats der Carbon Mitigation Initiative CMI, Princeton (USA).

    Als einer der drei Vorsitzenden der Arbeitsgruppe III des Weltklimarates des IPCC von 2008 bis 2015 war Prof. Edenhofer mitverantwortlich für die Veröffentlichung des „Fifth Assessment Report - Mitigation of Climate Change“ im Jahre 2014.

    Ottmar Edenhofer veröffentlichte zahlreiche Artikel, u.a. in den Wissenschaftsmagazinen “Science”, “PNAS”, “Nature Climate Change” sowie in zahlreichen weiteren, hochkarätigen Umwelt-, Energie- und Wirtschaftspublikationen und -büchern.
     

  • Magdalena Gerger – CEO & Vorstandsvorsitzende, Systembolaget AB

    Magdalena Gerger ist die Vorstandsvorsitzende und CEO des staatlichen Unternehmens Systembolaget AB. Systembolaget ist ein Schwedischer Wein-, Bier- und Spirituosenhändler mit Verkäufen von über drei Milliarden Euro und 5,500 Mitarbeitern. Magdalena hat nicht geschäftsführende Vorstandspositionen bei Investor AB und Humana. Zuvor hatte sie unter anderem Vorstandspositionen bei Ingka Holding BV (IKEA), Husqvarna AB und Ahlsell AB. Sie ist außerdem ein Mitglied des nicht geschäftsführenden Vorstands aus einer Reihe der Pro-Bono Organisationen und Akademien. Vor ihrem Eintritt bei Systembolaget war sie Senior Vice President von Arla Foods und war verantwortlich für Global Fresh Dairy und Nordic Marketing & Innovation. Darüber hinaus war sie als Leiterin für den Einkauf von Kaffee bei Nestle UK zuständig. Bei Tambrands (heute Proctor & Gamble) arbeitete sie als Marketingleiterin für den Britischen Markt und bei ICI Paints UK war sie als Marketingleitung tätig. Als europäische Marketingmanagerin von Grand Metropolitan Ltd. war sie für die Einführung von Häagen-Dazs in Skandinavien verantwortlich. Ihr Studium schloss sie 1989 an der Stockholmer School of Economics mit einem Master of Business Administration ab.

  • Rebecca Harms – Ehemalige Fraktionsvorsitzende der Grünen-Fraktion im Europa-Parlament

    Rebecca Harms war Mitglied des Europäischen Parlament in den Jahren 2004 bis 2019. In dieser Zeit agierte sie zudem für acht Jahre als Fraktionsvorsitzende der Grünen-Fraktion im Europa-Parlament. Zuvor war Rebecca Harms langjährige Landtagsabgeordnete der Grünen in Niedersachsen und zudem Fraktionsvorsitzende der Grünen von 1998 bis 2004. Bis 2017 war sie Mitglied des Grünen Parteirats.

    Bevor sie in die Fraktion der Grünen eintrat, war Rebecca Mitbegründerin der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, die zu einer einflussreichen Basisorganisation in der deutschen Anti-Atom-Bewegung wurde. Sie engagierte sich in ihrer Heimatregion für nachhaltige Entwicklung und ökologische Landwirtschaft und war in der deutschen Anti-Atom-Bewegung in unterschiedlichen Führungspositionen tätig.

    Im Jahr 2020 wird Rebecca Harms Mitglied der Versammlung der Heinrich-Böll-Stiftung.
     

  • Connie Hedegaard – ehemalige EU-Kommissarin für Klimaschutz

    Connie Hedegaard ist Vorstandsvorsitzende der Universität Aarhus und Vorstandsvorsitzende der KR Foundation, einer internationalen Klimastiftung. Von 2010 bis 2014 war Connie Hedegaard EU-Kommissarin für Klimaschutz und von 2004 bis 2009 dänische Ministerin für Umwelt und nordische Kooperation sowie für Klima und Energie.

    Connie Hedegaard wurde 1960 in Holbæk (Dänemark) geboren und schloss 1991 ihr Studium mit einem Master in Literatur und Geschichte ab. Sie startete ihre politische Karriere als Mitglied des Dänischen Parlaments für die konservative Volkspartei im Jahr 1984. Von 1990 bis 2004 arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Medien, bevor sie ihre politische Karriere fortsetzte.

    Unter anderem ist Connie Hedegaard Vorsitzende des OECD Roundtable für Nachhaltige Entwicklung, Vorstandsmitglied der Unternehmen Danfoss und Nordex und Vorsitzende der Berlingske Media Group.

    Connie Hedegaard wurde mit dem Ebbe Munck Preis, dem Christian Listeners and Viewers Association Award, dem People’s Education Association Culture Award und dem National Press Club of Denmark Award ausgezeichnet.
     

  • Georg Kell – Gründungsdirektor UN Global Compact

    Georg Kell ist Vorsitzender von Arabesque, einem ESG (Environmental, Social, und Governance) Quant Fund, der mit selbstlernenden quantitative Modellen und big data die Leistung und Nachhaltigkeit global gelisteter Unternehmen bewertet und in Investmentstrategien integriert.

    Georg Kell ist der Gründungsdirektor des United Nations Global Compact, der weltgrößten freiwilligen Nachhaltigkeitsinitiative mit über 9.000 Unternehmen in mehr als 160 Ländern. Durch seine Führung wurde der Global Compact zur führenden Plattform für die Entwicklung, Umsetzung und Offenlegung verantwortungsvoller und nachhaltiger Unternehmenspolitiken und -praktiken.

    In seine über 25-jührigen Karriere bei den Vereinten Nationen war er ebenso verantwortlich für die Gründung der Initiativen der Principles for Responsible Investment, der Sustainable Stock Exchange und der Principles for Responsible Management Education der UN.

    Seit seinem Austritt aus den Vereinten Nationen berät Georg Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen in Fragen der Unternehmenstransformation und Nachhaltigkeit. Seit September 2016 ist er Vorsitzender des Volkswagen Nachhaltigkeitsrates.

    Der gebürtige Deutsche verfügt über Hochschulabschlüsse in Ökonomie und Ingenieurwissenschaft von der Technischen Universität Berlin. Er begann seine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ingeneurwesen am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Innovation in Berlin und arbeitete als Finanzanalyst an der Bewertung von Anlageportfolios mehrerer multinationaler Unternehmen in Asien und Afrika, bevor er 1987 zu den Vereinten Nationen kam.  

  • Margo T. Oge, ehemalige Direktorin Transportation Air Quality, US Environmental Protection Agency (EPA)

    Margo T. Oge ist ehemalige Direktorin des Office of Transportation Air Quality der Amerikanischen Umweltschutzbehörde (U.S. Environmental Protection Agency (EPA)), in der sie 32 Jahre lang tätig war. Sie war die Hauptarchitektin einiger der wichtigsten Errungenschaften bei der Verringerung der Luftverschmutzung durch Pkw, Lkw, Lokomotiven, Schiffe, sowie durch Off-Road-Ausrüstung. Sie leitete die Umsetzung der ersten nationalen Treibhausgasemissionsnormen der EPA für Pkw und schwere Nutzfahrzeuge, um die Kraftstoffeffizienz bis 2025 zu verdoppeln und die Treibhausgasemissionen um 50 Prozent zu reduzieren. Sie leitete auch die Umsetzung der US-Norm für erneuerbare Kraftstoffe und war maßgeblich an der Einrichtung des Prozesses der Vereinten Nationen zur globalen Harmonisierung der weltweiten Verkehrsemissionsnormen beteiligt.

    Sie ist Autorin des Buches "Driving the Future: Combating Climate Change with Cleaner, Smarter Cars"; und ist Distinguished Fellow der ClimateWorks Foundation. Sie ist auch die Vorsitzende des Vorstands des International Council on Clean Transportation (ICCT), Mitglied des Vorstands der Union of Concerned Scientists (UCS), Beiratsmitglied der National Academies of Science für das U.S. Global Climate Change Research Program.

    Frau Oge wurde in Athen, Griechenland, geboren und hat einen Master-Abschluss in Ingenieurwesen der University of Massachusetts in Lowell.

    Sie erhielt die Presidential Awards von den Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush sowie zahlreiche Umwelt- und Industrieauszeichnungen.

  • Prof. Ye Qi, Director des Instituts für Public Policy der Hong Kong University Science and Technology

    Ye Qi ist Professor für Public Policy und Direktor des Institute of Public Policy an der Hong Kong University Science and Technology. Bevor er im Januar 2019 zu HKUST kam, war er Cheung Kong-Professor für Umweltpolitik und -management an der School of Public Policy and Management der Tsinghua University in Peking und Volkswagen-Professor für Nachhaltigkeit am Schwarzman College. Von April 2014 bis Januar 2019 war er Senior Fellow an der Brookings Institution und Direktor des Brookings-Tsinghua Center for Public Policy. Von 2002 bis 2005 wurde er zum Cheung Kong Professor für Umweltwissenschaften an der Beijing Normal University ernannt. Bevor er 2003 nach China zurückkehrte, unterrichtete er von 1996 bis 2003 Ökosystemmanagement und Klimawandelwissenschaften an der Fakultät für Umweltwissenschaften, Politik und Management der University of California in Berkeley. Im Jahr 1994 schloss Ye Qi seine Promotion in Umweltwissenschaften mit einem Doppel-Abschluss des College of Environmental Science and Forestry der State University of New York sowie der Syracuse University ab.

    Seine Forschungsbereiche umfassen die Governance und Politik für Umwelt, Energie, Klimawandel und Urbanisierung. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf der Energiewende und kohlenstoffarmen Entwicklung in einer sich schnell urbanisierenden Welt. Ye Qi leitete Chinas ersten kohlenstoffarmen Entwicklungsplan für die Stadt Baoding. Seit 2010 leitet er die Forschung und das Verfassen des Jahresberichts zur kohlenstoffarmen Entwicklung in China. Er hat über 200 Veröffentlichungen in von Fachleuten geprüften Zeitschriften, Büchern, Zeitungen, Think Tank-Outlets und anderen Magazinen.
     

  • Michael Sommer, ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)

    Michael Sommer ist stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

    Michael Sommer wurde 1952 in Büderich (Deutschland) geboren. Er studierte Deutsch und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und besitzt einen Abschluss in Politikwissenschaft. Von 1980 bis 1993 war er Gewerkschaftssekretär in verschiedenen Positionen der Deutschen Postgewerkschaft in Bremen und Frankfurt/Main. Anschließend war er Mitglied des geschäftsführenden Vorstands und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Postgewerkschaft sowie stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Ver.di. Von 2002 bis 2014 war Michael Sommer Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und – zwischen 2010 und 2014 – Präsident der International Trade Union Confederation.

    Er war von 2002 bis 2014 Vorsitzender der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Seit 2003 kontrolliert er die Geschäfte des größten deutschen Fernsehsenders - bis 2015 als Mitglied des Fernsehrates und seit 2016 als Mitglied des Verwaltungsrates des Zweiten Deutschen Fernsehens. Dort sitzt er dem Finanz- bzw. Investitionsausschuss vor.

    Michael Sommer war langjähriges Mitglied von Aufsichtsgremien privater und öffentlicher Unternehmen. So war er zwölf Jahre Mitglied des Verwaltungsrates der größten öffentlichen Bank Deutschlands, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), von 1997 bis 2013 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Postbank AG, von 2000 bis 2019 Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Telekom AG sowie von 2006 bis 2011 der Salzgitter AG.

    Er war zudem langjähriges Mitglied des Kuratoriums der Volkswagen Stiftung, des Verwaltungsrates der Fraunhofer-Gesellschaft und des Innovationsbeirates der deutschen Bundesregierung.

    Er wurde mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland, dem Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich sowie dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet.

  • Elhadj As Sy, Vorsitzender des Vorstands der Kofi-Annan-Stiftung, Ko-Vorsitzender des WHO/World Bank Global Pandemic Preparedness Monitoring Board (GPMB)

    Elhadj As Sy ist der Vorsitzende des Vorstands der Kofi-Annan-Stiftung und Ko-Vorsitzender des WHO/World Bank Global Pandemic Preparedness Monitoring Board (GPMB). Zusätzlich zu diesen Funktionen ist Herr Sy zudem Kommissar für die Globale Kommission für Klimaadaption, Gouverneur beim Wellcome Trust und Mitglied zahlreicher anderer Gremien und Organisationen.

    Herr Sy verfügt über umfangreiche Erfahrung in Führungspositionen in den Bereichen humanitäre Hilfe, Gesundheit, Umwelt und Entwicklung. Er war zuvor Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) - dem weltweit größten humanitären Netzwerk. Vor dieser Ernennung diente er mehr als 25 Jahre lang in leitenden Funktionen bei UNICEF, UNAIDS, dem Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria und anderen Organisationen.

    Herr Sy war Direktor für Partnerschaften und Ressourcenentwicklung bei UNICEF in New York. Er arbeitete zudem als UNICEF-Regionaldirektor für Ost- und Südafrika und als Global Emergency Coordinator für das Horn von Afrika.

    Von 2005 bis 2008 war Herr Sy Direktor für HIV/AIDS Practice beim Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) in New York. Davor arbeitete er für den Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria als Regionaldirektor für Afrika und später als Direktor für operative Partnerschaften und Länderunterstützung in Genf. Herr Sy war auch als UNAIDS-Repräsentant in New York und Direktor des New Yorker Verbindungsbüros tätig.

    Von 1988 bis 1997 war er Direktor für Gesundheits- und Entwicklungsprogramme mit Umwelt- und Entwicklungsmaßnahmen in der Dritten Welt in Dakar, Senegal.

    Herr Sy hat einen Bachelor-Abschluss in Kunst- und Humanwissenschaften von der University of Dakar. Anschließend absolvierte er ein Masterstudium in Kunst und Germanistik an der Universität Graz und schloss sein Studium an der Diplomatischen Akademie in Wien ab. Er erhielt außerdem ein Postgraduiertendiplom in Erziehung von der École normale supérieure in Dakar. Er spricht Englisch, Französisch und Deutsch und ist senegalesischer Staatsbürger.

     

Dokumente

Oktober 2016 – Oktober 2018 – Ein kurzer Zwischenbericht
(Englisch)
13.12.2018
Schriftliche Empfehlungen des Nachhaltigkeitsbeirats zu Environmental Leadership
(Englisch)
25.06.2017
Schriftliche Empfehlungen des Nachhaltigkeitsbeirats zu Technologie-, Politik- und Kulturwandel
(Englisch)
22.03.2018
Brief von Dr. Herbert Diess an den Nachhaltigkeitsbeirat mit dem Wunsch nach Ausweitung der Zusammenarbeit
(Englisch)
18.05.2018
Erster Zwischenbericht des Volkswagen Nachhaltigkeitsbeirats
(Deutsch)
13.12.2018
Pressemitteilung zur Verlängerung des Nachhaltigkeitsbeirats
Pressemitteilung
09.09.2020

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